Wieso müssen wir immer von solchen Ghoulen regiert werden wenn “Christen” gewählt wurden.
Senkt doch einfach die Vergütung weiter ab anstelle ein Bürokratiemonster wie die Direktvermarktung ins Spiel zu bringen. Himmel wie rückschrittlich wollen wir noch werden mit den Reformen dieser Regierung welche uns für eine prosperierende Zukunft wappnen sollen.
MorbusLongus on
Wird dafür wenigstens die private Erschließung von Gas- und Ölfeldern gefördert? /s
El-Yal on
Ich wünsche ihr nichts Gutes
El-Yal on
Diese Frau ist eine verbrecherisch
kakaobohne on
Keine Sorge, die bestehenden Boomer Anlagen sind davon nicht betroffen. Sind zum Glück wieder nur zukünftige Bauvorhaben betroffen.
NobleDiceDream on
Wie ist eigentlich dazu die Position der SPD? Irgendwie lese ich immer nur von Reiches Plänen.
samstown23 on
> Die Direktvermarktung ist als Alternative wirtschaftlich attraktiv, kann aktuell aufgrund fehlender Smart Meter und des hohen bürokratischen Aufwands aber nicht flächendeckend in Anspruch genommen werden.
Das ist wieder so eine Möchtegern-Verbraucherschutz-Nebelkerze. Anstatt zu sagen, dass die Direktvermarktung bzw. deren Managementgebühr bei manchen Netzbetreibern aktuell einfach prohibitiv teuer für Kleinstanlagen ist, kommt sowas.
Wer eine neue PV-Anlage in Betrieb nimmt wird a) ohnehin Smartmeter nutzen wollen und b) hat sowieso schon den Elektriker im Haus. So ein Teil kostet nicht mal sonderlich viel. Und bürokratischer Aufwand. Echt jetzt? Das ist ein Formular, kostet vielleicht 10 Minuten Zeit. Sich ne PV Anlage aufs Dach knallen geht, aber das dann nicht?
Es gibt an der Sache wahrlich genug zu kritisieren, schon die Grundidee ist beschissen hoch zehn, aber wieso kommen diese Typen immer mit solchen bescheuerten Nicht-Problemen aus ihren Löchern?!
randomperson_a1 on
Die fixe Einspeisevergütung finde ich tatsächlich auch schlecht. Aber dann erwarte ich deutlich mehr als “sollen ihren Strom selbst vermarkten”.
jetelklee on
Die SPD verbleibt im selbstabschaffenden Ruhemodus
sebast1tan on
Wie kann das sein?
LauraIsFree on
CDU Wähler müssen eindach dumm sein.
Fli__x on
Ich habe keine netten Worte für diese Frau übrig. Daher sage ich lieber gar nichts, außer, wer diese Partei weiterhin wählt, hasst Deutschland.
TheJackiMonster on
Enteignung ist halt immer dann gut, wenn es die kleinen Bürger trifft und nicht die Reichen.
Viertelesschlotzer on
Ihre zukünftige Anschlussverwendung in irgent einem Lobbyverband hat sie sich reichlich verdient.
That_Passenger3771 on
“Die Versorgung Deutschlands mit fossiler Energie ist gefärdet und kostet dem Bürger immer mehr.”
Reiche: “Kostet den Bürger immer mehr? Wohin fließt das Geld?”
“Zu den Fossil-Konzernen.”
Reiche: “Alles klar, dann setze ich per Gesetz noch mehr auf fossile Energien. Da die jetzt so teuer sind, mache ich einfach die erneuerbaren Energien auch teurer. Vorstandsposten, ich komme!”
KlausKarmaFarma on
An sich nicht so verkehrt. An sich profitieren davon bislang ohnehin die finanziell privilegierten in ihren Einfamilien- oder Doppelhäusern. Anlagen rechnen sich durch Eigenverbrauch auch heute schon, da braucht es keine Finanzierung durch die Allgemeinheit.
Falamar on
Wie hier wieder alle Schnappatmung bekommen weil “Reiche” etwas macht. Die Abschaffung der garantierten Einspeisevergütung für Kleinanlagen war bereits in den Plänen der Ampel und gefordert durch Habeck. Man muss aufpassen nicht alles automatisch als totale Katastrophe zu sehen nur weil die falsche das umsetzt…
NeoCortexq on
Diese Novelle wird auch maximal schlecht kommuniziert. Ich weiß nicht, warum man nicht mehr über Direktvermarktung diskutiert und diese politisch erleichtert. Eigenverbrauch + Direktvermarktung ist zwar auch 100–300 Euro weniger im Jahr für große Anlagen (> 10kWp, verglichen mit EEG-Vergütung), aber immer noch lohnend und setzt sinnvolle Verbrauchsanreize. Reiner Eigenverbrauch lohnt sich allerdings nur für kleine Anlagen (< 5kWp, im Grunde BKW-Bereich), es sei denn man fördert gesondert Heimspeicher (aber auch da bleibt das Einnahmenpotential durch den Eigenverbrauch beschränkt).
moritz12d on
Da macht die Lobby-Tante doch ganze Arbeit. Ihre Kampfansage an die Erneuerbaren soll die Gas-Branche stützen. Vielleicht kommt ja demnächst wieder Gas aus Russland.
SirGrinchy on
Meine 2 Pfennige dazu: Privat mit Kleinanlage einspeisen hat sich doch schon ewig nicht mehr gelohnt, die jetzige Komplettabschaffung der Einspeisevergütung ist dafür auch nur noch der letzte Sargnagel. Ohne jetzt die Gaskathi verteidigen zu wollen, aber da hat sie in den letzten Tagen deutlich dümmere Aktionen und Statements rausgehauen.
Private Anlagen legt man doch schon seit Jahren auf maximalen Eigenverbrauch und Autarkiegrad aus, und wenn noch ein bisschen was eingespeist wird, ist das halt der Bonus oben drauf, aber normalerweise doch nicht mehr fester Bestandteil der Kalkulation.
Responsible_Low_6192 on
Der Artikel ist polemisch geschrieben. Die Subvention hat bequem gemacht und jetzt hat man sich an sie gewöhnt. PV-Strom zur Mittagszeit ist aber im Sommer teilweise eher ein Problem. Es macht keinen Sinn, diesen fix zu vergüten, wenn gerade an der Strombörse kein Bedarf besteht. Der Strom wird übrigens trotzdem vergütet, aber eben nach Marktpreis an der Energiebörse EEX in Leipzig.
Dadurch, dass der Strom nicht zu einem festen Preis vergütet wird, steigt der Anreiz, diesen selbst zu verbrauchen. Z.B in Kombination mit Speicher. Was die Ministerin vorschlägt, macht daher Sinn. Was unseren Strom derzeit so teuer macht ist nicht unbedingt die Erzeugung, sondern die Netze. Die Netzentgelte steigen seit Jahren. Man bekommt es hin, aber das erfordert eben auch, dass nicht unkontrolliert eingespeist wird, wo teilweise gar kein Bedarf besteht.
Weaponized_Monkey on
Ja nun. Dann ballere ich mir halt den Keller mit noch mehr Akkus voll und Verbrauch halt einfach alles komplett selber.
MangoLurker on
Habeck hat sich wirklich bemüht das Land besser aufzustellen und brauchte Personenschutz, um von einer Fähre aus dem Urlaub zu kommen und diese [könnt ihr euch selbst denken] kann sich frei bewegen und alles kurz und klein hacken. Es ist ein Gruselkabinett des Niedergangs und sie ist die Hauptattraktion.
CheapBig1711 on
Finde ich gut. Die ganzen A15 boomer in ihren Vorstadt Villen können das auch so bezahlen. Hier geht es um Klimaschutz und nicht, wo kann ich Geld ziehen.
Borgdrohne13 on
Gut so. Die, die sie kriegen sind eh reich und brauchen das nicht.
Harmonicano on
Ob der Sub heute pro Hausbesitzer (Millionäre) und Vermieter ist oder gegen Subventionen für Reiche? Edit: Die Drosselung 50% finde ich nicht gut, ich denke der Markt würde da regeln.
LuckyFluckySchmacky on
Hier jetzt also die Karte der sozialen Gerechtigkeit gezückt. Weg mit der Förderung für die reichen Eigenheimbesitzer, damit die armen Mieter entlastet werden. Das klingt erstmal nach Robin Hood, ist aber in Wahrheit eine Räuberpistole nach dem Motto: Wir nehmen es den Häuslebauern weg, damit es die Energiekonzerne kriegen.
Ja, es stimmt, dass die Einspeisevergütung über die EEG Umlage von allen Stromkunden bezahlt wird. Aber der Artikel macht den entscheidenden Denkfehler oder verschweigt ihn bewusst. Wer jetzt denkt, das gestrichene Geld fließe eins zu eins in die Entlastung der Mieter, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. In Wirklichkeit wird dieses Geld nicht an die Stromkunden zurückgegeben. Es wird schlicht eingespart, während gleichzeitig der Netzausbau für die Billigst Freiflächenanlagen explodiert. Diese Kosten zahlen dann alle, auch der Mieter im Plattenbau, über die Netzentgelte.
Nur dass es dann keine Oma mit der kleinen PV Anlage auf der Garage ist, die ein paar Euro bekommt, sondern der Investor mit dem Hundert Hektar Solarpark, der sich die Taschen vollmacht.
Der Artikel suggeriert, die Abschaffung treffe nur die oberen Zehntausend. Schwachsinn. Es trifft den Handwerker, der sich nach dreißig Jahren Maloche endlich ein Eigenheim leisten konnte und sich denkt: Ich mach was fürs Klima und meine Rente. Diesem Mann wird jetzt der Stecker gezogen, während wir alle brav die Rechnung für den Flächenfraß auf der grünen Wiese zahlen dürfen.
Das ist keine Umverteilung von Reich zu Arm. Das ist eine Umverteilung von dezentraler Bürgerenergie zu zentraler Konzernmacht. Man erschafft künstlich einen Neid Diskurs zwischen Häuslebauer und Mieter, damit keiner merkt, wer hier den großen Reibach macht. Nämlich diejenigen, die den Strommarkt kontrollieren und für die jeder Quadratmeter Solarfläche auf einem privaten Dach verlorene Rendite bedeutet.
Also liebe Redaktion: Hört auf, den Leuten einzureden, die Abschaffung der Dach Förderung sei eine Wohltat für den kleinen Mann. Sie ist eine Wohltat für die Bilanz der Netzbetreiber und Großkraftwerksbesitzer. Bezahlt wird das Ganze mit der Abkehr von der bürgernahen und dezentralen Energiewende.
Perfect_Antelope7343 on
Wo ist Robin Mesarosch wenn man ihn braucht.
iLG2A on
Die Frau hat gesehen wie fossile abhängikeit dazu führt, dasa man an den Tankstellen abgezogen wird, die leute im winter frieren weil heizen unbezahlbar wird, die ganze wirtschaft zitterrt wenn der ölpreis steigt und sie war so: bitte mehr davon
warpspeeddude on
Wo bleibt eigentlich bei Ihr der Shitstorm den Habeck für jeden ausgesprochenen Satz bekommen hat?
Ersobar on
Mit dem ganzen Geld wird ganz sicher nur der sehr lange verschleppte Netzausbau so richtig vorangetrieben? Oder?
EnkiduOdinson on
Gilt das jetzt für alle Anlagen oder nur solche, die ab 2027 in Betrieb genommen werden?
El_Mojo42 on
Halte ich tatsächlich für gar nicht problematisch. Anlagenbesitzer holen die sich für Eigenverbrauch, nicht um für 7ct einzuspeisen.
Da müssen tatsächlich keine Steuergelder zugeschossen werden.
Grimaldi42 on
mal ne naive Frage in die Runde. Wenn mein Dach groß genug ist, kann ich dann “einfach” mehr als 25 kWp installieren? Welche Förderungen / Vergütungen bekomme ich dann zukünftig? Hat da jemand eine Quelle zu?
OldWar6125 on
Ok, eigentlich hat sie Recht: Gesamtwirtschaftlich sind Aufdachanlagen fast doppelt so teuer wie Freiflächenanlagen. Zudem steht diese Option fast ausschließlich Hausbesitzern zur verfügung ist also eine Förderung für Hausbesitzer. Daher stellt sich schon die Frage, warum Volleinspeisung von Aufdachanlagen gefördert werden sollte.
Interessanter sind Teileinspeisungen: Wenn ein Hausbesitzer sich eine Anlage primär für den Eigenverbrauch aufs Dach setzt, sollte es dann Anreize geben, dass Dach voll zu machen?
Direktvermarktung wird sich kaum lohnen. Ohne Batterie kannst du hauptsächlich während der Hauptsonnenstunden einspeisen und dann sind die Strompreise sowieso nahe null, wenn nicht darunter. Mit Batterie kann man evtl. mehr Geld machen, aber auch da wird sich die Anschaffung einer Batterie speziell für diesen Zweck nicht lohnen, da kleine Batterien einfach mehr kosten pro kWh als große. Eine Batterie die primär für die Eigenverbrauchsoptimierung genutzt wird, deren freie Kapazitäten aber für die Direktvermarktung genutzt werden ist eine andere option. Da ist dann die Frage: wie aufwendig wird es, das einzurichten?
Wenn der Direktvermarkter auf den Einbau seiner eigenen Steuerungslösung besteht, evtl. der Messstellenbetreiber beim Einbau des Smartmeters Probleme macht werden sich viele überlegen ob sich das Unsichere Einkommen aus der Direktvermarktung lohnt. Dazu halt auch, dass Direktvermarkter ihre eigenen Gebühren verlangen.
Zu bedenken ist halt auch, dass nach Ende der Einspeisevergütung alle Anlagen in die Direktvermarktung gehen müssen. Eine Alternative wäre also z.B. Volleinspeisung nicht mehr zu fördern und Teileinspeisung nur noch 5 oder 10 Jahre. Das würde immer noch die Dächer voll machen, uns aber auch Zeit für den Smartmeter Rollout geben.
Dieses Gesetz wird dazu führen, dass kaum noch neue Kleinanlagen ins Netz einspeisen werden. Gebaut werden sie immer noch werden, allerding nur für den Eigenverbrauch. Insgesamt ist es allerdings kein Gesetz, dass den Mistgabel-mob verdient.
aquilaPUR on
Warum soll jemand, der 55% seines Einkommens an Miete abdrückt, mit seinem Steuergeld die Solaranlage von jemandem subventionieren, der sich für halbe Million ein Haus hinstellt?
Am Anfang um den Markt in Schwung zu bringen noch vertretbar, aber so langsam reichts. Es muss sich mal rechnen, und wenn es das nicht tut, Pech gehabt
(übrigens auch von Habeck 1:1 so gefordert)
sp4cenet on
Diese Frau ist die Inkompetenz in Persona
schneiderinhocho on
Reiche ist das dreckigste Rohöleurzeugnis, was Energiekonzerne produzieren können. Sie ist kein Mensch sondern ein volksverarmendes und deutschland zerstörendes Schmiermittel.
Wenn das Rohölerzeugnis so weiter macht, könnte ein Auftauchen in den Epstein Files, ihren Ruf verbessern.
Grancino on
Danke an Frau Reiche, weg mit unnötigen Subventionen auf Staatspump!
Hoher Eigenverbrauch mit Batteriespeicher und Elektroauto, dann lohnt es sich jedenfalls auch so bei dem Preisabsturz, den PV-Anlagen und mehr noch Batteriespeicher in den letzten Jahren hingelegt haben.
Flonkadonk on
Können wir mal mit diesem Framing aufhören? Solarbesitzer profitieren weiterhin von ihren Anlagen, nur weniger als vorher. Man geht jetzt nicht “leer aus”. Diese Formulierungen tragen nur dazu bei, dass weiterhin der Eindruck gemeint wird, dass PV nur von staatlicher Seite an Leben gehalten anstatt der Realität, dass es einfach ein No-brainer ist, wenn man es sich leisten kann.
Selbst ohne Netzanschluss zahlen sich PV-Kleinanlagen oft schon aus außer für einige sehr ungünstige Fälle, die aber deutlich in der Minderheit sind.
Lengarion on
Hier kann ich vielleicht mal aus der Sicht eines Energieversorgers sprechen. Doof gesagt wissen wir nicht wohin mit dem Strom. Sobald die Sonne in unserem Gebiet scheint bedeutet dies extreme Einspeisungen die weit über den Bezug der Region liegen. Wieso sollte man etwas fördern, was wir “zu viel” haben. Lieber sollte die Förderung, wie auch angesprochen, jetzt zu den Stromspeichern wechseln. Der Bau von Lang- und Kurzzeitspeichern muss gefördert werden, wenn wir nicht extreme Reservekosten durch unnötige Gaskraftwerke haben wollen. Wir können uns nicht 7 cent Einspeisegarantie leisten, wenn der Strompreis negativ ist – und genau an diesem Zeitpunkt speisen die meisten PV-Anlage in das Netz ein.
Ein gutes Stromspeicherkonzept für Deutschland ist nötig und nicht Gaskraftwerke.
der_kralle on
Mein Gott ist diese CDU dumm. Wieso sagt man eigentlich, dass die Ahnung haben von Wirtschaft?
Aber die Grünen sind die bÖsEN. Puh, das ist wirklich anstrengend diesem sau dummen Haufen um Merz zuzuschauen. Katastrophal!
krytos2k on
Aus eigener Erfahrung, kann ich euch sagen, dass sich eine PV auf dem Dach mit einem kleinen Speicher auch so, ziemlich schnell rechnet.
Ich hatte Glück und hab das Geld gerne mitgenommen, aber wenn ich ehrlich bin hätte es sich auch ohne gerechnet
45 Comments
Kathi will Gas, also wird auf die Bremse getreten.
Vom offiziellen CDU YouTube Channel [https://www.youtube.com/watch?v=2YPiGZ7qedw](https://www.youtube.com/watch?v=2YPiGZ7qedw)
Gealtert wie Milch
Wieso müssen wir immer von solchen Ghoulen regiert werden wenn “Christen” gewählt wurden.
Senkt doch einfach die Vergütung weiter ab anstelle ein Bürokratiemonster wie die Direktvermarktung ins Spiel zu bringen. Himmel wie rückschrittlich wollen wir noch werden mit den Reformen dieser Regierung welche uns für eine prosperierende Zukunft wappnen sollen.
Wird dafür wenigstens die private Erschließung von Gas- und Ölfeldern gefördert? /s
Ich wünsche ihr nichts Gutes
Diese Frau ist eine verbrecherisch
Keine Sorge, die bestehenden Boomer Anlagen sind davon nicht betroffen. Sind zum Glück wieder nur zukünftige Bauvorhaben betroffen.
Wie ist eigentlich dazu die Position der SPD? Irgendwie lese ich immer nur von Reiches Plänen.
> Die Direktvermarktung ist als Alternative wirtschaftlich attraktiv, kann aktuell aufgrund fehlender Smart Meter und des hohen bürokratischen Aufwands aber nicht flächendeckend in Anspruch genommen werden.
Das ist wieder so eine Möchtegern-Verbraucherschutz-Nebelkerze. Anstatt zu sagen, dass die Direktvermarktung bzw. deren Managementgebühr bei manchen Netzbetreibern aktuell einfach prohibitiv teuer für Kleinstanlagen ist, kommt sowas.
Wer eine neue PV-Anlage in Betrieb nimmt wird a) ohnehin Smartmeter nutzen wollen und b) hat sowieso schon den Elektriker im Haus. So ein Teil kostet nicht mal sonderlich viel. Und bürokratischer Aufwand. Echt jetzt? Das ist ein Formular, kostet vielleicht 10 Minuten Zeit. Sich ne PV Anlage aufs Dach knallen geht, aber das dann nicht?
Es gibt an der Sache wahrlich genug zu kritisieren, schon die Grundidee ist beschissen hoch zehn, aber wieso kommen diese Typen immer mit solchen bescheuerten Nicht-Problemen aus ihren Löchern?!
Die fixe Einspeisevergütung finde ich tatsächlich auch schlecht. Aber dann erwarte ich deutlich mehr als “sollen ihren Strom selbst vermarkten”.
Die SPD verbleibt im selbstabschaffenden Ruhemodus
Wie kann das sein?
CDU Wähler müssen eindach dumm sein.
Ich habe keine netten Worte für diese Frau übrig. Daher sage ich lieber gar nichts, außer, wer diese Partei weiterhin wählt, hasst Deutschland.
Enteignung ist halt immer dann gut, wenn es die kleinen Bürger trifft und nicht die Reichen.
Ihre zukünftige Anschlussverwendung in irgent einem Lobbyverband hat sie sich reichlich verdient.
“Die Versorgung Deutschlands mit fossiler Energie ist gefärdet und kostet dem Bürger immer mehr.”
Reiche: “Kostet den Bürger immer mehr? Wohin fließt das Geld?”
“Zu den Fossil-Konzernen.”
Reiche: “Alles klar, dann setze ich per Gesetz noch mehr auf fossile Energien. Da die jetzt so teuer sind, mache ich einfach die erneuerbaren Energien auch teurer. Vorstandsposten, ich komme!”
An sich nicht so verkehrt. An sich profitieren davon bislang ohnehin die finanziell privilegierten in ihren Einfamilien- oder Doppelhäusern. Anlagen rechnen sich durch Eigenverbrauch auch heute schon, da braucht es keine Finanzierung durch die Allgemeinheit.
Wie hier wieder alle Schnappatmung bekommen weil “Reiche” etwas macht. Die Abschaffung der garantierten Einspeisevergütung für Kleinanlagen war bereits in den Plänen der Ampel und gefordert durch Habeck. Man muss aufpassen nicht alles automatisch als totale Katastrophe zu sehen nur weil die falsche das umsetzt…
Diese Novelle wird auch maximal schlecht kommuniziert. Ich weiß nicht, warum man nicht mehr über Direktvermarktung diskutiert und diese politisch erleichtert. Eigenverbrauch + Direktvermarktung ist zwar auch 100–300 Euro weniger im Jahr für große Anlagen (> 10kWp, verglichen mit EEG-Vergütung), aber immer noch lohnend und setzt sinnvolle Verbrauchsanreize. Reiner Eigenverbrauch lohnt sich allerdings nur für kleine Anlagen (< 5kWp, im Grunde BKW-Bereich), es sei denn man fördert gesondert Heimspeicher (aber auch da bleibt das Einnahmenpotential durch den Eigenverbrauch beschränkt).
Da macht die Lobby-Tante doch ganze Arbeit. Ihre Kampfansage an die Erneuerbaren soll die Gas-Branche stützen. Vielleicht kommt ja demnächst wieder Gas aus Russland.
Meine 2 Pfennige dazu: Privat mit Kleinanlage einspeisen hat sich doch schon ewig nicht mehr gelohnt, die jetzige Komplettabschaffung der Einspeisevergütung ist dafür auch nur noch der letzte Sargnagel. Ohne jetzt die Gaskathi verteidigen zu wollen, aber da hat sie in den letzten Tagen deutlich dümmere Aktionen und Statements rausgehauen.
Private Anlagen legt man doch schon seit Jahren auf maximalen Eigenverbrauch und Autarkiegrad aus, und wenn noch ein bisschen was eingespeist wird, ist das halt der Bonus oben drauf, aber normalerweise doch nicht mehr fester Bestandteil der Kalkulation.
Der Artikel ist polemisch geschrieben. Die Subvention hat bequem gemacht und jetzt hat man sich an sie gewöhnt. PV-Strom zur Mittagszeit ist aber im Sommer teilweise eher ein Problem. Es macht keinen Sinn, diesen fix zu vergüten, wenn gerade an der Strombörse kein Bedarf besteht. Der Strom wird übrigens trotzdem vergütet, aber eben nach Marktpreis an der Energiebörse EEX in Leipzig.
Dadurch, dass der Strom nicht zu einem festen Preis vergütet wird, steigt der Anreiz, diesen selbst zu verbrauchen. Z.B in Kombination mit Speicher. Was die Ministerin vorschlägt, macht daher Sinn. Was unseren Strom derzeit so teuer macht ist nicht unbedingt die Erzeugung, sondern die Netze. Die Netzentgelte steigen seit Jahren. Man bekommt es hin, aber das erfordert eben auch, dass nicht unkontrolliert eingespeist wird, wo teilweise gar kein Bedarf besteht.
Ja nun. Dann ballere ich mir halt den Keller mit noch mehr Akkus voll und Verbrauch halt einfach alles komplett selber.
Habeck hat sich wirklich bemüht das Land besser aufzustellen und brauchte Personenschutz, um von einer Fähre aus dem Urlaub zu kommen und diese [könnt ihr euch selbst denken] kann sich frei bewegen und alles kurz und klein hacken. Es ist ein Gruselkabinett des Niedergangs und sie ist die Hauptattraktion.
Finde ich gut. Die ganzen A15 boomer in ihren Vorstadt Villen können das auch so bezahlen. Hier geht es um Klimaschutz und nicht, wo kann ich Geld ziehen.
Gut so. Die, die sie kriegen sind eh reich und brauchen das nicht.
Ob der Sub heute pro Hausbesitzer (Millionäre) und Vermieter ist oder gegen Subventionen für Reiche? Edit: Die Drosselung 50% finde ich nicht gut, ich denke der Markt würde da regeln.
Hier jetzt also die Karte der sozialen Gerechtigkeit gezückt. Weg mit der Förderung für die reichen Eigenheimbesitzer, damit die armen Mieter entlastet werden. Das klingt erstmal nach Robin Hood, ist aber in Wahrheit eine Räuberpistole nach dem Motto: Wir nehmen es den Häuslebauern weg, damit es die Energiekonzerne kriegen.
Ja, es stimmt, dass die Einspeisevergütung über die EEG Umlage von allen Stromkunden bezahlt wird. Aber der Artikel macht den entscheidenden Denkfehler oder verschweigt ihn bewusst. Wer jetzt denkt, das gestrichene Geld fließe eins zu eins in die Entlastung der Mieter, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. In Wirklichkeit wird dieses Geld nicht an die Stromkunden zurückgegeben. Es wird schlicht eingespart, während gleichzeitig der Netzausbau für die Billigst Freiflächenanlagen explodiert. Diese Kosten zahlen dann alle, auch der Mieter im Plattenbau, über die Netzentgelte.
Nur dass es dann keine Oma mit der kleinen PV Anlage auf der Garage ist, die ein paar Euro bekommt, sondern der Investor mit dem Hundert Hektar Solarpark, der sich die Taschen vollmacht.
Der Artikel suggeriert, die Abschaffung treffe nur die oberen Zehntausend. Schwachsinn. Es trifft den Handwerker, der sich nach dreißig Jahren Maloche endlich ein Eigenheim leisten konnte und sich denkt: Ich mach was fürs Klima und meine Rente. Diesem Mann wird jetzt der Stecker gezogen, während wir alle brav die Rechnung für den Flächenfraß auf der grünen Wiese zahlen dürfen.
Das ist keine Umverteilung von Reich zu Arm. Das ist eine Umverteilung von dezentraler Bürgerenergie zu zentraler Konzernmacht. Man erschafft künstlich einen Neid Diskurs zwischen Häuslebauer und Mieter, damit keiner merkt, wer hier den großen Reibach macht. Nämlich diejenigen, die den Strommarkt kontrollieren und für die jeder Quadratmeter Solarfläche auf einem privaten Dach verlorene Rendite bedeutet.
Also liebe Redaktion: Hört auf, den Leuten einzureden, die Abschaffung der Dach Förderung sei eine Wohltat für den kleinen Mann. Sie ist eine Wohltat für die Bilanz der Netzbetreiber und Großkraftwerksbesitzer. Bezahlt wird das Ganze mit der Abkehr von der bürgernahen und dezentralen Energiewende.
Wo ist Robin Mesarosch wenn man ihn braucht.
Die Frau hat gesehen wie fossile abhängikeit dazu führt, dasa man an den Tankstellen abgezogen wird, die leute im winter frieren weil heizen unbezahlbar wird, die ganze wirtschaft zitterrt wenn der ölpreis steigt und sie war so: bitte mehr davon
Wo bleibt eigentlich bei Ihr der Shitstorm den Habeck für jeden ausgesprochenen Satz bekommen hat?
Mit dem ganzen Geld wird ganz sicher nur der sehr lange verschleppte Netzausbau so richtig vorangetrieben? Oder?
Gilt das jetzt für alle Anlagen oder nur solche, die ab 2027 in Betrieb genommen werden?
Halte ich tatsächlich für gar nicht problematisch. Anlagenbesitzer holen die sich für Eigenverbrauch, nicht um für 7ct einzuspeisen.
Da müssen tatsächlich keine Steuergelder zugeschossen werden.
mal ne naive Frage in die Runde. Wenn mein Dach groß genug ist, kann ich dann “einfach” mehr als 25 kWp installieren? Welche Förderungen / Vergütungen bekomme ich dann zukünftig? Hat da jemand eine Quelle zu?
Ok, eigentlich hat sie Recht: Gesamtwirtschaftlich sind Aufdachanlagen fast doppelt so teuer wie Freiflächenanlagen. Zudem steht diese Option fast ausschließlich Hausbesitzern zur verfügung ist also eine Förderung für Hausbesitzer. Daher stellt sich schon die Frage, warum Volleinspeisung von Aufdachanlagen gefördert werden sollte.
Interessanter sind Teileinspeisungen: Wenn ein Hausbesitzer sich eine Anlage primär für den Eigenverbrauch aufs Dach setzt, sollte es dann Anreize geben, dass Dach voll zu machen?
Direktvermarktung wird sich kaum lohnen. Ohne Batterie kannst du hauptsächlich während der Hauptsonnenstunden einspeisen und dann sind die Strompreise sowieso nahe null, wenn nicht darunter. Mit Batterie kann man evtl. mehr Geld machen, aber auch da wird sich die Anschaffung einer Batterie speziell für diesen Zweck nicht lohnen, da kleine Batterien einfach mehr kosten pro kWh als große. Eine Batterie die primär für die Eigenverbrauchsoptimierung genutzt wird, deren freie Kapazitäten aber für die Direktvermarktung genutzt werden ist eine andere option. Da ist dann die Frage: wie aufwendig wird es, das einzurichten?
Wenn der Direktvermarkter auf den Einbau seiner eigenen Steuerungslösung besteht, evtl. der Messstellenbetreiber beim Einbau des Smartmeters Probleme macht werden sich viele überlegen ob sich das Unsichere Einkommen aus der Direktvermarktung lohnt. Dazu halt auch, dass Direktvermarkter ihre eigenen Gebühren verlangen.
Zu bedenken ist halt auch, dass nach Ende der Einspeisevergütung alle Anlagen in die Direktvermarktung gehen müssen. Eine Alternative wäre also z.B. Volleinspeisung nicht mehr zu fördern und Teileinspeisung nur noch 5 oder 10 Jahre. Das würde immer noch die Dächer voll machen, uns aber auch Zeit für den Smartmeter Rollout geben.
Dieses Gesetz wird dazu führen, dass kaum noch neue Kleinanlagen ins Netz einspeisen werden. Gebaut werden sie immer noch werden, allerding nur für den Eigenverbrauch. Insgesamt ist es allerdings kein Gesetz, dass den Mistgabel-mob verdient.
Warum soll jemand, der 55% seines Einkommens an Miete abdrückt, mit seinem Steuergeld die Solaranlage von jemandem subventionieren, der sich für halbe Million ein Haus hinstellt?
Am Anfang um den Markt in Schwung zu bringen noch vertretbar, aber so langsam reichts. Es muss sich mal rechnen, und wenn es das nicht tut, Pech gehabt
(übrigens auch von Habeck 1:1 so gefordert)
Diese Frau ist die Inkompetenz in Persona
Reiche ist das dreckigste Rohöleurzeugnis, was Energiekonzerne produzieren können. Sie ist kein Mensch sondern ein volksverarmendes und deutschland zerstörendes Schmiermittel.
Wenn das Rohölerzeugnis so weiter macht, könnte ein Auftauchen in den Epstein Files, ihren Ruf verbessern.
Danke an Frau Reiche, weg mit unnötigen Subventionen auf Staatspump!
Hoher Eigenverbrauch mit Batteriespeicher und Elektroauto, dann lohnt es sich jedenfalls auch so bei dem Preisabsturz, den PV-Anlagen und mehr noch Batteriespeicher in den letzten Jahren hingelegt haben.
Können wir mal mit diesem Framing aufhören? Solarbesitzer profitieren weiterhin von ihren Anlagen, nur weniger als vorher. Man geht jetzt nicht “leer aus”. Diese Formulierungen tragen nur dazu bei, dass weiterhin der Eindruck gemeint wird, dass PV nur von staatlicher Seite an Leben gehalten anstatt der Realität, dass es einfach ein No-brainer ist, wenn man es sich leisten kann.
Selbst ohne Netzanschluss zahlen sich PV-Kleinanlagen oft schon aus außer für einige sehr ungünstige Fälle, die aber deutlich in der Minderheit sind.
Hier kann ich vielleicht mal aus der Sicht eines Energieversorgers sprechen. Doof gesagt wissen wir nicht wohin mit dem Strom. Sobald die Sonne in unserem Gebiet scheint bedeutet dies extreme Einspeisungen die weit über den Bezug der Region liegen. Wieso sollte man etwas fördern, was wir “zu viel” haben. Lieber sollte die Förderung, wie auch angesprochen, jetzt zu den Stromspeichern wechseln. Der Bau von Lang- und Kurzzeitspeichern muss gefördert werden, wenn wir nicht extreme Reservekosten durch unnötige Gaskraftwerke haben wollen. Wir können uns nicht 7 cent Einspeisegarantie leisten, wenn der Strompreis negativ ist – und genau an diesem Zeitpunkt speisen die meisten PV-Anlage in das Netz ein.
Ein gutes Stromspeicherkonzept für Deutschland ist nötig und nicht Gaskraftwerke.
Mein Gott ist diese CDU dumm. Wieso sagt man eigentlich, dass die Ahnung haben von Wirtschaft?
Aber die Grünen sind die bÖsEN. Puh, das ist wirklich anstrengend diesem sau dummen Haufen um Merz zuzuschauen. Katastrophal!
Aus eigener Erfahrung, kann ich euch sagen, dass sich eine PV auf dem Dach mit einem kleinen Speicher auch so, ziemlich schnell rechnet.
Ich hatte Glück und hab das Geld gerne mitgenommen, aber wenn ich ehrlich bin hätte es sich auch ohne gerechnet