ich verstehe nicht wo der Hass auf die Windräder überall herkommt. Selbst hier auf r/de wo man ja eigentlich Erneuerbaren gegenüber sehr positiv eingestellt ist, finden Leute die ja hässlich.
Ich find die Dinger super futuristisch, wenn man so Hügel in der Eifel sieht über denen sich die Turbinen drehen.
Man kann sich ja drüber streiten ob man nicht die Atomkraft hätte weiter betreiben müssen oder sogar neue bauen muss oder ob man die Fusionsforschung stärker fördern sollte und ob man die Klimaziele ein paar Jahre weiter nach hinten schieben sollte. Aber unabhängig davon ist die Windkraft doch geil.
ref-rred on
Was hat dieser Mensch eigentlich gegen die deutsche Wirtschaft und die Bevölkerung? Irgend welche nicht aufgearbeiteten Traumata?
Icy-Reaction5089 on
Ach, wenn wir ihn doch nur abschaffen könnten wie die Windkraft.
MoltoBeni on
Dieser Bananenbieger hat tatsächlich im Beisein anderer Regierungschefs zum Ende des Nordseegipfels rausgehauen, Windkraft sei „vielleicht in 10, in 20, in 30 Jahren“ schon obsolet, wegen Fusion und so. Buchstäblich Minuten vorher hatte seine Bundesregierung mit rund einem Dutzend Länder Verträge und Absichtserklärungen über Milliarden von Euro und mit jahrzehntelangem Zeithorizont unterzeichnet. Ein echter Großstratege und Raumdeuter, der Fritz.
Full-Twist-6468 on
Man könnt ja auch einfach gut finden Energie unabhängig gegenüber anderen Großmächten zu werden aber ich Zweifel daran das Menschen mal weiter denken können als das windräder hässlich sind 🤦🏻♂️ manchmal denk ich echt wie haben es so sehr verdient auszusterben…
minearth on
Erstaunlich schwacher Artikel für Golem. Man mag die Haltung des Autors ja teilen, aber die Argumente sind zum Teil hanebüchen
> Gleichzeitig sind in der Branche in Deutschland über 100.000 Menschen beschäftigt.
Am Kohlebergbau, dem Verbrennungsmotor etc. hängen / hingen auch Arbeitsplätze. Wir können uns doch nicht wegen den “ArBeItSpLäTzEn” dem technologischen Fortschritt verweigern.
> Geht man großzügig über das ungelöste Entsorgungs- und Versicherungsproblem hinweg
War nicht der ganze Witz bei Kernfusion, dass die Probleme quasi gar nicht mehr existieren? Oder wirft der Autor Kernspaltung und -fusion pauschal unter “Atomstrom” zusammen?
> bleiben immer noch fünf bis acht Cent je Kilowattstunde allein für die Erzeugung.
Gleicher Punkt. Woher kennt denn der Autor die Stromgestehungskosten eines zukünftigen, kommerziellen Fusionskraftwerks?
> Bis zur Fertigstellung eines funktionstüchtigen Kernfusionskraftwerks sind bis zu 100 Milliarden Euro eingeplant.
Mit anderen Worten: Grundlagenforschung kostet Geld. Sollte man sie deshalb lassen?
> Deuterium, der andere Brennstoff, ist ebenfalls begrenzt.
Auch die Solarenergie ist z.B. “begrenzt”, weil die Lebensdauer der Sonne “begrenzt” ist. Die Frage wäre doch, ob wir genug davon haben, um den Energiebedarf der Erde für die nächsten Jahrtausende zu decken.
> Wer will da an einer Kraft festhalten, die nachweislich seit 1.400 Jahren(öffnet im neuen Fenster) genutzt wird und die auch in 1.400 Jahren noch zur Energiegewinnung taugen dürfte
Man hat viele Dinge vor 1.400 Jahren (sogar viel mehr!) schon gemacht: Auf Pferden geritten, Holzkohle verbrannt, etc. Das heißt ja nicht, dass das auf alle Zeiten die beste Wahl ist.
Butzlomba on
Verstehe auch nicht warum man sich so äußern muss. Ich mein, letztlich liegt es auf der Hand, dass falls Energiequellen gefunden werden, die besser sind als die heutigen, sich da verständlicherweise was ändern wird. Und das so ein Kandidat die Kernfusion ist, ist auch klar. Allerdings, vor allem bei der vergleichsweise geringen Forschungsförderung selbiger, kann das noch lange dauern bis Kernfusion ernsthaft als Energiequelle in Betracht gezogen wird. Da sind 20 oder 30 Jahre doch schon eine sehr positive Annahme würde ich meinen. Und das Windenergie, falls die Kernfusion ernsthaft Strom produziert, ihre Glanzzeiten hinter sich haben wird, dürfte auch klar sein.
Sprich: ich verstehe nach wie vor nicht warum man sich so äußern muss. Die Sachlage dazu ist kein Geheimnis, aber wenn man das so ausspricht, dann könnte man da eine Agenda hinter vermuten. Meine ich zumindest.
R0ckst4r85 on
Wenn wir in 30 Jahren Kernfusion haben, wo sind die Demo Anlagen von Siemens, Abb und Co?
Gibt’s nicht?
Also also bleiben wir bei Solarenergi
Aber in D glauben schließlich auch Menschen, dass Power Point Reaktoren Energie erzeugen können.
Was Merz macht, nennt man Ökomodernismus und könnte auch Klimawandelleugnung heißen
Sharpe1455 on
Artikel aus dem Spiegel von 1979 (!), dort heißt es “der erste stromliefernde Fusionsreaktor soll in den 80er Jahren [..] gebaut werden.”
Kernfusion in 30 Jahren ohne Forschungsgelder zu investieren…
Gr4u82 on
Also übersetzt, will er seine fossil investierten Kumpels stützen und damit die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Lieferanten weiter möglichst hoch halten.
11 Comments
ich verstehe nicht wo der Hass auf die Windräder überall herkommt. Selbst hier auf r/de wo man ja eigentlich Erneuerbaren gegenüber sehr positiv eingestellt ist, finden Leute die ja hässlich.
Ich find die Dinger super futuristisch, wenn man so Hügel in der Eifel sieht über denen sich die Turbinen drehen.
Man kann sich ja drüber streiten ob man nicht die Atomkraft hätte weiter betreiben müssen oder sogar neue bauen muss oder ob man die Fusionsforschung stärker fördern sollte und ob man die Klimaziele ein paar Jahre weiter nach hinten schieben sollte. Aber unabhängig davon ist die Windkraft doch geil.
Was hat dieser Mensch eigentlich gegen die deutsche Wirtschaft und die Bevölkerung? Irgend welche nicht aufgearbeiteten Traumata?
Ach, wenn wir ihn doch nur abschaffen könnten wie die Windkraft.
Dieser Bananenbieger hat tatsächlich im Beisein anderer Regierungschefs zum Ende des Nordseegipfels rausgehauen, Windkraft sei „vielleicht in 10, in 20, in 30 Jahren“ schon obsolet, wegen Fusion und so. Buchstäblich Minuten vorher hatte seine Bundesregierung mit rund einem Dutzend Länder Verträge und Absichtserklärungen über Milliarden von Euro und mit jahrzehntelangem Zeithorizont unterzeichnet. Ein echter Großstratege und Raumdeuter, der Fritz.
Man könnt ja auch einfach gut finden Energie unabhängig gegenüber anderen Großmächten zu werden aber ich Zweifel daran das Menschen mal weiter denken können als das windräder hässlich sind 🤦🏻♂️ manchmal denk ich echt wie haben es so sehr verdient auszusterben…
Erstaunlich schwacher Artikel für Golem. Man mag die Haltung des Autors ja teilen, aber die Argumente sind zum Teil hanebüchen
> Gleichzeitig sind in der Branche in Deutschland über 100.000 Menschen beschäftigt.
Am Kohlebergbau, dem Verbrennungsmotor etc. hängen / hingen auch Arbeitsplätze. Wir können uns doch nicht wegen den “ArBeItSpLäTzEn” dem technologischen Fortschritt verweigern.
> Geht man großzügig über das ungelöste Entsorgungs- und Versicherungsproblem hinweg
War nicht der ganze Witz bei Kernfusion, dass die Probleme quasi gar nicht mehr existieren? Oder wirft der Autor Kernspaltung und -fusion pauschal unter “Atomstrom” zusammen?
> bleiben immer noch fünf bis acht Cent je Kilowattstunde allein für die Erzeugung.
Gleicher Punkt. Woher kennt denn der Autor die Stromgestehungskosten eines zukünftigen, kommerziellen Fusionskraftwerks?
> Bis zur Fertigstellung eines funktionstüchtigen Kernfusionskraftwerks sind bis zu 100 Milliarden Euro eingeplant.
Mit anderen Worten: Grundlagenforschung kostet Geld. Sollte man sie deshalb lassen?
> Deuterium, der andere Brennstoff, ist ebenfalls begrenzt.
Auch die Solarenergie ist z.B. “begrenzt”, weil die Lebensdauer der Sonne “begrenzt” ist. Die Frage wäre doch, ob wir genug davon haben, um den Energiebedarf der Erde für die nächsten Jahrtausende zu decken.
> Wer will da an einer Kraft festhalten, die nachweislich seit 1.400 Jahren(öffnet im neuen Fenster) genutzt wird und die auch in 1.400 Jahren noch zur Energiegewinnung taugen dürfte
Man hat viele Dinge vor 1.400 Jahren (sogar viel mehr!) schon gemacht: Auf Pferden geritten, Holzkohle verbrannt, etc. Das heißt ja nicht, dass das auf alle Zeiten die beste Wahl ist.
Verstehe auch nicht warum man sich so äußern muss. Ich mein, letztlich liegt es auf der Hand, dass falls Energiequellen gefunden werden, die besser sind als die heutigen, sich da verständlicherweise was ändern wird. Und das so ein Kandidat die Kernfusion ist, ist auch klar. Allerdings, vor allem bei der vergleichsweise geringen Forschungsförderung selbiger, kann das noch lange dauern bis Kernfusion ernsthaft als Energiequelle in Betracht gezogen wird. Da sind 20 oder 30 Jahre doch schon eine sehr positive Annahme würde ich meinen. Und das Windenergie, falls die Kernfusion ernsthaft Strom produziert, ihre Glanzzeiten hinter sich haben wird, dürfte auch klar sein.
Sprich: ich verstehe nach wie vor nicht warum man sich so äußern muss. Die Sachlage dazu ist kein Geheimnis, aber wenn man das so ausspricht, dann könnte man da eine Agenda hinter vermuten. Meine ich zumindest.
Wenn wir in 30 Jahren Kernfusion haben, wo sind die Demo Anlagen von Siemens, Abb und Co?
Gibt’s nicht?
Also also bleiben wir bei Solarenergi
Aber in D glauben schließlich auch Menschen, dass Power Point Reaktoren Energie erzeugen können.
Was Merz macht, nennt man Ökomodernismus und könnte auch Klimawandelleugnung heißen
Artikel aus dem Spiegel von 1979 (!), dort heißt es “der erste stromliefernde Fusionsreaktor soll in den 80er Jahren [..] gebaut werden.”
[https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltmaschine-fuer-die-kernfusion-a-fe738848-0002-0001-0000-000040351469](https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltmaschine-fuer-die-kernfusion-a-fe738848-0002-0001-0000-000040351469)
Kernfusion in 30 Jahren ohne Forschungsgelder zu investieren…
Also übersetzt, will er seine fossil investierten Kumpels stützen und damit die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Lieferanten weiter möglichst hoch halten.