Germany is top – when it comes to tax burdens

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuerbelastung-oecd-li.3471806

Posted by Kremsi2711

13 Comments

  1. >Deutschland rangiert mit 49,3 Prozent auf Platz zwei

    Irreführender Titel, wir haben es mal wieder nicht auf die Spitzenposition geschafft, so bleiben wir weiterhin nur Abgabenweltmeister der Herzen!

  2. Schlimm ist eigentlich, dass wir in der Entwicklung eher hinten sind. Das muss man erstmal schaffen.

  3. East-Profit-3754 on

    “[…] die Belastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Beiträgen mehr als doppelt so hoch wie im OECD-Durchschnitt […]”

    Mehr muss man nicht lesen, es ist einfach abartig. Das kann man auch durch keine Reform mehr retten.

    Wenn man jetzt liest, sie wollen irgendwie 1000 Einkommenssteuer pro Jahr im Schnitt sparen, wow. Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die große Last ist nicht die Einkommenssteuer, sondern die Kombination aus Steuer UND Sozialabgaben. Absolut ruinös für dieses Land und jeden deutschen Bürger. Sie sagen ja selbst, die Steuer ist gar nicht so hoch, es ist aber eben der “Doppel-Wumms” aus beiden Abgaben, die für diese schockierende Abgabenlast sorgt.

  4. Flussschlauch on

    Die Abgaben für Unternehmen, Vermögen und Erben sind dafür geil niedrig.
    Selbst schuld, wer Arbeitnehmer ist /s

  5. ImplementExpress3949 on

    >Um eben jene Abgabenlast auf die Löhne und Gehälter einheitlich erfassen zu können, betrachten die OECD-Experten zunächst, wie viel ein durchschnittlicher Arbeitnehmer sein Unternehmen im jeweiligen Land pro Jahr kostet. Diese Aufwendungen der Firma vergleichen sie mit dem, was der oder die Beschäftigte am Ende netto ausbezahlt bekommt. Die Differenz zwischen beiden Werten im Verhältnis zu den Gesamtkosten des Unternehmens ergeben den sogenannten Steuerkeil.

    Schön, dass da mal jemand nicht auf die deutsche Nebelkerze mit dem Pseudobrutto und Netto reinfällt. Deutsche Journalisten kapieren das öfters nicht.

  6. ForTheChillz on

    Naja, es wird doch ständig so gewählt. FDP und Union erzählen seit Jahrzehnten, dass eine Umstrukturierung der Steuern die Mittelschicht kaputt machen würden. Da werden dann so Lügen verbreitet wie man würde mit Konzepten der SPD, Grünen oder Linken mit 60k brutto dann schon in den Spitzensteuersatz rutschen. Und Leute glauben das nicht nur sondern plappern den Quatsch auch noch nach. Also sind wir an dem Punkt, dass man am Steuersystem nichts macht. Jetzt will man aber ans Sozialsystem ran. Hier ist es aber so, dass große Teile der wohlhabenden Bevölkerung kaum einzahlen. Wenn man hier also die Abgabenlast für die Mittelschicht signifikant kürzen will (ohne das Geld oben herzuholen) dann bedeutet das, dass auch die Leistungen runtergeschraubt werden. Das mag einen vielleicht nicht tangieren wenn man gerade nicht darauf angewiesen ist (was ich sowieso schon schlimm genug finde), aber ist im Zuge der jetzigen wirtschaftlichen Lage höchst bedenklich. Man sollte sich bewusst sein, dass wir seit der Finanzkrise vor fast zwei Jahrzehnten viele Probleme einfach nur verschleppen, die sich während Covid und in den jetzigen Krisen potenzieren. In den 70er Jahren hat der Öl-/Energieschock die Weltwirtschaft lahmgelegt und für jahrelange Rezession mit hoher Arbeitlosigkeit gesorgt. Wir stehen wieder vor einem solchen Schock, der dieses mal aber ein Vielfaches an Wucht haben kann. Anstatt aber diese Wucht von den oberen 1% abdämpfen zu lassen, arbeitet man knallhart daran alle anderen noch mehr zu knechten. Da kommen solche Debatten wie Jung vs Alt, Bürgergeld oder Migration genau gelegen, um uns alle gegeneinander auszuspielen. Und der “mündige” Wähler macht gerne mit. Einfach nur frustrierend …

  7. RidingRedHare on

    Auf Platz zwei bei kinderlosen Singles, auf Platz 13 bei einer Einverdienerfamilie mit zwei Kindern.

    Das ist Absicht, Alleinstehende werden deutlich stärker als Familien belastet. Und wenn man, wie immer mal wieder gefordert, Familien noch stärker entlastet, müssen im Gegenzug Alleinstehende noch höher belastet werden.

  8. Wäre ja an sich ok viele Abgaben zu haben, aber man sieht halt nichts davon. Infrastruktur gammelt vor sich hin, Schulen und Kindergärten zerfallen, etc.

    Man hat halt keine Ahnung wo da ganze Geld eigentlich hingeht, obwohl man kann es sich denken, umverteilung nach oben…

  9. Irgendwie muss die Spahn‘sche umverteilung im sinne der CDU ja finanziert werden🤷‍♂️

    Noch „schnell“ die totale Überwachung bei vollster intransparenz dem Bürger reindrücken, damit man ja nicht fürchten muss seinen Futternapf zu verlieren

  10. Final_Squirrel_7462 on

    Die abgabenlast ist doch nicht das Problem. Gehälter in Deutschland sind einfach nur zu niedrig. Wie viele Akademiker mit 10+ Jahren Berufserfahrung ich hier irgendwo bei 55k oder 60k rumdümpeln sehe. Das entspricht ungehört 44-50k im Jahr 2020 und waren in manchen Branchen damals Einstiegsgehälter. In anderen Ländern verdienen Fachkräfte häufiger sechstellig, dann tun die Sozialabgaben nicht mehr so weh wie bei jemandem, der seine 3k netto verdient.

  11. GoodRazzmatazz4539 on

    Frage mich was die Leute erwarten, Sachen kosten Geld, weniger Sachen kosten weniger Geld, beides geht nicht.