Influx continues: community service is about to be extended

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Posted by ref-rred

13 Comments

  1. >Der Zivildienst sei eine verlässliche und tragende Säule im Sozial- und Gesundheitsbereich, sagte Plakolm. Viele würden ihren Einsatzgebieten außerdem ehren- oder hauptamtlich erhalten bleiben, der Zivildienst sei deshalb „der beste Headhunter für den Sozial- und Gesundheitsbereich“. Bei einer Weiterentwicklung könne er auch als „Sprungbrett“ dienen: Junge Männer sollen dafür gewonnen werden, in einem Bereich, in dem es einen Fachkräftemangel gibt, „eine Ausbildung gleich draufzusetzen“.

    Genau, darum müssen wir sehr darauf achten, dass der Zivildienst im Vergleich zum Wehrdienst nicht zu attraktiv wird!

  2. AustrianMichael on

    Wird spannend. Mit den 9 Monaten kann man als angehender Student noch knapp im Jänner anfangen, bei 10 Monaten verliert man wahrscheinlich 1 Semester. Beginn im Juli ist knapp für Maturanten, bleibt nur Oktober.

  3. weiß nicht was trauriger ist: 1. das es noch sklavendienst gibt oder 2. das eine frau die davon nicht betroffen ist darüber entscheidet.

  4. Find sehr cool dass wir den Gesundheitsbereich von frewiliger Basis beziehungsweise “Sklavendienst” abhängig machen. Größter Respekt natürlich an alle die es freiwillig machen dennoch fragwürdig, dass wir eine sozial so relevanten bereich von diesen erhalten lassen. Noch dazu der klassiche Österreich Sexismus mit den “jungen Männern” bringt mich zum kotzen, wie kann so etwas heutzutage überhaupt noch erlaubt sein?

  5. Unlucky_Elk5705 on

    Ok aber wann werden endlich Frauen eingezogen? Ihr wollt Gleichberechtigung? Dann fangen wir hier an

  6. austrian_expat on

    Volkswirtschaftlich wärs vermutlich sinnvoller die Organisationen ein anständiges Gehalt für normale Mitarbeiter zahlen zu lassen anstatt mitunter gut qualifizierte junge Menschen für etwas einzusetzen für das sie teilweise überqualifiziert sind, mit dem Effekt dass sie in ihrem Arbeitsleben ein Jahr lang weniger arbeiten und damit ein Jahr lang weniger Steuern zahlen werden. Das Jahr das ihnen verloren geht ist schliesslich nicht das erste Jahr im Job, sondern das letzte Jahr im Job kurz vor der Pension (mit dem höchsten Gehalt).

  7. Und ich sag euch, um unser Gesundheitssystem zu entlasten war genau das das Ziel: den Zivildienst zu verlängern.

    @die Jungen:
    Ihr habt es in der Hand euch alle gleichzeitig zum Heer zu melden, dauert kürzer und ihr würdet diese Zwangsarbeit ein für alle Mal zu beenden.

    Und jetzt wart ich gern noch auf den ersten Trottel der erklärt, Präsenzdienst ist lt. Gesetz keine Zwangsarbeit, mimimimi….

  8. Ich bin Grundsätzlich dafür, hab auch Zivi gemacht. Bin weiters dafür das die Beiden gleich lang sind und sich an den Fristen zur Weiterbildung orientieren (sonst ist es Unsinn). Das mit dem Dienst suchen und der Entlohnung könnte man allgemein mal Reformieren.

    Edit: Ich bin auch dafür, dass Frauen sich stellen müssen und kenne einige Frauen (20-30 Jahre), die das unterstützen würden. Allerdings ist das eine andere Thematik.

  9. unholy-web-worker on

    Zwangsarbeit sollte in einem Rechtsstaat keine Rolle spielen. Meine Verachtung trifft jeden, der dieses System stützt, was offenbar grad ca. zwei Drittel der Wählerbasis sind.

    Wer mir erzählt, dass er das gut findet, mit dem breche ich gerne jeden vermeidbaren Kontakt ab.

  10. Nicht viel macht mich so wütend wie das. Jetzt reicht es nicht, dass Männer quasi neun Monate gratis arbeiten müssen oder grundsätzlich irgendwie so etwas wie normale Arbeitsrechte besitzen, weil so wtwas Überstunden existiert erst ab irgend einer absurd hohen Anzhal und Urlaub gibts für die 9 Monate auch nur zwei Wochen. Nein, jetzt wird der Scheiß auch noch verlängert. Anstatt mal drüber nachzudenken da auch Frauen zu involvieren. Oder das Ganze etwas attraktiver zu machen.
    Ich fand meine Zivizeit als Sanitäter nicht schlimm, wenn Bezahlung und Arbeitsbedingungen nicht so katastrophal wären hätt ichs eventuell Hauptberuflich gemacht. Aber das is exht nur zum Kotzen

  11. Als jemand der damals zwei Wochen vor Ende meines Zividienstes wegen Covid für drei Monate zwangsverlängert wurde, finde ich diese Neuigkeiten sehr gut. Es hat auch voll einen Unterschied gemacht, dass ich die 3 Monate länger blieb bei dem Spitzenlohn weil es in meinem Pflegeheim so viel zu tun gab. Es haben ja auch meine Kollegen davon erzählt dass bei der Rettung nicht die hälfte von ihnen einfach den ganzen tag dagesessen ist weil es zu viele Zivis für zu wenig Arbeit gab. Und dass sich das dann spitze mit den Anmeldefristen fürs Studium ausging ist ja auch selbstverständlich.

    Riesiges /S