> Die Verkehrsminister haben festgelegt, nach welchem Schema das Deutschlandticket jährlich im Preis steigen soll. Dieses richtet sich nach den „üblichen Marktmechanismen.“
> Die Entwicklung der Personal- und Energiekosten sowie der allgemeinen Kosten werden zu unterschiedlichen Anteilen in einem Index abgebildet
> Ab dem kommenden Jahr soll dann der Preis des Monatsticket jährlich entsprechend angehoben werden.
Crazy_Strawberry7640 on
Wie leicht sowas immer geht, bei Politikergehältern, oder hier, aber beim Bürgergeldsatz und beim Mindestlohn ist das furchtbar bürokratisch und nicht machbar.
Comfortable_Luz3462 on
Das ist eine komplette Schande. In diesem Land darf man einfach keine schönen Dinge haben, die uns insgesamt voran bringen, so lange ein paar Markus/Andreas/Johannes in ihrem Scheiß Kaff etwas dagegen haben.
Ich will in dieses eine halbe Jahr Hoffnung zurück, als gerade die Ampel gewählt wurde, das Bundesverfassungsgericht geurteilt hat, dass mehr für die Zukunft getan werden muss, endlich die Weichen für Fortschritt gestellt werden sollten, das 9€ Ticket Leute aller Schichten quer durchs Land getuckert hat und alle endlich mal wieder mit etwas Zuversicht nach vorne geschaut haben.
Otherwise-Bad-4817 on
War leider absehbar
Erst gewöhnt man die Leute an das Ticket und dann wird Stück für Stück teurer gemacht
Trotzdem ist es für viele noch okay, aber irgendwann kippt der Punkt, wo es als einfaches und attraktives Angebot verkauft werden kann
MorgrainX on
Für jeden scheiß ist Geld da, außer wenn es darum geht, das Leben der Menschen besser zu machen.
SadCover777 on
In einigen Jahren verkauft es sich dann kaum noch und wird abgeschafft.
Theoklol on
Problem ist ja nicht nur die Finanzierung vom D-Ticket. Kosten und Menge an nötigen Sanierungen, Modernisierungen und Ausbau, sowie Energie- und Personalkosten steigen auch stetig. Mit der Erhöhung des Preises vom Ticket kann man wahrscheinlich im besten Fall die geringeren Einnahmen der Verkehrsunternehmen konstant halten.
Berlintroll on
Im Koalitionsvertrag heißt es:
“Das Deutschlandticket wird über 2025 hinaus fortgesetzt. Dabei wird der Anteil der Nutzerfinanzierung ab 2029 schrittweise und sozialverträglich erhöht.”
Damit wurden 4 Jahre Preisstabilität versprochen, was jetzt schon mehrfach gebrochen wurde.
kiru_56 on
Direkt vorweg, mein AG zahlt mein Deutschlandticket, wie auch vorher das Jobticket, ich zahl es nicht.
Aber das Deutschlandticket ist so immer noch erheblich günstiger als die Preise der früheren Monats- /Jahrestickets hier in FFM und die steigen auch nicht schlecht.
Nur hier im Stadtgebiet, Tarifzone 5000 und 5090 sind wir inzwischen bei 115,70 EUR für ein Monatsticket und zum 1.Januar 2026 erhöhte der RMV die Fahrpreise um durchschnittlich **4,75 Prozent**.
Mal ein paar Zahlen, um zu zeigen, was da falsch läuft:
Das Deutschlandticket wurde in 3 Jahren um 28,57 % teurer.
Die allgemeine Inflation betrug in dieser Zeit 10,62 %.
Und das Mediangehalt in Deutschland stieg in diesem Zeitraum um 7,3 %.
Aber lasst uns doch einfach weiter die CDU wählen, das war doch immer so toll mit ihr.
HoldingOver25 on
Das Gleiche gilt doch dann auch für Kfz-related Abgaben/Steuern sowie Parkgebühren, oder?
raupenimmersatt123 on
Naja dann wohl wieder schwarzfahren hm
Black-_wolf on
War so klar dass die FDPlerin die stetigen Preissteigerungen als “günstig” betitelt…
41Swish41 on
Ich bin Teil des IGBCE Tarifvertrags, der ja gestern ausgehandelt wurde. Ich werde Netto ab 2027 ca. 50€ mehr bekommen. Im besten Fall gehen 10% davon für die Preiserhöhung vom Deutschlandticket weg.
lowbudgethighlife on
3 milliarden, das ist ein jens spahn
Kerokodaire on
Fuuuuuuuuck off.
An jeden CDU Wähler. Der Scheiss ist halt nur mit Ideologie zu erklären und Lobbyismus und nicht mit irgendeinem Willen zur Verbesserung.
MangoJerry81 on
Jetzt hätte man Wähler für sich (zurück-)gewinnen können, wenn sie das Ticket GÜNSTIGER gemacht hätten.
Gerade in der aktuellen Situation mit dem Iran-Krieg und auch später. Wir sehen euch und machen was für euch (Menschen/Bürger/Volk). Stattdessen…
TheJackiMonster on
>Der Preisbildung lägen künftig die „üblichen Marktmechanismen“ zugrunde. „Personal- und Energiekosten schlagen hier nun mal genauso zu Buche, wie bei anderen Produkten.“
Falsch! Völlig egal, ob jemand nun ein Deutschland-Ticket hat oder nicht, muss ein Bus oder ein Zug so oder so fahren. Das ist vollkommen unabhängig von den Tickets. Warum sollte das also Auswirkungen auf den Preis haben? Welche Personal- oder Energiekosten entstehen hier explizit durch das Ticket? – Keine.
Wenn jeder ein Deutschland-Ticket hätte, könnte man sogar gleich auf Personal zur Kontrolle ganz verzichten. Je mehr Menschen in einem Zug/Bus fahren, desto weniger Energie braucht es, diesen zu heizen oder zu kühlen.
Das einzige, was wirklich dramatisch auf die Kosten einschlägt ist die Taktung und die zu erhöhen ist langfristig ohnehin sinnvoll, damit mehr Menschen den öffentlichen Verkehr auch als Alternative zum PkW nutzen können. Das hat aber nichts mit dem Ticket als Produkt zu tun. Auch ohne ein Deutschland-Ticket würden sich diese Kosten ergeben.
TheJackiMonster on
Die wollen doch auch nur, dass man zur Bundeswehr geht, um dann gratis zu fahren, oder?
seba07 on
Aber über eine Benzinpreisbremse reden…
Sayakai on
Wenn man sich so sehr bemüht das Wort “Inflation” zu vermeiden, dann vermutlich weil die Steigerungsrate mehr als die Inflation sein soll.
Akkulader on
Elterngeld steigt sicher auch nach festem Mechanismus, oder?
Grabs_Diaz on
Ich möchte immer wieder daran erinnern, dass alleine der Bund schon seit vielen Jahren ca. 12 Milliarden sog. Regionalisierungsmittel zahlt um den ÖPNV zu finanzieren. Dazu kommen Mittel der Länder und Kommunen. Der Bundeszuschuss zum Deutschland-Ticket dagegen beträgt nur ca. 1,5 Mrd.
Der Staat steckt also jedes Jahr viele Milliarden in den öffentlichen Schienenregionalverkehr, aber um ein attraktives Ticket anzubieten, damit die Bürger das auch nutzen und die Züge nicht 90% leer durch die Landschaft gondeln, da wird um jede Million gefeilscht.
24 Comments
Wann Preisbremse?
> Die Verkehrsminister haben festgelegt, nach welchem Schema das Deutschlandticket jährlich im Preis steigen soll. Dieses richtet sich nach den „üblichen Marktmechanismen.“
> Die Entwicklung der Personal- und Energiekosten sowie der allgemeinen Kosten werden zu unterschiedlichen Anteilen in einem Index abgebildet
> Ab dem kommenden Jahr soll dann der Preis des Monatsticket jährlich entsprechend angehoben werden.
Wie leicht sowas immer geht, bei Politikergehältern, oder hier, aber beim Bürgergeldsatz und beim Mindestlohn ist das furchtbar bürokratisch und nicht machbar.
Das ist eine komplette Schande. In diesem Land darf man einfach keine schönen Dinge haben, die uns insgesamt voran bringen, so lange ein paar Markus/Andreas/Johannes in ihrem Scheiß Kaff etwas dagegen haben.
Ich will in dieses eine halbe Jahr Hoffnung zurück, als gerade die Ampel gewählt wurde, das Bundesverfassungsgericht geurteilt hat, dass mehr für die Zukunft getan werden muss, endlich die Weichen für Fortschritt gestellt werden sollten, das 9€ Ticket Leute aller Schichten quer durchs Land getuckert hat und alle endlich mal wieder mit etwas Zuversicht nach vorne geschaut haben.
War leider absehbar
Erst gewöhnt man die Leute an das Ticket und dann wird Stück für Stück teurer gemacht
Trotzdem ist es für viele noch okay, aber irgendwann kippt der Punkt, wo es als einfaches und attraktives Angebot verkauft werden kann
Für jeden scheiß ist Geld da, außer wenn es darum geht, das Leben der Menschen besser zu machen.
In einigen Jahren verkauft es sich dann kaum noch und wird abgeschafft.
Problem ist ja nicht nur die Finanzierung vom D-Ticket. Kosten und Menge an nötigen Sanierungen, Modernisierungen und Ausbau, sowie Energie- und Personalkosten steigen auch stetig. Mit der Erhöhung des Preises vom Ticket kann man wahrscheinlich im besten Fall die geringeren Einnahmen der Verkehrsunternehmen konstant halten.
Im Koalitionsvertrag heißt es:
“Das Deutschlandticket wird über 2025 hinaus fortgesetzt. Dabei wird der Anteil der Nutzerfinanzierung ab 2029 schrittweise und sozialverträglich erhöht.”
Damit wurden 4 Jahre Preisstabilität versprochen, was jetzt schon mehrfach gebrochen wurde.
Direkt vorweg, mein AG zahlt mein Deutschlandticket, wie auch vorher das Jobticket, ich zahl es nicht.
Aber das Deutschlandticket ist so immer noch erheblich günstiger als die Preise der früheren Monats- /Jahrestickets hier in FFM und die steigen auch nicht schlecht.
Nur hier im Stadtgebiet, Tarifzone 5000 und 5090 sind wir inzwischen bei 115,70 EUR für ein Monatsticket und zum 1.Januar 2026 erhöhte der RMV die Fahrpreise um durchschnittlich **4,75 Prozent**.
[https://www.rmv.de/c/de/tickets/sortiment/tickets-im-ueberblick/monats-und-wochenkarten/monatskarte-fuer-erwachsene](https://www.rmv.de/c/de/tickets/sortiment/tickets-im-ueberblick/monats-und-wochenkarten/monatskarte-fuer-erwachsene)
Mal ein paar Zahlen, um zu zeigen, was da falsch läuft:
Das Deutschlandticket wurde in 3 Jahren um 28,57 % teurer.
Die allgemeine Inflation betrug in dieser Zeit 10,62 %.
Und das Mediangehalt in Deutschland stieg in diesem Zeitraum um 7,3 %.
Aber lasst uns doch einfach weiter die CDU wählen, das war doch immer so toll mit ihr.
Das Gleiche gilt doch dann auch für Kfz-related Abgaben/Steuern sowie Parkgebühren, oder?
Naja dann wohl wieder schwarzfahren hm
War so klar dass die FDPlerin die stetigen Preissteigerungen als “günstig” betitelt…
Ich bin Teil des IGBCE Tarifvertrags, der ja gestern ausgehandelt wurde. Ich werde Netto ab 2027 ca. 50€ mehr bekommen. Im besten Fall gehen 10% davon für die Preiserhöhung vom Deutschlandticket weg.
3 milliarden, das ist ein jens spahn
Fuuuuuuuuck off.
An jeden CDU Wähler. Der Scheiss ist halt nur mit Ideologie zu erklären und Lobbyismus und nicht mit irgendeinem Willen zur Verbesserung.
Jetzt hätte man Wähler für sich (zurück-)gewinnen können, wenn sie das Ticket GÜNSTIGER gemacht hätten.
Gerade in der aktuellen Situation mit dem Iran-Krieg und auch später. Wir sehen euch und machen was für euch (Menschen/Bürger/Volk). Stattdessen…
>Der Preisbildung lägen künftig die „üblichen Marktmechanismen“ zugrunde. „Personal- und Energiekosten schlagen hier nun mal genauso zu Buche, wie bei anderen Produkten.“
Falsch! Völlig egal, ob jemand nun ein Deutschland-Ticket hat oder nicht, muss ein Bus oder ein Zug so oder so fahren. Das ist vollkommen unabhängig von den Tickets. Warum sollte das also Auswirkungen auf den Preis haben? Welche Personal- oder Energiekosten entstehen hier explizit durch das Ticket? – Keine.
Wenn jeder ein Deutschland-Ticket hätte, könnte man sogar gleich auf Personal zur Kontrolle ganz verzichten. Je mehr Menschen in einem Zug/Bus fahren, desto weniger Energie braucht es, diesen zu heizen oder zu kühlen.
Das einzige, was wirklich dramatisch auf die Kosten einschlägt ist die Taktung und die zu erhöhen ist langfristig ohnehin sinnvoll, damit mehr Menschen den öffentlichen Verkehr auch als Alternative zum PkW nutzen können. Das hat aber nichts mit dem Ticket als Produkt zu tun. Auch ohne ein Deutschland-Ticket würden sich diese Kosten ergeben.
Die wollen doch auch nur, dass man zur Bundeswehr geht, um dann gratis zu fahren, oder?
Aber über eine Benzinpreisbremse reden…
Wenn man sich so sehr bemüht das Wort “Inflation” zu vermeiden, dann vermutlich weil die Steigerungsrate mehr als die Inflation sein soll.
Elterngeld steigt sicher auch nach festem Mechanismus, oder?
Ich möchte immer wieder daran erinnern, dass alleine der Bund schon seit vielen Jahren ca. 12 Milliarden sog. Regionalisierungsmittel zahlt um den ÖPNV zu finanzieren. Dazu kommen Mittel der Länder und Kommunen. Der Bundeszuschuss zum Deutschland-Ticket dagegen beträgt nur ca. 1,5 Mrd.
Der Staat steckt also jedes Jahr viele Milliarden in den öffentlichen Schienenregionalverkehr, aber um ein attraktives Ticket anzubieten, damit die Bürger das auch nutzen und die Züge nicht 90% leer durch die Landschaft gondeln, da wird um jede Million gefeilscht.