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26 Comments

  1. Sorry … aber selten hatte ein Bild mehr “Komm Opa, jetzt gehts ins Sterbeheim”-Vibes wie dieses.

  2. Aus meiner Sicht hat die SPD über die letzten Jahre immer mehr an Profil verloren und immer mehr Punkte der CxU übernommen.Für mich ist heute nicht mehr klar wofür die SPD steht. Ich denke dieser Profilverlust ist auch der Grund für den Verlust des Vertrauens der Wähler in die SPD.

  3. bobbertmiller on

    Liegt halt auch an unserem Wahlsystem ohne Rang. Wenn ich die Wahl hab, meine Stimme entweder in die Tonne zu kloppen oder den Grünen zu geben, dann müssen es eben die Grünen sein. Jede andere Variante hilft den braunen oder denjenigen die mit den braunen zusammenarbeiten würden. 

  4. Ja ist jetzt nicht geil gelaufen für die SPD. Aber wäre ich jemand der linke, soziale Themen (*) gut findet, dann hätte ich bei dieser Wahl auch eher die Grünen gewählt als die SPD. Ein Ministerpräsident aus dem “eigenen Lager” scheint dann doch hilfreicher als ein paar Prozentpunkte mehr für eine Oppositionspartei. Das passiert dann halt wenn die Wahl des Parlaments zu einer Personenwahl gemacht wird.

    Edit:
    (*) Oder welche Themen auch immer einen bewegen. Zumindest liegen SPD und Grüne bei mir im Wahltomaten (zur Bundestagswahl) immer sehr nahe beisammen.

  5. KermitTheFrogo01 on

    >Sie kümmere sich mehr um Bürgergeldempfänger als um Leute, die hart arbeiten und wenig Geld verdienen.

    Korrigiert mich, aber ist nicht ein Großerteil der Bürgegeldempfänger Aufstocker? Hört sich eher nach einem Wissens-Problem bei den Wählern an.

    UI, toller Faktencheck den ich gerade gefunden habe. [https://www.lbbw.de/artikel/klartext-2025/buergergeld-faktencheck_ajkgn1tu8p_d.html](https://www.lbbw.de/artikel/klartext-2025/buergergeld-faktencheck_ajkgn1tu8p_d.html)

  6. Wenn aus der SPD wieder eine Arbeitnehmerpartei wird, dann wird sie auch wieder gewählt. Also wenn SPD wieder SPD Politik macht.

  7. MidnightChimp on

    Checke einfach nicht, wieso die SPD so viel verloren hat und die CDU so zulegen konnte.

    Boomer? Nun ja, darf mich als Nichtwähler sowieso 0 beschweren.

  8. Asleep_Pair_1300 on

    Die SPD steht für 2 Dinge:

    1. Den dummen Mist der Union im Bund mittragen

    2. Als Arbeiterpartei macht sie vor allem Politik für nicht Erwerbstätige – Arbeitslose und Rentner.

  9. Virtual_Economy1000 on

    Die SPD denkt halt immer noch sie wäre eine „Arbeiterpartei“, merkt aber nicht, dass es Arbeiter gar nicht so sexy finden, wenn sie im Alltag durch immer neue Abgaben und immer neue Steuern immer mehr belastet werden, die am Ende dann auf anderer Seite wenn überhaupt nur halbgar kompensiert werden.

  10. DankMemeRipper1337 on

    Die Bundes-SPD färbt natürlich schon länger nicht mehr positiv ab, dann hilft man sich als Oppositionspartei mit, wer auch immer der ältere Herr oben im Bilde ist, als “Zugpferd” natürlich auch nicht.

    Das Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und Grünen hat natürlich einige Stimmen gekostet, die wahrscheinlich gen Cem Özdemir gewandert sind aber 5,5% ?! Als ex-Volkspartei?

    Liebe SPD – Ihr habt schon sehr lange den Faden mit eurer Kern Wählerschaft verloren. Kleiner Tipp, es sind die Menschen die (Vollzeit) arbeiten aber aktuell vom Kanzler als Faul abgestempelt werden. Man könnte meinen, da gäbe es ein, zwei Punkte, an die man anknüpfen könnte.

    Nur so ne Idee.

  11. HolyCowAnyOldAccName on

    >Mehr als die Hälfte aller Befragten in Baden-Württemberg sagen, die SPD setze sich zu wenig für die arbeitende Mitte ein. Sie kümmere sich mehr um Bürgergeldempfänger als um Leute, die hart arbeiten und wenig Geld verdienen.

    Die Süddeutsche hat die Zahlen selbst nicht verlinkt, hier die Umfragen von infratest dimap: [https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/umfragen-spd-landtagswahl-baden-wuerttemberg-2026-100.html](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/umfragen-spd-landtagswahl-baden-wuerttemberg-2026-100.html)

    Die Zahlen sind für die große – ehemalige – Arbeiterpartei ein Trauerspiel. Man kann zurecht ätzen und hämisch sein. Aber vor allem als Arbeitnehmer, der neben anderen Dingen vor allem mit den außenpolitischen Ansichten der Linken nichts anfangen kann, ist das ein echter Verlust an Repräsentation.

    Stimmt halt schon. Warum soll ich die SPD wählen?

    Ich lehne sie nicht ab, profitiere aber nicht von irgendwelchen Sozialprogrammen. Kein Bürger- Wohn- oder Kindergeld, welches hier in BaWü bei den Kitapreisen auch n Furz im Orkan wäre.

    Auf den Wahlplakaten war meine lokale Kandidatin, die gegen den Grünen und CDUler im Wahlkreis eh keine Chance hatte. Dazu Bildung und Rente.

    Bildung ist supi als Thema, gerade in BaWü bricht aber die Industrie weg und wie überall explodieren die Verbraucherpreise. Wenn’s bloß ne Partei gäbe…

    Und wenn ich Rentner oder kurz davor wär dann wähl ich die CDU und nicht deren neuesten Abklatsch.

    Als Arbeiter darf ich zusehen wie Bärbel Bas so richtig schön mit beiden Händen mein Steuergeld an Leute verteilt, die allen Unkenrufen zum Trotz größtenteils im abbezahlten Eigenheim mit 2k Netto leben und teils noch selbst vermieten.

    Es gäb genügend Potenzial für die SPD. Man hat sich nur von Frau Merkel die Wähler abgraben lassen, und anstatt das zu nutzen, um weiter linke Politik zu machen, hat man sich zum Steigbügelhalter der CDU degradieren lassen in der Hoffnung, dass die Leute das jute alte Original wieder wählen.

    Wollte eigentlich Volt wählen, am Ende sind’s die Grünen geworden weil sie a) nicht die CDU sind und b) nicht absehbar wieder mit Bauchschmerzen das Hündchen der CDU sind.

  12. “Dabei ist es doch offensichtlich. Mehr als die Hälfte aller Befragten in Baden-Württemberg sagen, die SPD setze sich zu wenig für die arbeitende Mitte ein. Sie kümmere sich mehr um Bürgergeldempfänger als um Leute, die hart arbeiten und wenig Geld verdienen.”

    Tja, dass will nur keiner von den SPD Linken hören, die halten das nämlich für “soziale Gerechtigkeit”. Was man als normaler Arbeiter vom Bürgergeld hat, konnte bis jetzt kein SPDler erklären.

  13. Theoretisch sollte die SPD am leichtesten ihr Programm und Profil finden. Sie will Arbeiterpartei für kleine und mittlere Einkommen sein. Also einmal nachschauen was die Probleme im Alltag dieser Menschen sind und diese abarbeiten. Mindestlohn und vielleicht auch die Krankenhausreform waren da gute Sachen. Mehr von solchen Sachen, die sofort oder mittelfristig die Zielgruppe entlasten, vor allem bei den Hauptausgabepunkten Wohnen, Rente und Krankenversicherung.

  14. Schnappdiewurst on

    Eine Partei die sich um Rentner und Posten für ihre Parteikader kümmert, während sie die ehemalige Kernwählerschaft augenscheinlich vollkommen aus den Augen verloren hat. Ständig spielt sie den Steigbügelhalter für die CDU und faselt hinterher von „Bauchschmerzen“.

    Dazu so Unsympathen wie NIMBY-Lars und Bärbel Bas. Keine Ideen, keine Argumente.

    Danke, das kann weg.

  15. AttentionIsAllINeed on

    Dabei macht die SPD doch super Politik für Rentner und Transferleistungsempfänger. Mal ohne Witz, das sind doch mehr als 5.5%?

  16. Die SPD scheint doch nur noch eine Partei für Leistungsemfänger zu sein, mehr nicht

  17. BloederFuchs on

    >Dabei ist es doch offensichtlich. Mehr als die Hälfte aller Befragten in Baden-Württemberg sagen, die SPD setze sich zu wenig für die arbeitende Mitte ein. Sie kümmere sich mehr um Bürgergeldempfänger als um Leute, die hart arbeiten und wenig Geld verdienen.

    lol, was für ein Quark.

    Die SPD kümmert sich auch nicht um Bürgergeldempfänger, das hat ja die jüngste Reform mehr als deutlich gezeigt. Das ist ja wieder das Treten nach unten, was in der Umfrage zum Vorschein kommt. Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt keine Zielgruppe mehr, für die die SPD noch Politik macht außer… der SPD selbst, um sich irgendwie noch – und immer erfolgloser – an das letzte bisschen Macht und Bedeutung zu klammern.

    Die Partei ist ja ideologisch völlig entkernt und hat überhaupt keine Ideen und Versprechen für die Zukunft mehr, seit Schröder eigentlich schon nicht.

  18. GreenStorm_01 on

    Genau, die fokussieren sich zuwenig auf die armen Arbeiter.

    Arbeitern die viel arbeiten aber wenig Geld verdienen” im Zusammenhang mit BaWü – wer soll das sein? Die Facharbeiter in den Industrien mit Tariflöhnen, neben denen sich ein Zahnarzt etwas ärmlich ausmacht?

  19. Schachfreund on

    Das schlimme ist, dass wir in Zeiten leben, in denen es starke Gewerkschaften und eine starke SPD wirklich bräuchte. Nur hat die SPD verlernt SPD zu sein. Hoffnungsträger wie Kühnert werfen hin und der Laden rast auf den Abgrund zu. Früher hatte man Schmidt, Brandt etc., heute Lars Klingbeil als Vizekanzler und bis vor kurzem Esken in der Parteispitze und da wundert sich noch ernsthaft jemand, warum den Laden keiner wählt 😅 Natürlich wächst die Kombination aus Charisma, Eloquenz, Kompetenz und Standhaftigkeit nicht auf Bäumen, aber sorry, da muss es doch geeignetere Leute geben, die bei den Menschen besser ankommen. Aber offenbar scheinen die Voraussetzungen für Karrieren in einigen Parteien heute die falschen Leute an die Spitze zu spülen.

  20. Also ich habe jetzt schon mehren spd poltiker persönlich geschrieben das ich sie nicht mehr wähle wenn sie denn mist mittragen ob in hessen an bild sparen oder auf bund.

  21. I-did-not-eat-that on

    Wann ist der Politik das Fingerspitzengefühl abhandengekommen? Sind die Diäten zu hoch, als dass man sich noch mit “dem Volk” definiert? Oder doch nur ungünstige Zufälle? Vielleicht sind das auch Riesenpechvögel mit unfassbar guten Ideen aber maximaler Tollpatschigkeit. Wer vermag das zu sagen? Gas-Gerd, Cum-Olaf, jetzt der blasse Lasse? Vielleicht Tim, wegen Struppi. Haha! Spaß. Seinen Nachnamen hab ich sowieso schon wieder vergessen. Gute Nacht, Sozialdemokratie! Das BGE wäre der soziale Weg gewesen. H4 war der asozial-illiberale. Geschichte muss man verinnerlichen, nicht sich darauf ausruhen. Bärbel hatte gute Ansätze. Der Gedanke wurde nur nie zu Ende gedacht. Naja.

  22. ZeraDoesStuff on

    Ich sags immer wieder, SPD steht mittlerweile für “Schoßhund Partei Deutschlands”

    Sie wird einfach von der größten Partei dazu geholt um über die 50% zu kommen.

    SPD kann dann behaupten sie sind Regierungspartei und die andere Partei bekommt Stimmen für umsonst. Das ist alles wofür die SPD steht. Ein lückenfüller.

  23. AdministrationSalty8 on

    Wenn die SPD zu ihren Erfolgen mit der Agenda 2010 stehn würde, anstatt sie ständig schlechtzureden, dann würde sie auch wieder in der Mitte wählbar. Die hat sie aber aufgegeben, und da sitzt jetzt die Union, die das rwchts-konservative Feld den Rechtsextremen überlassen hat. Das sind die, die die angeblich Benachteiligten dann wählen. Gewählt wurde auch der grüne Realoflügel und nicht der linke Flügel der Grünen. Links kommt bei der Mehrheit eben nicht gut an.

  24. UnitSmall2200 on

    Die bedeutendere Frage ist warum hier so viele CDU wählen. Selbst die Grüne hier in BW ist mehr wie CDU light als wirklich Grün.