
Statutory health insurance companies: Linnemann wants to reduce statutory health insurance companies from 93 to ten
https://www.zeit.de/gesundheit/2026-04/gesetzliche-krankenkassen-carsten-linnemann-cdu-reform-verwaltungskosten-gxe
Posted by PoroBraum

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Die erste sinnvolle Idee, die ich on letzter Zeit von diesem Regierendenhaufen gehört habe
PKV abschaffen!
>Linnemann will gesetzliche Krankenkassen von 93 auf zehn reduzieren […] Der CDU-Generalsekretär regte an, primär kleinere [Krankenkassen](https://www.zeit.de/thema/krankenkasse) auszusortieren. Als mögliche Schwelle nannte er 200.000 oder 250.000 Versicherte.
Kleiner Service für Linnemann an der Stelle: Die Zahlen passen nicht. Aktuell gibt es 35 Krankenkassen mit über 250.000 Versicherten.
Extrem-Reduktion! *Die Zahl der Krankenkassen zu reduzieren, wie jetzt von Linnemann gefordert, war allerdings kein Vorschlag der Kommission* – da sind Experten schon zur Erkenntnis gelangt, dass sich so nur marginal bis noch weniger einsparen ließe.
Und bitte endlich Homöopathie Schwindel aus den Krankenkassen streichen!
Warum nimmt man sich nicht die effizienteren Systemen mit ähnlich guter Versorgung auf dieser Welt als Beispiel plus aktuellen Entwicklungen und entwirft ein **zukunftsfähiges** und **tragfähiges** System?
Deutschland gibt $9.365 pro Kopf aus — mehr als der OECD-Schnitt von $5.967, Japan erreicht mit $4.000 eine Lebenserwartung von 84,6 Jahren, in Deutschland 81. Taiwan schafft mit $2.500 eine bessere Qualität als wir.
1. 1-3-4 gesetzliche Krankenversicherung(en) in der **alle** **einzahlen**. Verwaltungskosten von 6% auf 1-2% senken), wie in Taiwan
2. **PKV** nur als **Ergänzungsversicherung**, s.o., Australien, Spanien, NZ, UK
3. **KI**-**Erstscreening** & **Telemedizin** / Bot um Hilfe zu leisten als aller erstes, Arzt-Besuche reduzieren
4. **KI** in Bereichen einsetzen die die Effizienz steigern (**Radiologie**, Pathologie, Dokumentenmgmt.)
5. **Genomik** & personalisierte Medizin – DNA Screening um Hochrisikopatienten früh zu erkennen und günstig zu behandeln (Brustkrebs, Demenz, etc), wie in Estland
6. **Ausgaben** für **Prävention** erhöhen und Outcome-basiert steuern, heute 4%, wie in Singapur 8+%
7. **Facharzt**-**Überweisung** als **Pflicht**, Hausarzt als zentrale Ansprechperson für den Patient, wie in den Niederlanden
8. **outcome**-**basierter** **Vergütung** der Ärzte, Genesung des Patients und Kostenverringerung monetär inzentivieren, wie in Japan
9. **Krankenhausnetzumstrukturieren**: **Spezialisierte** **Häuser** mit Fokus-OPs, Tageskliniken in der Peripherie, OPs nicht mehr ambulant sondern zentralisiert. Verbesserung der Ergebnisse!
10. **Nahversorgung** **umstrukturieren**: Keine selbständigen Ärzte die von Private Equity usw. aufgekauft werden. Mehrärztliche Versogungszentren mit Ärzten als Angestellter des Staats.
11. **Einheitliche** **Einkaufsstelle** für Medikamente, Deutschland zahlt die höchsten Arzneimittelpreise der EU; EU-Pakt mit weiteren Ländern zur Erhöhung der Verhandlungsmacht (Skaleneffekte) Evidenzbasierten Einkauf, Generika-First, nach NZ, französischem. NZ, UK Modell.
12. Keine Investitionsförderung für Häuser unter definiertem Qualitätsstandard.
13. **Pflicht-ePA** für alle, einheitliches API für alle Leistungserbringer. Smart-Card wie Taiwan
14. Zu aller letzt – öffentliches (!) Reporting : (Wartzeiten, Outcome, Patientenzufriedenheit) in **Echtzeit**und für alle transparent
Dadurch könnte man **Kosten** **signifikant** senken, von heute **17% Mindestbeitrag** auf **10-12%**. Und auch noch qualitativ bessere und schnellere Leistungen anbieten.
Warum dann nicht gleich eine GKV und gut is?
Lasst doch bitte direkt EINE draus machen. Nennt den Bumms “Bürgerversicherung”, schafft die privaten ab und lasst uns alle in eine zahlen. Vielleicht können wir dann auch endlich mal die Behandlungen der Leute zahlen, wenn alle einzahlen.
> “Wenn ich sehe, dass da Milliarden ausgegeben werden für nichts, weil es keinen Wettbewerb gibt, dann müssen wir da ran, und deswegen sind über 90 Krankenkassen zu viel”, sagte der ranghöchste Parteifunktionär nach dem CDU-Bundesvorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz.
Ich bin äußerst gespannt wie das funktionieren soll: Mehr Wettbewerb mit nur noch 10-20 Krankenkassen. Die Verwaltungskosten bei GKVs liegen auch bei 4-5%, sind also auch kein Kostentreiber und fallen iirc sogar im Trend.
> Mit den 66 Empfehlungen der GKV-Kommission könnten rund 42 Milliarden Euro eingespart werden. Die Zahl der Krankenkassen zu reduzieren, wie jetzt von Linnemann gefordert, war allerdings kein Vorschlag der Kommission.
Ach komm……
Ich empfehle einen Blick nach Österreich zu werfen. Da hat man die Kassen vor 5 Jahren zusammengelegt. Das Versprechen: effizientere Verwaltung und niedrigere Kosten.
Was wirklich passiert ist: die Kosten sind deutlich gestiegen. Gerade kommt man drauf, dass Gesundheit regional effizienter geregelt ist als zentralisiert.
Da Oligopolbestrebungen ja auch immer zu verbesserten Bedingungen für Verbraucher geführt haben; in dem Fall für Versicherte und Kranke.
Klar wäre das generell sinnvoll, um Doppelstrukturen zu reduzieren, wobei es natürlich dennoch zu regionalen Unterverwaltungen kommen bzw. dabei bleiben wird.
Aber es ist halt mitnichten die Lösung für das akute Problem der Unterfinanzierung. Die suggeriert man aber eben gerne bei der CDU. Tatsächlich ist das auf finanzieller Ebene eher so im Placebo-Bereich.
> “**Wenn ich sehe, dass da Milliarden ausgegeben werden für nichts**, weil es keinen Wettbewerb gibt, dann müssen wir da ran, und deswegen sind über 90 Krankenkassen zu viel”, sagte der ranghöchste Parteifunktionär nach dem CDU-Bundesvorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz.
Ist halt eine glatte Lüge, genau so wie damals mit den Einsparungen im hohen zweistelligen Milliardenbereich, die er bei der Bürgergeld-Abkehr vielerorts versprochen hatte.
[Stand Sommer 2025](https://www.merkur.de/wirtschaft/krankenkassen-fusion-wie-viel-geld-koennte-dadurch-gespart-werden-zr-93850738.html) waren wohl insgesamt bei allen GKVs ca 14,7 Mrd an Verwaltungsaufwand. Davon bekommen sie vom Staat 2,9 Mrd erstattet. 7 Mrd der knapp 12 Mrd, die übrig bleiben, sind Personalkosten, also knapp 60% der Verwaltungskosten. Da hängen insgesamt so 130k Arbeitsplätze drin.
….und das macht 2,5% des gesamten GKV-Volumens aus.
Vorstandsgehälter *aller* GKVs zusammen machen dabei 15 Millionen Euronen aus. Also bei 93 GKVs so 161k jeweils. Das ist nun wirklich ein ziemlicher Fliegenschiss, wenn man in die Wirtschaft blickt.
**Addiert man Stellvertreter und mehr aus der Führungsriege dazu, käme man auf 25 Millionen. 0,09% des GKV-Volumens.**
Also nein, die Chefetagen allein wegzuradieren bringt rein gar nix bei der klaffenden Lücke.
Was *definitiv* helfen würde? Wenn die CDU/CSU und SPD nicht mehr bescheißen würden, indem sie anfallende Kosten aus dem Bürgergeld/”neue Grundsicherung” und zuvor auch schon Hartz IV nicht mehr mit läpperlichen Pauschalen unterdecken würden, sondern die tatsächlichen Kosten aus dem Steuersystem finanzieren würden, damit auch Bestverdiener, Beamte und Politiker ihren Teil beitragen.
….aber genau das will man ja nicht. Damit bescheißt diese Regierung die Krankenkassen aktuell um so 12 Mrd – also quasi die Summe, die in der Lage wäre, die Verwaltungskosten gänzlich zu decken. Uppsi.
Nachdem das ungezählte unbrauchbare Funktionäre aus den KK-Vorständen in die Vorstandsposten von Abwasserzweck-, Schulträger-, Verkehrsverbund- und viele andere Gremien spülen würde, wo sie dann NOCH mehr Gelder abgreifen… die dann für schultoilettenpapier, fahrende Busse oder sauberes Wasser fehlen würden…. Bitte nicht
Wer sich anschauen will, wie gut das in der Praxis funktioniert, möge mal Sebastian Kurz und Österreich googlen.
Und warum? Nur für den Kick? Für den Augenblick?
Also bis mir jemand erklären kann welche Mehrwert diese parallelstrukturen haben, bin ich für Reduktion. Und wenn es „nur 130 Mio“ im Jahr einspart ist das schon doppelt so viel wie die ganze Bürgergelddebatte theoretisch bringen würde, also finde ich „ach das sind nur Peanuts“ nicht angebracht.
Ist das überhaupt machbar? Oder sagen wir: machbarer als der Deutschlandtakt? Einige Kassen kommen ja aus der Privatwirtschaft. Continentale BKK, Audi BKK, Siemens BK… die kann man ja schlecht ohne weiteres kollektivieren. Und vor allem: in welche Richtung? Darf künftig die größte KK je Bundesland alleine herrschen und alle anderen werden gefeuert?
Nicht falsch verstehen: in der Sache muss definitiv was passieren, aber ich glaube, das wird nie ein Minister anfassen, weil sich die Gegenpropaganda praktisch von selbst schreibt.
Warum da aufhören? Macht doch einfach ein echtes staatliches Gesundheitssystem draus. Im nächsten Schritt dann auch die ganzen Krankenhäuser wieder verstaatlichen und eine europäische Lösung für eine Grundversorgung mit essentiellen Medikamenten, damit man bei der nächsten internationalen Krise nicht wieder mit heruntergelassenen Hosen dasteht und fucking Fiebersaft für Kinder oder Antibiotika knapp werden.
Nach dem Versprechen wie viel man angeblich beim Bürgergeld sparen kann bin ich da irgendwie skeptisch.
Linnemann völlig inkompetent wie die gesamte union.
Merz wird verkünden, dass die Kranken Menschen Milliarden kosten und wenn wir einfach mehr arbeiten, auch weniger krank werden /s
Das wird Milliarden sparen…
Nein, aber wir würden Geld sparen wenn wir Integration und Bürgergeld ohne diesen extremen prüf und Verwaltungsaufwand reformieren würden.
Aber was wissen schon Kommissionen und die Bertelsmann Stiftung 😉
Und private abschaffen.
9 zuviel.
10 sind immer noch 9 zu viel
Jeej machen wir ein Monopol, dann wirds bestimmt wieder besser. Telekom und DB betreten den Chat.
Diese Aktion spart glaub 2-3% der Gesamtausgaben der GKK.. ist jetzt nicht wenig in Summe aber daran scheitert es nicht.
Denn, wenn eine Krankenkasse nun das 10x an Mitglieder hat, sind auch 10x mehr Anträge da und Bearbeiter müssen dann auch 10x da sein.
Wenn er so weiter macht, stirbt mir bei seinem Gelaber noch die letzte Hirnzelle weg. Vielen Dank Merkel.
Besser mal die Zahl der Bundesländer deutlich reduzieren. Aber das Geht ja nicht, weil dann viele Politiker und Verwaltungen nicht mehr gebraucht werden.
Warum nicht auf eine? Und was ist mit den privaten?
Immer dran denken: Die Reformen, die gemacht werden müssten, werden nie gemacht, weil diejenigen, die vom jetzigen Stand profitieren, die Reformen umsetzen müssten.
Schön und gut und volkswirtschaftlich vermutlich korrekt, aber mal abgesehen von bestimmten Regulierungen und Auflagen sind das ja Unternehmen der freien Wirtschaft.
Wie will er das denn bewerkstelligen wenn er kaum direkten Einfluss drauf hat?
Mit zehn Krankenkassen können dann wahrscheinlich viel leichter Deals ausgemacht werden, welche zusätzlichen versicherungsfremden Leistungen aus den Beträgen der GKV finanziert werden müssen. Und die daraus entstehenden Defizite wieder als Anknüpfpunkt dienen um weitere Kassenleistungen zu kürzen.
Besonders wenn der Bund oder die Länder noch irgendwie bei der Besetzung der Vorstände Mitsprache haben und natürlich die aussuchen, die mitspielen.
Macht für die CDU wohl Sinn, wenn man arbeitende Bevölkerung einfach grundsätzlich verachtet.
Ist es dann schon ein Oligopol?
Ja bitte eine einheitskasse. Bitte keine Konkurrenz mehr zwischen den Kassen. Wird sicher dafür sorgen, dass die sich beim Service sehr viel Mühe geben werden 😉
“ach sie können gar nicht wechseln? Ja dann geben wir uns bestimmt viel mühe”
Lieber mal versicherungsfremde Leistungen wie die Beiträge für Bürgergeldempfänger aus Steuermittel vollständig (!) begleichen und nicht nur Arbeitgebern und Versicherten aufbürden, dann wird ein Schuh draus.
Kann man dann auch einfach neue Krankenversicherungen gründen? In meinen Augen sehe ich schon die Monopolisierung und der starke Lobbyisten aufkommen, wenn da nur noch die dicken 10 im Sessel sitzen. Mag vieleicht das System vereinfachen weil nich 1000fach doppelgemopel. Aber ich hab da er Skepsis, dass das ehr zu mehr ignorieren der Kundenbedürfnise fürt. Nach den Motte” die sind getzlich gebunden uns zu bezahlen und da wir eh Million Kunden haben könn wir denen alle erdenklichen Ausreden aufschwatzen und drauf ******** wären wir abcashen. Und wer dann das System refomieren will wird abserviert von unseren Lobbyschwadronen und Medien manipulationen.”
Mal ganz davon ab, ob mehr Wettbewerb realistisch/gut ist: Wie genau soll eine Reduzierung der Anbieter zu mehr Wettbewerb führen?
Lügen und ablenken, das können sie.
Kommissionen einsetzen und deren Empfehlungen komplett ignorieren und sogar das absolute Gegenteil machen sogar noch besser.
Warum 10? Warum nicht gleich ein einziges System?
Das ist ein guter Vorschlag.
Ich dachte der Markt regelt das?
Wird nur nix bringen.
Erster sinnvoller Vorschlag.
Deutschland: ca. 4,1% des Gesamtbudgets geht – nach erheblichen Sparanstrengungen – in die Verwaltung. [Quelle](https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Gesundheitswesen/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVI20.pdf)
Meanwhile wird in Österreich über die Kostenexplosion auf 2% diskutiert. [Quelle](https://www.derstandard.at/story/3000000271763/kritik-an-steigenden-verwaltungskosten-der-gesundheitskasse)
[Diese](https://www.krankenkassen.de/krankenkassen-vergleich/statistik/finanzen/vorstand/gehalt/) Zahlen dürften dabei eine nicht ganz irrelevante Rolle spielen. Zur Entwicklung in der Finanzkrise [hier](https://www.merkur.de/wirtschaft/die-vorstaende-aus-trotz-krise-bei-den-krankenkassen-diese-riesen-gehaelter-zahlen-sich-zr-94212055.html) mal was ohne direkt Springer zu verlinken.
Ne, wir brauchen keine 100 CEO mit 6stelligem Gehalt das aus dem Gesundheitssystem fließt.
Und marginales EInsparpotentil?
Hey heute geht gerade ne Berufsgruppe (Psychotherapeuten) auf die Straße, die insgesamt weniger als 1,5% des Jährlichen KK Budgets ausmacht, denen aber gerade 5% der Bezüge gestrichen wurden – vom 20.3. spontan zum 1.4.