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    13 Comments

    1. Angie_SissyToy on

      Ist doch schön wenn die EU keine anderen Sorgen und Probleme hat. 🤔 🥺

    2. ist doch schön, dass es im orf schon jetzt platz gibt für die sommerloch-schlagzeilen.

    3. Suitable_Garlic_1186 on

      Kontext:

      Ab 14. Juni darf Marmelade in allen Obstvarianten im Handel wieder so heißen. EU-Recht schrieb bisher vor, dass nur Produkte aus Zitrusfrüchten als „Marmelade“ bezeichnet werden dürfen, alles andere musste als Konfitüre etikettiert werden.

      Mit der „EU-Frühstücksrichtlinie“, die zuletzt in nationales Recht gegossen wurde und Mitte des Monats zur Anwendung kommt, ändert sich das.

      # Höherer Mindestfruchtgehalt

      Neben den Bezeichnungsregeln wird mit der Novelle auch der Mindestfruchtgehalt von Marmeladen angepasst – von bisher 350 auf 450 Gramm pro Kilogramm, bei „extra“-Produkten auf 500 Gramm. Damit sollen der Zuckergehalt reduziert und eine gesündere Zusammensetzung gefördert werden.

      Hintergrund der Namenseinschränkung bei Marmelade war, dass Großbritannien die Bezeichnung 1979 für ihre Orangenmarmelade durchgesetzt hatte. Trotz Protesten musste auch Österreich die entsprechende Verordnung nach dem EU-Beitritt im Jahr 1995 umsetzen.

      Eine Ausnahmeregelung nach dem sogenannten „Marmeladestreit“ sah 2004 vor, dass Produkte, die nicht über EU-Grenzen hinweg verkauft werden, wieder Marmelade heißen dürfen. Das galt allerdings nur für kleinere Hersteller zur Vermarktung auf lokalen Märkten, für den Großhandel und Supermärkte galt die Regelung nicht.

      # Mehr Transparenz bei Honig

      Bei Honig ändern sich die Kennzeichnungsregelungen. Künftig müssen bei Honigmischungen alle Ursprungsländer sowie ihre Prozentanteile nachvollziehbar am Etikett ausgewiesen werden. Verpflichtend war bei Honigmischungen bisher nur die Angabe, ob das Produkt aus der EU stammt oder nicht.

    4. Bisschen die Geschichte dahinter studieren oder einen Artikel lesen. Das ganze wurde in den 70ern durch das UK durchgesetzt (Orangenmarmelade). Die neue Richtlinie beinhaltet aich weit mehr als nur eine Namensänderung/Zulassung. Honig muss z.B. jetzt bei Mischungen vollumfänglich ausgeschildert sein (Ursprung und Zusammensetzung) und der Mindedtfruchtgehalt bei Marmelade wurde auch erhöht.

    5. Herr-Nelson on

      Find ich gut. Mehr transparent bei honig, mehr fruchtgehalt bei marmelade.

      Kann man jetzt drüber jammern, muss man aber nicht.
      Die EU macht genau ihren Job

    6. JAAAA MANNNN!!! i woat seitm austritt von dera insel-monarchie drauf das wir wieder de PROPER bezeichnung fürd marmelad führn deafn.
      Danke ans EU-Kommission für die Aufmerksamkeit zu dem Thema!!!!

    7. Rezept für Marillenmarmelade

      Für eine perfekte Marillenmarmelade im fruchtigen 2:1-Verhältnis brauchst du 1 kg vollreife Marillen (gewogen nach dem Entkernen), 500 g Gelierzucker 2:1, 2 EL frisch gepressten Zitronensaft für die Farbe und das Pektin, sowie optional 2 EL Inländerrum oder das Mark einer halben Vanilleschote für den Geschmack. Als Equipment solltest du einen breiten Topf, einen Pürierstab, sterile Schraubgläser und einen eiskalten Teller aus dem Gefrierfach bereithalten. Zuerst die Marillen gründlich waschen, halbieren, entkernen, in kleine Würfel schneiden und im Kochtopf direkt mit dem Gelierzucker, Zitronensaft und optional der Vanille vermengen. Lass diese Mischung abgedeckt für mindestens 1 bis 2 Stunden, am besten über Nacht, Saft ziehen, damit der Zucker flüssig wird und beim Kochen nichts anbrennt. Danach die Masse je nach Wunsch entweder mit dem Pürierstab komplett cremig mixen oder für eine stückige Marmelade nur grob mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Parallel dazu die Gläser und Deckel in kochendem Wasser oder im Ofen bei 100°C absolut steril machen. Jetzt den Topf auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen. Sobald die Masse richtig sprudelnd kocht, sodass sie auch beim Umrühren weiterblubbert, läuft die Gelierzeit von exakt 4 Minuten. Den entstehenden Schaum an der Oberfläche mit einer Kelle abschöpfen, damit die Marmelade später klar glänzt, und in der letzten Minute optional den Rum unterrühren. Nach den 4 Minuten den Topf vom Herd nehmen und die Gelierprobe machen: Einen Teelöffel heiße Marmelade auf den eiskalten Teller geben – verläuft sie nach einer Minute nicht mehr und schlägt Falten, ist sie fertig, andernfalls noch 1 bis 2 Minuten weiterkochen. Die kochend heiße Marmelade sofort randvoll bis knapp unter den Rand in die sterilen Gläser füllen, die Ränder sauber wischen und sofort fest verschrauben. Die Gläser nicht auf den Kopf stellen, sondern normal stehend unter einem Tuch abkühlen lassen, bis die Deckel hörbar knacken und das Vakuum versiegelt ist. Dunkel und kühl gelagert hält sich die Marmelade mindestens ein Jahr.

      Viel Spaß beim nachkochen.

    8. NeumannJanosLajoss on

      Gut zu sehen, dass die EU Schritte dagegen unternimmt, nicht länger als bürokratischer Sumpf wahrgenommen zu werden, in dem nichts erledigt wird und in dem sich Beamte mit erfundenen, bedeutungslosen Problemen beschäftigen