Share.

20 Comments

  1. „Seit dem 6. März wird in Russlands Hauptstadt das mobile Internet blockiert. Und aus dem digital hochgerüsteten Moskau wird eine Stadt, in der wieder Bargeld, SMS und Festnetz zählen.“

  2. > Die Aufregung in Moskau ist inzwischen so groß, dass sich sogar Gerüchte verbreiten, dass sich Feinde Russlands in der Umgebung des Präsidenten Wladimir Putin befinden müssten, die ihn zu solchen Schritten bewegen und damit den Zorn des Volks provozieren.

    “Wenn das der Führer wüsste!”

  3. No-Effective388 on

    Die Digitalisierung hat seine Vorteile und Nachteile. In einer Autokratie überwiegen inzwischen die Nachteile.

  4. Was steckt dahinter? Hat Putin Angst, dass die Ukraine das Handynetz für Drohnen, Sprengsätze o. Ä. verwendet? Oder hat er Angst vor Hackern? Oder will er freie Meinungsäußerung schon im Keim ersticken? Oder alles davon?

  5. Die Armen. Kein Taxi mehr, barbarisch. Das ist ja schlimmer als jeden Tag Bombenangriffe

  6. Automatic-Cod9137 on

    Ach Gottchen, das tut mir aber leid. Aber immerhin geht ja noch der Strom. Putler wird doch sein Volk nicht etwa im Stich lassen ??

  7. slightlydispensable2 on

    >Das SMS-Aufkommen stieg in den ersten Tagen der Internet-Blockade je nach Anbieter um etwa acht bis 15,5 Prozent.

    Wow, das sind ja dramatische Veränderungen, 8 Prozent mehr. Und das in den ersten Tagen…

  8. Moskau war halt (bis jetzt, anscheinend) die Paradestadt, in der noch alles im Grossen und Ganzen funktioniert hat im Gegensatz zum Rest des Landes.

  9. Liest sich doch ganz gut, für die dreitägige Spezialoperation müssen eben alle etwas opfern.

  10. Das erinnert mich an die Outpost-Romane von Dmitry Glukhovsky. Da ist Moskau/Russland zwar aus einem anderen Grund von der Kommunikation mit der restlichen Welt abgeschnitten, aber die haben da für die Kommunikation untereinander auch nur noch Festnetzleitungen und sonst keinerlei Internet oder Mobilfunk mehr.

  11. Zar von Zwerg will nur seine Bürger schützen. Wer im Internet ihm widerspricht, kommt nämlich in die Klapse und das will doch keiner!

    Drum war er so freundlich und hat das Internet abgestellt, von dem können unsere Politiker noch was lernen /s

  12. Ich sag’s immer wieder. Bei allem Spaß ist das Faxgerät ein recht Krisenfestes Kommunikationsmittel

  13. WorkingIll3472 on

    Oh Schreck, nachdem der Diktator Diktatur Dinge diktiert hat, sieht die Diktatur wie eine Diktatur aus….
    Leck seine Eier, Krebs!

  14. >In den ersten fünf Tagen der Internet-Blockade belief sich der Schaden für Moskauer Unternehmer demnach auf drei bis fünf Milliarden Rubel (umgerechnet 31 bis 51 Millionen Euro).

    >”So war es schon ein oder zwei Jahre lang, aber in den letzten zwei Wochen ist es unerträglich geworden.”

    >”Wir sind so hilflos geworden.”

    Musik in meinen Ohren!

  15. SuperSpaceSloth on

    Als jemand der selbst oft dort ist und täglich in Kontakt mit Freunden und Familie dort ist:

    Im Moment funktioniert das Internet bloß im Zentrum nicht. Zuhause in den Schlafbezirken wie zB. Mar’ino oder Lyubertzy funktioniert es noch. Auch im Zentrum kann man sich helfen, wenn man irgendwo Wlan hat. Also z.B. in der Arbeit wenn man Wlan hat oder falls man dort wohnt, hat man kein Problem, in der U-Bahn hat man auch überall Wlan. Blöd ist es hauptsächlich wenn man ein Taxi rufen möchte oder der Arbeitgeber dir kein Wlan gibt oder du während der Arbeit mit deinem Handy nicht-dienstliche Dinge tun möchtest.

    Also es ist alles nicht so wild wie hier dargestellt, auch wenn Einschränkungen da sind. So zB. haben Freunde vor ein paar Tagen ein Cosplay-Event gehostest und da ist es bei der Eventplanung schon eine Einschränkung wenn man kurzfristig etwas bekanntgeben möchte über Telegram und es dann einige Leute nicht erreicht.