Rent eats up more than 40 percent of income for 3.2 million households

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/miete-frisst-bei-3-2-millionen-haushalten-mehr-als-40-prozent-des-einkommens-a-4d723b9a-0b87-44db-b14a-982e07c5ed31

    Posted by I_know_Bloed

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    31 Comments

    1. Temporary_Ad_4970 on

      Einfach in ne günstigere Wohnung umziehen, sollte doch kein Problem sein da eine zu finden, oder?

    2. >Besonders betroffen sind die untersten 10 Prozent der Einkommensverteilung, sie haben eine durchschnittliche Wohnkostenbelastung von 60 Prozent…

      Einfach traurig…

    3. Mieten haben oft die richtige Höhe, um kostendeckend zu sein und eine magere Gewinmarge übrig zu lassen. Aber deutsche Löhne sind zu gering, sowohl Brutto als auch Netto.

    4. demotsusucku on

      Was kann die Regierung dagegen machen?

      Na klar, die Sozialabgaben deutlich erhöhen.

      Und dann noch Subventionen für Gastro, Ölindustrie und Flugunternehmen.

    5. Wohlstandzmillenial on

      Bei mir gehen 5 Urlaubstage im Jahr drauf für Rauchmelderkontrolle (da kommt jemand und drückt den Knopf) Und Luftfilteraustausch für das Fensterlose Badezimmer. Kennt jemand?

    6. die_kuestenwache on

      Ja gut, aber Vermieter sind ja nun keine Wohltätigkeitsorganisationen. Das sind alles arme Leute kurz vor der Rente, die die Mieten quasi nur als Selbstverteidigung gegen Alterarmut so hoch machen. Die geben ihr letztes Hemd um ihre Immos tipptopp zu halten und werden einmal im halben Jahr von Mietnomanden ruiniert, die ihnen ein Gericht per Zwang in die Wohnung setzt. Was sollen wir denn machen?

    7. TheJackiMonster on

      Der Artikel betreibt teilweise Gaslighting:

      >[…] Hauptgrund ist, dass viele Menschen, die einen bezahlbaren Mietvertrag haben, einen Umzug scheuen. Die Wohnkostenbelastung in Metropolen liege bei über 30 Prozent und bei neuen Mietverträgen über 35 Prozent, so der Mieterbund. […]

      Wenn die Wohnkostenbelastung bei neuen Mietverträgen einfach im Schnitt bereits 5 Prozentpunkte höher liegt, ist das der Grund, wieso Menschen, die einen bezahlbaren Mietvertrag haben, einen Umzug scheuen.

      Die neuen Mieten sind nicht höher, weil die Menschen nicht umziehen. Sie ziehen nicht um, weil die neuen Mietverträge höher sind.

      Hinzu kommt ja auch noch, dass der Arbeitsmarkt zu wenig Angebote macht und aktuell sehr viele Menschen gekündigt werden. Das macht Umzüge für einen Job noch deutlich unattraktiver, was üblicherweise einer der Hauptgründe für weitere Umzüge war. Aber wenn nur befristete Stellen ausgeschrieben werden und jeder Umzug potentiell eine Steigerung der Wohnkostenbelastung bedeutet, wundert es mich auch nicht, dass viele lieber in ihrer aktuellen Wohnung bleiben.

      Deutschland braucht eigentlich einen bundesweiten Mietendeckel. Damit jeder, der möchte, umziehen kann, ohne befürchten zu müssen danach deutlich mehr für die eigene Wohnung auszugeben.

    8. Yo… und die meisten sind Familien, die dennoch auf viel zu wenig qm / Kopf wohnen als Leute die seit 40 Jahren im alt Mietvertrag inzwischen auf 170qm / Kopf wohnen für die Hälfte an Miete der Familie mit 20qm / Kopf

    9. Therianthropie on

      Ich sehe das Problem nicht. Meine Miete liegt bei 8k im Monat und ist damit 40% meines Einkommens und mir geht’s damit bestens.

    10. Können wir bitte aufhören über steigende Mieten zu reden und stattdessen wieder über Migration zu diskutieren? – Merz/Union/FDP/AfD

    11. Miete und Kita fressen bei uns ein Gehalt weg. Wir arbeiten, um zu leben. Leben, um zu arbeiten

    12. Wenn es nur 40% wären, leider geht das für Großstädte und bei Single Haushalt an die 60%.

    13. Due_Tomatillo_8821 on

      Ich zahle mittlerweile für eine kleine Halle für mein Gewerbe 4k im Monat. Es ist echt anstrengend das jeden Monat zu erwirtschaften. So eine Halle konnte man für 150-200k bauen lassen – leider gibt’s weder Grundstücke noch Immobilien für einen normalen Preis. Es ist einfach nurnoch zum kotzen.

    14. Espalloc1537 on

      Arbeitszeit auf 200h die Woche erhöhen, Bude kündigen und im Büro pennen. Wir sehen uns auf r/Finanzen

    15. Ich kann mir nicht mal ohne Kinder ein Eigenheim leisten. Ich hab keine Wohlhabende Familie und Erbe war und wird lange kein Thema sein. Ich arbeite mittlerweile 11 Jahre ununterbrochen, bekomme fast 3k Netto und es war bisher unmöglich genug Eigenkapital aufzubauen. Mittlerweile bin ich alt genug, dass die Raten zu hoch sind und mieten trotz allem (noch) um einiges günstiger ist.

      Zu den 3k Netto: Ja, ich könnte mir doch irgendwo ein Eigenheim leisten, aber das wäre so weit weg von meinem Arbeitsplatz (Frankfurter Raum), dass ich einiges mehr an Geld in ein Auto versenke. Davon abgesehen hätte ich dann zwar Eigentum, aber wieder kein Geld mehr um ein spaßiges Leben zu haben (Arbeiten ist für mich nicht die Erfüllung, sorry Merz) und hätte auch sonst kaum mehr finanzielle Flexibilität. Auto oder irgendein anderes wichtiges Gerät gibt spontan auf? Pech gehabt oder bei Bank schnorren.

      Aktuell sieht es eher sogar so aus, dass ich mich zwischen Eigentum und privater Altersvorsorge entscheiden müsste. Dabei läuft mir bei beidem die Zeit davon. So sieht zumindest meine Realität aus, und ich fühle mich nicht mal arm.

    16. Geraldino_GER on

      Ich bin Vermieter und Stelle seit einigen Jahren fest, dass die drastischen Preisanstiege im Wesentlichen durch die Nebenkosten getrieben werden. Als privater Vermieter passe ich die Grundmiete bei bestehenden Verträgen nur sehr selten und überschaubar an, bei Familien grundsätzlich gar nicht. Bei Neuvermietung erfolgt eine Anpassung im Rahmen des Mietspiegels.

    17. Dark_Randor on

      Eigentlich ist die Situation ja noch schlimmer, viele der Betroffenen bekommen wahrscheinlich Wohngeld und die realen Mietkosten sind noch höher…

    18. Ich bin dann ein Haushalt der fast genau 40% Anteil am Einkommen hat. Die Wohnung ist viel zu groß für mich alleine, aber ein Umzug ist mangels Alternativen auch nicht sonderlich rentabel. 50m² für 600€-700€ warm wäre ein träumchen.

    19. NoSoundNoFury on

      Die Zahl der Einpersonenhaushalte (EPH) ist seit 2000 von 35% bzw. 13.5 Mio auf über 41% bzw. 17 Mio angestiegen. Allein das übt einen nicht unerheblichen Druck auf den Wohnungsmarkt aus. Gerade in Großstädten sind mittlerweile 50% der Haushalte EPHs, davon überwiegend Rentner. Tendenz steigend.

    20. lalalapotinki on

      Ist insgesamt eine negative Entwicklung für die Marktwirtschaft in Deutschland, weil weniger Geld für Dinge bleibt, die zu einem Wirtschaftswachstum führen. 

    21. Professional_Bet2948 on

      Mit dem kommenden Anstieg der Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung werden das noch viel mehr Haushalte. Dafür werden wir sorgen.
      GaLiGrü, deine SPD.

    22. 3.2 Millionen bei 40 Millionen Haushalten spricht 7.5% – das ist nicht so viel wie es sich anhört

    23. ScarsInMySoul on

      Das ist krass, ich bin glücklich darüber dass ich ca 23% von meinem Netto Lohn für die Miete zahle.

    24. Potential-Try7371 on

      zIeH aUfS lAnD

      Genau, aber alles im Umkreis von 40 oder 50km einer größeren Stadt gilt ja noch als „Speckgürtel“ und hat dementsprechende Preise.
      Auf dem Land verfahre ich dann also nicht nur das, was ich an Miete spare, sondern lass gleichzeitig auch noch mehr Lebenszeit auf der Straße, weil der ÖPNV einfach keine Alternative ist.

      Super Idee.

    25. Exotic-Draft8802 on

      Nur 3.2 Millionen Haushalte von 41.1 Millionen? Das sind gerade mal 7.5%

      Ich hatte fest mit 30% oder mehr gerechnet