> Die Befragung von mehr als 2.000 repräsentativ ausgewählten Berliner:innen hat gezeigt: Nur 46 Prozent können als solide Demokrat:innen bezeichnet werden. Sie lehnen Vorstellungen von einer Einparteienherrschaft, einer Diktatur oder einem Führer strikt ab.
> Unter jenen, die sich selbst als „rechts-außen“ einschätzen, finden sich nur noch 10 Prozent solide Demokraten, während 16 Prozent von ihnen ein geschlossen autokratisches Weltbild vertreten. Einher damit gehen auch hohe Zustimmungswerte für sozialchauuvinistische und rassistische Positionen. Demgegenüber stehen die „politisch-ideologisch extremen Linken“, die mit 66 Prozent der höchsten Anteil solider Demokrat:innen stellen.
Bibbedibob on
> Auch ein weiteres Ergebnis zeigt: Es sind nicht die Linken, von denen die große Gefahr für ein demokratisches und friedliches Miteinander ausgeht. Obwohl die Studie ihren Antisemitismusbegriff erweiterte und neben der Zustimmung zu Schuldabwehr- und tradiertem Antisemitismus („Die Juden haben zu viel Macht“) auch nach israelbezogenem und postkolonialem Antisemitismus („Der deutsche Schuldkomplex behindert den Freiheitskampf der Palästinenser“) fragte, zeigt sich ein deutliches Gefälle von rechts nach links.
> Während ganz rechts die Zustimmung zu den vier Formen des Antisemitismus von 20 bis fast 50 Prozent reicht, sind es ganz links 2,8 bis 8 Prozent. Bemerkenswert ist auch: In drei von vier Kategorien liegen antisemitische Einstellungsmuster in der Mitte des politischen Spektrums ebenfalls deutlich höher als am linken Rand.
Aight1337 on
Wer keine Demokratie will, hat auch kein Demokratie verdient, viel Spaß in der Neo faschistisch diktatorischen Oli-Kleptokratie
leonardonsius on
Naja, in Zeiten, wo Menschenrechte und das Grundgesetz als politisch links gelten, gilt man halt schnell mal politisch links. Dabei würde ich bei vielen “linken” Punkten einfach festhalten, dass es sinnvolle Punkte zur Lösung aktueller Probleme sind. (Das sage ich als Person, die sich selbst als deutlich links betrachtet)
Sieht man ja jetzt wieder. Die Ampel hat angepackt und viel gerissen und die CDU dümpelt mal wieder vor sich hin und p*sst alle ans Bein, die bei drei nicht in Rente gehe
Impossible-Rock-9498 on
Links heißt; Alles wird gut und die anderen sollen es bezahlen.
[deleted] on
[deleted]
AttentionIsAllINeed on
Ist es demokratisch, wenn man einen Führer wählt? Ist es demokratisch denn dieser jederzeit von einer Mehrheit abgewählt werden kann? Oder reicht wie beim Brexit dass sich einmal eine Mehrheit findet?
Was ist eigentlich die Definition?
M4mb0 on
Spannend was laut dieser Studie alles rechtsextrem ist. Wenn ich das richtig sehe, wird nicht-Ablehnung folgender Thesen als rechtsextrem gewertet (aus Tabelle 4.1):
> 7. Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben.
>
> 8. Was unser Land jetzt braucht, ist ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland
Auch wird Demokratieablehnung scheinbar allgemein mit rechts gleichgesetzt:
> 1. Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staatsform
>
> 2. Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.
Nach der Logik war die DDR also ein rechtsextremes Regime, genauso wie die UDSSR oder Mao’s China.
Ich mein, wenn man in der Studie per Definition festlegt, das antidemokratisch sein rechts-sein impliziert, dann ist es nicht überraschend wenn dann rauskommt das rechts mehr mit antidemokratisch korreliert. Das ist dann aber keine ergebnisoffene Wissenschaft mehr, sondern politisches motiviertes [“Begging the question”](https://en.wikipedia.org/wiki/Begging_the_question)…
schokokuchenmonster on
Aber sind wir doch mal ganz ehrlich die Demokratie hat versagt oder zumindest sehen wir sie gerade versagen. In diesem Land machen seit dem Ende des zweiten Weltkrieges die selben zwei Parteien die Politik.
Getragen von den selben Personen die sie schon immer gewählt haben. Die so über ihre Verhältnisse gelebt habe und immer noch leben, dass die nicht mal genug kinder bekommen haben, um nachfolgend Generationen die politische Durchschlagskraft zu geben etwas zu bewegen.
Nope.
Und jetzt können wir dem Verfall in Echtzeit zu schauen. Das System hat was? 80!? Jahre funktioniert.
Und jetzt opfern wir alles. Um alte und reiche Säcke zu finanzieren die in 10 Jahre tot sind.
Aber schon meine Zukunft opfern für den Scheiß.
Und über die andere Probleme lass mal nicht reden. Da passiert eh nichts weil wir kein Geld haben weil wir über 400mrd Euro im Jahr für alte ausgeben. Da bleibt nichts mehr für die jungen.
Aber bloß still halt. Die Demokratie regelt. Nein tut sie ganz offensichtlich nicht.
Das System funktioniert nicht.
Und wir sehen ja gerade das Ergebnis.
Man kann entweder die selben 5 Parteien wählen die hier seit Anfang an dabei sind. Dann passiert nichts, der weg bleibt der selbe und alles wird schlimmer.
Oder man wählt halt Faschisten, die einfache Lösungen versprechen und “die Veränderung” sein sollen.
Ja wir sind sowas von gefickt.
BhornSyrup on
Na wenn der “Berlin Monitor” das sagt.
CrYoZ_1887 on
Die Linken sind wie die AfD auf Putins Seite, die würden gar nix Retten, außer vlt. den Machtgewinn Putins.
WorkingIll3472 on
Naja, je mehr ich mir von diesem rechten geschwurbel antun muss, desto weiter links würde ich mich einordnen wollen.
Und rechts der CxU/CxU sollte es keine Parteien geben am besten mMn.
Als Sozialwissenschaftler wundern mich die Ergebnisse ehrlich gesagt. Ich glaube die Erklärung liegt in der Einteilung.
Eine feinere Einteilung: “Linksextrem, Links, Mitte, Konservativ, Rechtsextrem” hätte ein anderes Ergebnis erbracht.
Die real genutzte Einteilung führt dazu, dass Extremisten bei “Links” in der Minderheit sind während politisch wenig Informierte bei “Mitte links” in der Mehrheit sind.
P.S.: Ersten Hinweis gefunden. Offenbar gab es eine 10er Skala. In einem Chart wurde Links und Linskextrem getrennt ausgewiesen: Links war leicht WENIGER transfeindlich als Linksextrem.
Jogy50 on
😂😂😂😂😂🤣🤣🤣🤣🤣
ReasonablyBadass on
53% waren älter als 61 Jahre.
Leute wie ich haben sowieso keinen Einfluss darauf, was die Regierung tu: 51%
Alles in allem gesehen kann man den meisten Menschen vertrauen: 58%
Erstmal unabhängig von dem Demokratie ergebnis find ich diese Zahlen schon beunruhigend, auf verschiedene Weisen.
Dann: “Die Gruppe der soliden Demokraten lehnt alle rechtsautoritären Aussagen klar ab und ist der Meinung, dass die Demokratie die Staatsform ist, die am besten zu unserer Gesellschaft passt”
Also, wenn man “Demokratisch” als “links” definiert dann ist die Aussage “linke sind am meisten demokratisch” jetzt nicht sehr überraschend, oder sehe ich hier was falsch?
Volume06 on
Genug Internet für heute
Havco on
Naja Islamisten und streng gläubige Muslime sind Menschen, die die Demokratie abschaffen wollen und die wählen vor allem links. Warum…. Da haben sie nichts zu befürchten.
Wenn wir alle Links wählen würde, würde es der Demokratie ganz bestimmt nicht helfen.
arwinda on
Die Linke hätte meine Stimme wenn sie sich im Thema Ukraine nicht so sehr auf “bloß keine Waffen, Frieden um jeden Preis” versteifen würden.
20 Comments
> Die Befragung von mehr als 2.000 repräsentativ ausgewählten Berliner:innen hat gezeigt: Nur 46 Prozent können als solide Demokrat:innen bezeichnet werden. Sie lehnen Vorstellungen von einer Einparteienherrschaft, einer Diktatur oder einem Führer strikt ab.
> Unter jenen, die sich selbst als „rechts-außen“ einschätzen, finden sich nur noch 10 Prozent solide Demokraten, während 16 Prozent von ihnen ein geschlossen autokratisches Weltbild vertreten. Einher damit gehen auch hohe Zustimmungswerte für sozialchauuvinistische und rassistische Positionen. Demgegenüber stehen die „politisch-ideologisch extremen Linken“, die mit 66 Prozent der höchsten Anteil solider Demokrat:innen stellen.
> Auch ein weiteres Ergebnis zeigt: Es sind nicht die Linken, von denen die große Gefahr für ein demokratisches und friedliches Miteinander ausgeht. Obwohl die Studie ihren Antisemitismusbegriff erweiterte und neben der Zustimmung zu Schuldabwehr- und tradiertem Antisemitismus („Die Juden haben zu viel Macht“) auch nach israelbezogenem und postkolonialem Antisemitismus („Der deutsche Schuldkomplex behindert den Freiheitskampf der Palästinenser“) fragte, zeigt sich ein deutliches Gefälle von rechts nach links.
> Während ganz rechts die Zustimmung zu den vier Formen des Antisemitismus von 20 bis fast 50 Prozent reicht, sind es ganz links 2,8 bis 8 Prozent. Bemerkenswert ist auch: In drei von vier Kategorien liegen antisemitische Einstellungsmuster in der Mitte des politischen Spektrums ebenfalls deutlich höher als am linken Rand.
Wer keine Demokratie will, hat auch kein Demokratie verdient, viel Spaß in der Neo faschistisch diktatorischen Oli-Kleptokratie
Naja, in Zeiten, wo Menschenrechte und das Grundgesetz als politisch links gelten, gilt man halt schnell mal politisch links. Dabei würde ich bei vielen “linken” Punkten einfach festhalten, dass es sinnvolle Punkte zur Lösung aktueller Probleme sind. (Das sage ich als Person, die sich selbst als deutlich links betrachtet)
Sieht man ja jetzt wieder. Die Ampel hat angepackt und viel gerissen und die CDU dümpelt mal wieder vor sich hin und p*sst alle ans Bein, die bei drei nicht in Rente gehe
Links heißt; Alles wird gut und die anderen sollen es bezahlen.
[deleted]
Ist es demokratisch, wenn man einen Führer wählt? Ist es demokratisch denn dieser jederzeit von einer Mehrheit abgewählt werden kann? Oder reicht wie beim Brexit dass sich einmal eine Mehrheit findet?
Was ist eigentlich die Definition?
Spannend was laut dieser Studie alles rechtsextrem ist. Wenn ich das richtig sehe, wird nicht-Ablehnung folgender Thesen als rechtsextrem gewertet (aus Tabelle 4.1):
> 7. Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben.
>
> 8. Was unser Land jetzt braucht, ist ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland
Auch wird Demokratieablehnung scheinbar allgemein mit rechts gleichgesetzt:
> 1. Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staatsform
>
> 2. Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.
Nach der Logik war die DDR also ein rechtsextremes Regime, genauso wie die UDSSR oder Mao’s China.
Ich mein, wenn man in der Studie per Definition festlegt, das antidemokratisch sein rechts-sein impliziert, dann ist es nicht überraschend wenn dann rauskommt das rechts mehr mit antidemokratisch korreliert. Das ist dann aber keine ergebnisoffene Wissenschaft mehr, sondern politisches motiviertes [“Begging the question”](https://en.wikipedia.org/wiki/Begging_the_question)…
Aber sind wir doch mal ganz ehrlich die Demokratie hat versagt oder zumindest sehen wir sie gerade versagen. In diesem Land machen seit dem Ende des zweiten Weltkrieges die selben zwei Parteien die Politik.
Getragen von den selben Personen die sie schon immer gewählt haben. Die so über ihre Verhältnisse gelebt habe und immer noch leben, dass die nicht mal genug kinder bekommen haben, um nachfolgend Generationen die politische Durchschlagskraft zu geben etwas zu bewegen.
Nope.
Und jetzt können wir dem Verfall in Echtzeit zu schauen. Das System hat was? 80!? Jahre funktioniert.
Und jetzt opfern wir alles. Um alte und reiche Säcke zu finanzieren die in 10 Jahre tot sind.
Aber schon meine Zukunft opfern für den Scheiß.
Und über die andere Probleme lass mal nicht reden. Da passiert eh nichts weil wir kein Geld haben weil wir über 400mrd Euro im Jahr für alte ausgeben. Da bleibt nichts mehr für die jungen.
Aber bloß still halt. Die Demokratie regelt. Nein tut sie ganz offensichtlich nicht.
Das System funktioniert nicht.
Und wir sehen ja gerade das Ergebnis.
Man kann entweder die selben 5 Parteien wählen die hier seit Anfang an dabei sind. Dann passiert nichts, der weg bleibt der selbe und alles wird schlimmer.
Oder man wählt halt Faschisten, die einfache Lösungen versprechen und “die Veränderung” sein sollen.
Ja wir sind sowas von gefickt.
Na wenn der “Berlin Monitor” das sagt.
Die Linken sind wie die AfD auf Putins Seite, die würden gar nix Retten, außer vlt. den Machtgewinn Putins.
Naja, je mehr ich mir von diesem rechten geschwurbel antun muss, desto weiter links würde ich mich einordnen wollen.
Und rechts der CxU/CxU sollte es keine Parteien geben am besten mMn.
Mit Putins Hilfe?
Hier der Bericht als Download.
https://berlin-monitor.de/wp-content/uploads/2026/02/BerlinMonitor2025_Aktuell.pdf
Als Sozialwissenschaftler wundern mich die Ergebnisse ehrlich gesagt. Ich glaube die Erklärung liegt in der Einteilung.
Eine feinere Einteilung: “Linksextrem, Links, Mitte, Konservativ, Rechtsextrem” hätte ein anderes Ergebnis erbracht.
Die real genutzte Einteilung führt dazu, dass Extremisten bei “Links” in der Minderheit sind während politisch wenig Informierte bei “Mitte links” in der Mehrheit sind.
P.S.: Ersten Hinweis gefunden. Offenbar gab es eine 10er Skala. In einem Chart wurde Links und Linskextrem getrennt ausgewiesen: Links war leicht WENIGER transfeindlich als Linksextrem.
😂😂😂😂😂🤣🤣🤣🤣🤣
53% waren älter als 61 Jahre.
Leute wie ich haben sowieso keinen Einfluss darauf, was die Regierung tu: 51%
Alles in allem gesehen kann man den meisten Menschen vertrauen: 58%
Erstmal unabhängig von dem Demokratie ergebnis find ich diese Zahlen schon beunruhigend, auf verschiedene Weisen.
Dann: “Die Gruppe der soliden Demokraten lehnt alle rechtsautoritären Aussagen klar ab und ist der Meinung, dass die Demokratie die Staatsform ist, die am besten zu unserer Gesellschaft passt”
Also, wenn man “Demokratisch” als “links” definiert dann ist die Aussage “linke sind am meisten demokratisch” jetzt nicht sehr überraschend, oder sehe ich hier was falsch?
Genug Internet für heute
Naja Islamisten und streng gläubige Muslime sind Menschen, die die Demokratie abschaffen wollen und die wählen vor allem links. Warum…. Da haben sie nichts zu befürchten.
Wenn wir alle Links wählen würde, würde es der Demokratie ganz bestimmt nicht helfen.
Die Linke hätte meine Stimme wenn sie sich im Thema Ukraine nicht so sehr auf “bloß keine Waffen, Frieden um jeden Preis” versteifen würden.
Russland gibt nicht auf wenn wir nachgeben.