More and more employers are violating the law – and the state is watching

https://www.spiegel.de/karriere/betriebsratswahlen-rueckgang-der-betriebsraete-gefaehrdet-beschaeftigtenschutz-a-1f18e230-0a9b-4d11-9440-bf0665489d04

Posted by PoroBraum

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19 Comments

  1. StrawberrySea1157 on

    Merz hat sich doch schon geäußert dass er in die Richtung gerne einiges abschaffen möchte, aber wenigstens kann das alles unter Bürokratieabbau laufen. Ü

  2. Du sollst, als Arbeitnehmer laut Merz, mehr arbeiten, weniger krank machen und deine Arztkosten am besten alleine bezahlen.
    Zeigt dir das nicht auf welcher Seite die aktuelle Politik steht?

  3. Das zeigt wie sich die Zeiten geändert haben. Betriebsräte, Arbeitszeitgesetz und Gewerkschaften verdanken wir der Arbeiterbewegung und den Lektionen aus der Nazizeit.

    Gäbe es diese Institutionen heute nicht bereits, wäre es für mich komplett unvorstellbar diese in der heutigen Zeit in Angesicht der Politik aufbauen zu können.

  4. jemandvoelliganderes on

    Man könnte bei einigen jobs argumentieren, dass der Staat selbst dazu gehört oder zumindest gern weg schaut.

  5. Flussschlauch on

    Da wäre die SPD gefragt aber die SPD hat sich leider davon verabschiedet, soziale Politik zu machen und fährt ihren neoliberalen Agenda-Kurs seit 1998 konsequent.
    Chef von DGB und Verdi sind traditionell auch SPD’ler und agieren immer häufiger gegen ihre eigenen Mitglieder und im Sinne der Unternehmen.

    Von der CDU erwarte ich keine arbeitnehmerfreundliche Politik, die hat oft genug klar gemacht, dass Unternehmensgewinne Priorität haben

  6. Föderalismus der mal wieder alles blockiert. Aber bitte lasst den Ländern ihre Selbstverwirklichung.

    Hauptsache in Bayern wollen sie weiter Cannabis verfolgen und schön weiter Strafmöglichkeiten finden, aber sowas wird dann wegen „zu viel Arbeit“ nicht bearbeitet. Ja ne is klar…

  7. Aber das ist doch reine Notwehr gegen all die unsinnigen arbeitnehmerfreundlichen Gesetze, die Robert Habeck in den 60ern und 70ern erlassen hat.

    – M. Ferz

  8. Justinamachtferien on

    Ich “freue” mich schon, wenn genau die Leute, die heute für Sozial- und Bürokratieabbau im **Merz’chen Sinne** mit den Fahnen schwenken, Morgen feststellen das sie **arm, alt und sozial gefährdet** sind.

    Leider leben wir in einer Zeit, in welcher der Meta-**Algorithmus** wichtiger ist als die **Vernuft** über die eigenen Situation. Aus Bild wurde TikTok, sonst ändert sich nix.

  9. Immer mehr Arbeitgeber klatschen die mitarbeiter mit nem Haufen Goodies zu die unnötig sind und verhindert somit effektiv Lohnerhöhungen…

    Ich brauch kein rabattportal für dinge die ich nie finde wenn ich sie denn mal kaufe.

    Ich brauch kein jobrad ich brauch keine zusatzleistung ich nehme lieber nen hunderter mehr im monat!

  10. Historical_Bell_9569 on

    Und was macht die Arbeiter Partei spd. Ach ja sie haben uns verraten und verteidigt die Bosse

  11. druffischnuffi on

    Meine Schwester hat nen Betriebsrat gegründet und das wurde ein regelrechter Krimi. Alles musste im Geheimen hinterm Rücken der Chefin geplant werden. Sobald man dann aber die Absicht öffentlich macht hat (muss man schon mit Anwalt machen damit man nichts falsch macht) gilt instantan Kündigungsschutz. Aber gleichzeitig kann man sich auf den Terror des Arbeitgebers gefasst machen. Als der Betriebsrat “fertig” war hat sie nen besseren Job gefunden und ist sofort abgehauen. Der Arbeitgeber hat sie rausgeekelt aber dafür hat er jetzt einen Betriebsrat an der Backe

  12. Ich bin Arbeitgeber von >100 Beschäftigten und mich nervt das genauso. Denn ich halte mich an alle Vorgaben und wenn das so viele andere nicht tun, finde ich das auch ungerecht.

    Betriebsrat ist gar nicht der Punkt, sondern die vielen kleinen „Fehler“ wie beispielsweise Zuschläge die gesetzeswidrig bei Krankheit nicht berücksichtigt werden. Das merkt fast niemand. Aber wenn ich im Wettbewerb steht zu Unternehmen, die sich solche Ausgaben sparen, ist das nicht fair.

    Und dann gibt es wiederum Vorgaben, die völlig unrealistisch sind. Als Betrieb braucht man:
    – Arbeitssicherheitsbeauftragte
    – Sicherheitsbeauftragte
    – Datenschutzbeauftragte
    – Betriebsarzt
    – Hinweisgeberstelle
    – Brandschutzhelfer
    – Erste-Hilfe-Beauftragte
    – Inklusionsbeauftragte
    Selbst bei 20 Mitarbeitenden und reiner Bürotätigkeit. Da soll jeder zweite Schulungen machen und Zeit haben diese Aufgaben wahrzunehmen. Das ist 10% der Arbeitszeit. Das kann man kaum umsetzen. Und dann kommt die BG und bemängelt, das das Reinigungsmittel keinen Gefahrenstoffzettel hat. Handys müssen jährlich geprüft werden, obwohl jeder privat eins ohne Prüfung nutzt. Sowas nervt mich ebenso.

  13. supertramp1808 on

    Ich möchte an dieser Stelle erinnern, das die Bundestagsabgeordnete nun die 12.000 Euro / Monat Marke durchbrochen haben.

    Jetzt geht weiter arbeiten ihr faulen Säcke!

  14. EvielKneevel on

    Uns fehlen wichtige Dinge unserer direkten Nachbarn: ein soziales Gewissen wie es die Niederländer haben, eine Altersvorsorgung wie die Österreicher haben und die Eier der Franzosen das ganze Land lahm zu legen um auf ihre Rechte zu pochen.

    Deutschland entwickelt sich in eine völlig falsche Richtung und ich will hier nur noch weg…

  15. Commercial_Spray4279 on

    Weiter für Arbeitnehmer stimmen statt für Arbeitgebervertreter wäre eine Idee.

  16. Illustrious-Comfort1 on

    Wer mal selber Offizier war, der hat (im Idealfall) ein anderes Bild von Eliten & Vorgesetzten.

    – Man teilt Entbehrungen mit seinen Untergebenen.
    – Man achtet auf das Wohlergehen seiner anvertrauten Soldaten
    – Man führt mit Vorbild und verlangt Nichts, was man auch nicht selber machen würde.
    – Grundsatz: Erst das Pferd, dann der Reiter.
    – Privilegien sind immer an Pflichten gebunden!

    In der sog. “Freien Wirtschaft” sehe ich stattdessen völlige Verwahrlosungserscheinungen der Verantwortlichen. Privilegien werden wie Selbstverständlichkeiten behandelt. Entbehrungen werden nicht geteilt, ganz im Gegenteil: man verpisst sich in Wohlstandsblasen und sieht zu, dass man sein Vermögen (auch auf Kosten anderer) mehrt.

    Gibt noch viel mehr Pathologien. Aber die Arbeiterschaft tut gut daran, massive Elitenkritik zu üben und deren Privilegien in Frage zu stellen.