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11 Comments

  1. No_Suggestion_3727 on

    Damit so etwas (also dass es jemand mitkriegt, nicht die Sauerei an sich) nicht passiert, brauchen wir Bürokratieabbau, Deregulierung und ein Verbot aller NGOs.

  2. LowExpectation32 on

    Wurde mittlerweile ein Stoff in einer Konzentration nachgewiesen, die tatsächlich einen biologischen Effekt hat, oder basiert es darauf, dass Chemie einfach böse ist?

  3. Aqqaluk_Viking on

    Und es wird sicher ohne Konsequenzen bleiben. Einfach nur traurig und schädlich für Alle (Gesellschaft, politisches Vertrauen und die Umwelt).

  4. Ich beziehe mich jetzt ausschließlich auf die Tabelle mit gefährlichen Inhaltsstoffen. 

    Titandioxid wird doch eigentlich als die “gesunde physikalische” Alternative zu den “chemischen” UV Filtern beworben. Irgendwie sollte man sich entscheiden, ob das Zeug jetzt gefährlich oder ungefährlich ist. Ich find’s schwierig, das je nach Kontext anders einzuordnen.

    Triclosan kannte ich nicht. Scheint aber reguliert zu sein und nicht mehr im großen Stil in der EU hergestellt zu werden. Also taugt das als Beispiel für den restlichen Text? Ich hätte das Beispiel gestrichen, weil es der Argumentation nicht hilft.

    Ich zweifle die Sachkunde der Autoren an.

  5. Ich erinnere mich gesagt bekommen zu haben, dass Umweltverschmutzung in großem Stil nur in der DDR passieren konnte und man im Westen Deutschlands bereits frühzeitig Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace hatte. Hmm. Das wirft ein Schlaglicht auf den Kapitalismus. Nicht das es für mich überraschend käme…

  6. Beginning_Care_7600 on

    Der Rhein ist ja schon seit Jahrzehnten ein belastetes Gewässer, die Chemiebranche muss endlich reguliert werden, sonst wird es nie besser, die Industrie muss für ihre Abwässer zur Rechenschaft gezogen werden, sonst geht es dem Rhein und seinen Lebewesen an den Kragen.

  7. Armin Laschet, CDU, hat das Landeswassergesetz NRW 2021 so angepasst. Dass das solche Auswirkungen hat, war von vornherein klar. Man hat auch gewarnt. Man hat versucht, den Leuten zu sagen, dass dies passiert. Und jetzt erinnert sich wieder keiner. Das ist sehr traurig.

  8. Impossible-Rock-9498 on

    Die Frage ist doch; wollen wir eine Chemieindustrie in Deutschland haben oder nicht? Wenn wir sie nicht wollen müssen wir gar nichts machen. Die sind ja gerade dabei abzuwandern.

  9. Also nur Mal angenommen, das ist alles wahr was da drin steht – was ist der Lösungsvorschlag? 

    Die Chemieindustrie verkauft ja den Großteil ihrer Chemikalien an Kunden, die das Zeug dann benutzen. Also wir kaufen ja all die unbekannten Chemikalien und konsumieren diese. Nach unserer Nutzung landet das Zeug dann trotzdem im Abwasser und dann im Rhein. Nur der kleinste Teil landet direkt  im Abwasser der Industrie. Ich sehe jetzt nicht, wie wir die Situation verbessern können, selbst wenn alle unbekannten Chemikalien identifiziert werden, werden die ja nicht sofort eliminiert. Das braucht ja jahrelange Forschung, die wir gerade wegen mangelnder Forscher und weniger Geld zurückfahren. (Renten aus Steuern bezahlen, macht keine Spitzenunis. Und dass Forschung eher der kurzfristigen Dividende schadet, weiß ja jeder BWLer.)

    Und wenn das Ziel ist, die Chemieindustrie aus Europa raus zu haben, kommen die Chemikalien aus der Golfregion, USA und China. Länder, die für ihre hervorragende Überwachung der Industrie bekannt sind. Kann also wohl kaum das Ziel sein.

    Ich hätte auch gerne eine perfekte Welt ohne Toxine, aber statt schlecht recherchierten Artikeln, fände ich Lösungsansätze ne super Sache. Ich weiß übrigens aus erster Hand, dass sogar die Angestellten der Chemieindustrie Rheinwasser trinken und sich Mühe geben, eben jenes sauber zu halten.

    Die freudige zitierten Niederländer sind sich übrigens nicht zu schade, ihre nitrathaltigen Gülleabfälle auf deutschen Ackern zu verklappen. Ganz legale und bekannte Schadstoffe. Da schließt sich der Kreis wieder 😉