Culture clash over working hours: “The prosperity of 1930 could be achieved with a 15-hour week”

https://www.spiegel.de/kultur/arbeitszeit-stress-work-life-balance-halte-es-fuer-wahnsinn-wie-viel-arbeitskraft-in-lieferdiensten-steckt-a-33663603-abf4-40db-bc7d-bd298b4fa9ba

Posted by h2QZFATVgPQmeYQTwFZn

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13 Comments

  1. Unable_Swimmer_1113 on

    Technische Geräte wurden günstiger, Zusammenfassungen wurden automatisiert, Bildschirmauflösungen wurden detaillierter…

    Alles schön und gut aber echter Fortschritt in menschlicher Lebensqualität ist in letzter Zeit doch eher gering. Wo bleiben wirklich substanzielle Dinge wie die Erlösung von wirtschaftlicher Existenzangst und Überarbeitung?

  2. Shadow_Dragon_1848 on

    Ähm meinen wir mit 30er Jahren 1930 bis 1939? Denn das war vom Wohlstand her ein Tiefpunkt. Das Lohnniveau war in dieser Zeit wegen des Schwarzen Freitags massiv gesunken und die Nazis dachten gar nicht daran, das zu ändern. Das Lohnniveau vor dem Crash wurde erst in den 50er Jahren wieder erreicht. Davon abgesehen war Deutschland, bis auf wenige Regionen, mindestens bis in die 50er ein “Entwicklungsland” im Vergleich zu den anderen hochindustrialisierten Nationen. Nicht in dem Sinne, dass es so wirtschaftlich schwach war wie bspw. Italien. Aber in der Reihe der hochindustrialisierten Länder war es in keiner Weise führend.

  3. Sagt mal, seid ihr beschissen? Ausgerechnet 1930, als alle nur noch Nazis oder Kommunisten gewählt haben, weil die Wirtschaftslage so übel war? Legt mal euer iPhone 3000 weg, ihr Penner!

  4. Accurate-Top-2728 on

    Derletzt realisiert, dass die ganzen früher notwendigen repetitiven Aufgaben automatisiert wurden, aber die anspruchsvollen Aufgaben mit viel Mental Load nicht.

    Insofern Hot Take: Jemand heute schafft ungefähr das fünffache in 40 Stunden mit entsprechend höherem Mental Load. Kein Wunder gibt es so viel Burnouts heutzutage.

    Millenials und Generationen danach arbeiten in Wirklichkeit um einiges mehr qualitativ als Boomer gearbeitet haben, und eine Person in Teilzeit so ziemlich mehr als ein Vollzeit Boomer.

    Wir arbeiten alle zu viel.

  5. Ich finde da sticht irgendwie heraus, dass da ein Soziologe sitzt und über ökonomische Sachverhalte spricht.

    >**Butollo:** Aber die Prognosen zu Jobverlusten tun so, als ob. Der zweite Rebound-Effekt betrifft die zusätzliche Arbeit, die eine Automatisierung oder Digitalisierung direkt auslöst, etwa neuen Schulungs- und Wartungsaufwand. In allen Unternehmen, die gerade KI in ihre Arbeitsprozesse integrieren wollen, herrscht emsiges Treiben. Denn die Technik mit ihren allgemeinen Möglichkeiten muss angepasst werden auf die konkrete Situation des einzelnen Unternehmens. Da geht es darum, erst mal die notwendigen Daten zu erheben, einen adäquaten Datenschutz zu gewährleisten, eine IT-Abteilung aufzubauen, die wirklich auf Zack ist. **Seit 2013 sind in Deutschland 600.000 neue IT-Jobs entstanden. Die Digitalisierung erhöht die Nachfrage nach Digitalisierungsexperten.** Dazu kommen all die Mitarbeiter außerhalb der IT-Abteilungen, die aufgrund der Digitalisierung mehr Arbeit haben. Allein, weil sie geschult werden müssen.

    Wir sehen immer mehr Indikatoren für das Gegenteil: [https://ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/dual/kof-dam/documents/newsletter/KOF_Studie_KI_Schweizer_Arbeitsmarkt.pdf](https://ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/dual/kof-dam/documents/newsletter/KOF_Studie_KI_Schweizer_Arbeitsmarkt.pdf)

    >Je mehr Menschen eine Erwerbsarbeit aufnehmen, je mehr Menschen ihre Stunden aufstocken und von Teilzeit in Vollzeit wechseln, desto größer die Nachfrage nach Kita- und Ganztagsschulbetreuung. Und desto größer der Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern. **Letztlich wird Arbeitskraft nur umverteilt aus dem privaten in den professionellen Bereich, ein Nullsummenspiel**.

    Ein Nulsummenspiel wäre es wenn der Betreuungsschlüssel zu Hause genau gleich wäre wie in der Kita.

    >Selbst wenn die Nachfrage nach Arbeit weiter schrumpfen sollte, sei es durch KI oder durch den Niedergang der deutschen Industrie: **Das Angebot an Arbeit schrumpft noch schneller.**

    Er erkennt hier zwar richtig, dass es hier einen Zusammenhang gibt, aber die Basis für die Konklusion ist letztlich einfach sein Bauchgefühl…

    Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich nicht Teile des Sentiments teilen würde, aber ich bin etwas skeptisch wie gut er vieles von dem er spricht wirklich versteht.

  6. arctic_meta_dude on

    Das ist doch mal ein spannender Blick auf die Sache. Komplett gegen den Trend und die aktuelle Regierung, aber mit einer Logik, die nicht von der Hand zu weisen ist. Schön, dass es so etwas noch gibt!

  7. Home Office war die erste erhebliche Verbesserung für Arbentnehmer seit dem 8h Tag. Und unsere Regierung ist so entfernt, das sie die AN hier nicht schützt und bestärkt und jetzt sind wir fast wieder auf dem Stand vor Corona.

  8. Automatic-Sea-8597 on

    Meine Oma wohnte bis Mitte der 50er in einem Haus aus dem 18.Jh. mit Plumpsklo und Wasserleitung am Gang, Waschen in Waschschüssel, Wäschewaschen in Waschküche mit Wasserkessel zum Einheizen und Handwäsche mit Rumpel und Seife, Kochen in Wohnung mit Holzherd, kein Eisschrank, kleines Radio, kein TV.

    Nie Auslandsreise gemacht, erster Urlaub im Inland, als sie über 60 war.

    Dafür hatte sie einen Garten, der sie mit frischem Gemüse und Obst versorgte, züchtete Hasen und Hühner, unmittelbar nach WW 2 hielt sie sogar 2 Ziegen dort, daher selbst produziertes Fleisch, Eier, Milch.

  9. Der Wohlstand von 1930??

    Sollen wir in Holzhäuser zurückziehen und uns gemeinsam beim Nachbarn treffen un gemeinsam die 19 uhr Nachrichten anzusehen (weil nur einer im Ort sich nen Fernseher leisten kann)

    Kein Bock auf 100 Jahre Wohlstandsverlust. Niemand hat das.

  10. Weiß ja nicht wies euch geht, aber mir wär etwas mehr Wohlstand als in den 1930ern dann doch lieber