Do you know Döllersheim in the Waldviertel? I’ve never heard of that until today. The community that used to be really lively now practically no longer exists. In 1938, the Nazi regime decided that the site was needed for a military training area and expelled 7,000 people from 42 villages. All the houses were demolished and the place disappeared from the map: https://noe-aktuell.at/doellersheim-im-waldviertel/

Before that, Döllersheim was a real center with craftsmen, doctors and a school. So not just any place. Today there are only ruins and the Church of Peace that remind us of what once was. The training area that was there afterwards was one of the largest in Austria and the Federal Army still uses the area today. The place remains uninhabited and is a restricted military area: https://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz_Allentsteig

What I’m wondering now: Should we preserve such places in order to learn more about their history, or should we simply leave them to nature and make way for renaturation? What do you all mean?

Zwangsumsiedlung von Döllersheim im Nationalsozialismus
byu/nureinEgoist inAustria



Posted by nureinEgoist

7 Comments

  1. Adorable_Ice_2963 on

    Das ist aktives militärisches Übungsgelände voller Blindgänger und Schwermetalle.

    Damit wird vorerst gar nix passieren.

  2. Wenn man beim Bundesheer war oder sich geschichtlich einmal mit der Person Adolf Hitler beschäftigt hat, sollte man Allentsteig und seine Geschichte eigentlich kennen.

    Es ist ein aktiver Truppenübungsplatz und selbst wenn man diesen auflösen sollte, wäre das Gelände wohl weiterhin militärisches Sperrgebiet. Insofern verstehe ich die Frage nicht.

  3. Bin mir nicht sicher was du willst.
    Einerseits is da nix mehr zum bewahren, was vor / während dem Krieg nicht zerschossen wurde, wurde nach dem Krieg von den Russen zerbombt (der großteil) und als Baumaterial an die Bevölkerung verkauft.
    Renaturierung kannst dir dort auch sparen weil das eh laufend von sich aus passiert, Tüpl ist nicht umsonst eins der Gebiete mit der größten Artenvielfalt – ja sicher da rodelt alle paar Tage mal ein Panzer durch die Gegend – aber sonst passiert halt nicht viel. Und rein lassen kannst dort aufgrund der Munitionsresten /Blindgänger so oder so keine Zivilisten.

  4. Die Behauptung, dass die Gebäude im Nationalsozialismus abgerissen wurden, ist nicht ganz richtig. 1945 waren die Gebäude weitgehend intakt, weshalb damals von offizieller Seite mit der Planung zur Wiederbesiedlung begonnen wurde. Erst als 1946 die Sowjetunion dort begann Truppenübungen durchzuführen, wurden die Dörfer zerstört und das Baumaterial am Schwarzmarkt verkauft. Nach dem Abzug der Alliierten 1955 war dort quasi nichts mehr.

  5. mein Großvater ist in der Gemeinde Döllersheim aufgewachen und unsere Familie war einer der ersten Aussiedler. Sind aber verhältnismäßig gut ausgestiegen weil Unternhemen – und die mussten in der ersten Welle als Erstes weg. Und da war der Aussiedlerfond noch gut gefüllt und es wurde am anderen Ende Niederösterreichs eine gute Betriebsstätte übernommen (nicht arisiert)

    Die letzten Aussiedler, vorrangig Landwirte mit eigenen Grund, haben quasi alles verloren.

    Buchempfehlung: Das Nordlicht von Döllersheim

  6. gibt einige solche Fälle, dort wo heute die Voest steht war mal eine Gemeinde, bzw. dein Dorf, die Leute wurden einfach zwangsumgesiedelt um für die Hermann Göring Werke Platz zu schaffen!