Unter Trump? Die USA sind doch schon eine ganze weile eine Schurken-Supermacht. Nur haben sie halt bisher gerne den Schein bewahrt. Sie lassen sich gerne als Vorreiter der Demokratie bejubeln und treten gerne als “Weltpolizei” auf. Ihre Geheimdienste und ihr Militär wurden aber auch in der Vergangenheit recht häufig für “schurkische” Anliegen eingesetzt und besonders in mittleren Osten wurden auch gerne Diktatoren mit Waffen und Geldern unterstützt, um an das Öl zu kommen.
Trump geht zwar teilweise noch etwas weiter, aber wir sollte uns ehrlich sein, wenn es hart auf hart kommt, dann ist alles was wir von der USA haben ein Lippenbekenntnis. Die werden auf ihren Europäischen Stützpunkten mit Sicherheit auch einen geregelten Rückzug üben, besonders als sie gesehen haben, wie es in Afghanistan lief.
MrJim_Bob on
Waren sie schon immer, nur bisher zu unserem Vorteil bzw nicht zu unserem Nachteil.
Südamerika, Asien, Afrika waren bis jetzt meist nicht so gut dran, selbst in den Fällen wo die Intention für die Intervention gut gemeint war.
Flixbube on
Anführer Schmanführer sag ich, aber zumindest könnte man verantwortungsbewusst und vorbildlich für den Rest der Welt handeln. Zusammenarbeit und Integrität sind die Worte die außenpolitisch für uns wegweisend sein sollten. Es gibt viele Staaten ohne imperiale Ambitionen, mit denen man gut zusammenarbeiten kann. Klare Kante gegen Schurkenstaaten und ehrliche Unterstützung für bessere Staaten. Ich sehe dieses neue Erstarken des Authoritarismus aus kapitalistischen Demokratien als neuen Aufruf unsere Demokratien zu verbessern, also den Einfluss weniger Superreicher auf die Politik zu verringern, aber auch unsere Außenpolitik zu erneuern indem man auf Augenhöhe mit Partnern verhandelt, anstatt genau wie Donald Trump Machtspiele mit ärmeren Staaten zu treiben um günstiger an Rohstoffe zu kommen. Wir(in diesem Fall Europa) können uns nicht über Trumps Ausverkauf der Ukraine echauffieren, während Frankreich in Westafrika ähnliches treibt(Bekämpfung islamistischen Terrors im Austausch für Rohstoffe + Macron beschwert sich, dass niemand “Danke” sagt). Man muss auch international für die richtigen Sachen einstehen oder kämpfen, weil es richtig ist und nicht weil man davon profitiert.
namesareunavailable on
lasst den doch einfach mal in der Versenkung verschwinden. Jeden Tag nur Trump hier, Musk da… gibt genug andere Themen, ohne diesen Vollpfosten noch ne Bühne zu geben.
Das ist übrigens der Mann von Victoria “Fuck the EU” Nuland und ein Neocon, der schon lange vor 9/11 für Militäreinsätze in Syrien, Iran, Irak und Afghanistan plädiert hat. Sind halt nur gerade nicht *seine* Schurken mehr die Anführer der republikanischen Partei.
darkslide3000 on
Das Wort “rogue” mit “Schurke” in “Schurkenstaat” zu übersetzen hat noch nie wirklich Sinn gemacht. “Rogue” bedeutet “Schurke” bei D&D, aber in diesem Kontext heißt es eher so viel wie jemand der aus der Reihe tanzt oder vom vorgesehenen, erwarten Kurs abweicht. Wir übersetzen “rogue planet” auch nicht mit “Schurkenplanet”.
7 Comments
Unter Trump? Die USA sind doch schon eine ganze weile eine Schurken-Supermacht. Nur haben sie halt bisher gerne den Schein bewahrt. Sie lassen sich gerne als Vorreiter der Demokratie bejubeln und treten gerne als “Weltpolizei” auf. Ihre Geheimdienste und ihr Militär wurden aber auch in der Vergangenheit recht häufig für “schurkische” Anliegen eingesetzt und besonders in mittleren Osten wurden auch gerne Diktatoren mit Waffen und Geldern unterstützt, um an das Öl zu kommen.
Trump geht zwar teilweise noch etwas weiter, aber wir sollte uns ehrlich sein, wenn es hart auf hart kommt, dann ist alles was wir von der USA haben ein Lippenbekenntnis. Die werden auf ihren Europäischen Stützpunkten mit Sicherheit auch einen geregelten Rückzug üben, besonders als sie gesehen haben, wie es in Afghanistan lief.
Waren sie schon immer, nur bisher zu unserem Vorteil bzw nicht zu unserem Nachteil.
Südamerika, Asien, Afrika waren bis jetzt meist nicht so gut dran, selbst in den Fällen wo die Intention für die Intervention gut gemeint war.
Anführer Schmanführer sag ich, aber zumindest könnte man verantwortungsbewusst und vorbildlich für den Rest der Welt handeln. Zusammenarbeit und Integrität sind die Worte die außenpolitisch für uns wegweisend sein sollten. Es gibt viele Staaten ohne imperiale Ambitionen, mit denen man gut zusammenarbeiten kann. Klare Kante gegen Schurkenstaaten und ehrliche Unterstützung für bessere Staaten. Ich sehe dieses neue Erstarken des Authoritarismus aus kapitalistischen Demokratien als neuen Aufruf unsere Demokratien zu verbessern, also den Einfluss weniger Superreicher auf die Politik zu verringern, aber auch unsere Außenpolitik zu erneuern indem man auf Augenhöhe mit Partnern verhandelt, anstatt genau wie Donald Trump Machtspiele mit ärmeren Staaten zu treiben um günstiger an Rohstoffe zu kommen. Wir(in diesem Fall Europa) können uns nicht über Trumps Ausverkauf der Ukraine echauffieren, während Frankreich in Westafrika ähnliches treibt(Bekämpfung islamistischen Terrors im Austausch für Rohstoffe + Macron beschwert sich, dass niemand “Danke” sagt). Man muss auch international für die richtigen Sachen einstehen oder kämpfen, weil es richtig ist und nicht weil man davon profitiert.
lasst den doch einfach mal in der Versenkung verschwinden. Jeden Tag nur Trump hier, Musk da… gibt genug andere Themen, ohne diesen Vollpfosten noch ne Bühne zu geben.
[Die Zeiten ändern sich.](https://imgur.com/svp1ES5)
Das ist übrigens der Mann von Victoria “Fuck the EU” Nuland und ein Neocon, der schon lange vor 9/11 für Militäreinsätze in Syrien, Iran, Irak und Afghanistan plädiert hat. Sind halt nur gerade nicht *seine* Schurken mehr die Anführer der republikanischen Partei.
Das Wort “rogue” mit “Schurke” in “Schurkenstaat” zu übersetzen hat noch nie wirklich Sinn gemacht. “Rogue” bedeutet “Schurke” bei D&D, aber in diesem Kontext heißt es eher so viel wie jemand der aus der Reihe tanzt oder vom vorgesehenen, erwarten Kurs abweicht. Wir übersetzen “rogue planet” auch nicht mit “Schurkenplanet”.