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17 Comments

  1. hampelmann2022 on

    […] Dieses Polit-Pingpong also erlebt die erstaunte Öffentlichkeit seit etlichen Tagen. Und diese Koalitions-Kakophonie dürfte anhalten. „Erwarten Sie keine schnellen Entscheidungen“, sagte Merz am Donnerstag. […]

    […] Das wirkt reichlich plan-, strategie- und taktlos. Was haben Finanz- und Wirtschaftsministerium in den vergangenen Tagen getan? Funktionieren die Telefone zwischen den beiden Häusern nicht? Was treibt das für Koordination und Konsensfindung zuständige Kanzleramt?

    Man kann sich über diese Entscheidungsunfähigkeit der Koalition nur die Augen reiben. Die Regierung sollte in dieser Energiekrise endlich ihrer ureigenen Aufgabe nachkommen, nämlich: entscheiden – oder, in anderen Worten: Bitte regieren Sie jetzt!

    Die ersten zarten Kritiksalven an Merz … für Habexk hätte man schon den Galgen zusammengebaut.

  2. greystone-yellowhous on

    Wir erleben mittlerweile in periodischen Abständen eine FOSSILE Energiekrise. Es gibt leider in Deutschland wenig Willen, sich aus dem Würgegriff der fossilen Brennstoffe zu befreien. Wir sollten endlich anerkennen, dass Benzin, Gas und Uran nichts für unsere nationale Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und den vorhandenen Wohlstand tun. (Vom Klima brauche ich gar nicht erst zu reden).

    Das Frustrierende ist, dass wir von der Solarzelle über Windkraft, Akkutechnik bis hin zu Wärmepumpen alles an Technik haben, um uns von dem fossilen Teufelszeug unabhängig zu machen. Aber die Reichen wollen das nicht und die Armen in Deutschland scheinen fossile Energie auch als die “Energie des Armen Mannes” zu verstehen. Das ist fatal. Das muss sich ändern!

  3. Erstmal müssen die Bürger / Knechte bereit sein Reformen umzusetzen.

    Wo kommen wir denn hin, wenn erwartet wird, dass Politiker anfangen ihren Job zu machen…

  4. Sie sollen es auch einfach lassen. Die 500 Milliarden werden eh schon größtenteils sinnlos verbraten. Den Rest jetzt auch noch für das retten der fossilen Energien verbraten? Ein Tritt ins Gesicht aller jungen Menschen. Schulden für nichts außer den Wohlstand der gestrigen.

  5. Diese Regierung ist höchstens nicht gewillt, Geld anders als von unten nach oben zu verteilen.

  6. Dem Land wäre weniger geschadet wenn wir bis 2029 alle 6XX Parlamentarier in 150% bezahlte Beurlaubung schicken und gar nichts mehr tun. Nichts von Wert ginge verloren, nein, es würde sogar vorteile bringen. Eine Gas-Kathi weniger z.B.

  7. waggiproduces on

    Habe kurz „zaubert“ gelesen und den Tag voller Vorfreude gestartet. Doch dann…

  8. Naja bei manchen Entscheidungen geht es ja ziemlich schnell, daher kann man schon gut sehen worauf der Fokus dieser Regierung liegt.

  9. the_first_shipaz on

    Das Hin und Her spart uns am Ende teure Entlastungen, die einfach die Nachfrage stabilisieren. Die Mineralölkonzerne würde das freuen.
    Lieber das Geld in Erneuerbare Energien und Netzinfrastruktur investieren, davon haben wir langfristig etwas.

  10. AugustusPommerania on

    Und erst diese Bauchschmerzen. Kaum auszuhalten.
    Lars Klingbeil mit einen derzeitigen Monatsgehalt von 34.400 Euro Brutto.

  11. BeeImpressive7230 on

    Ich komme zu dem Schluss, das Habeck hier echt was geleistet hat: Veränderung. Man mag dazu stehen wie man will, aber er hat Pflöcke mit Entscheidungen eingeschlagen, die reale Auswirkung hatte.

    Und meine These ist: er musste weg. Er hat gegen Lobbyisten Entscheidungen getroffen.

  12. Bathtub_scrubber675 on

    Da durch die gestiegenen Spritpreise auch die Supermarkt Lieferungen teurer werden wäre es vermutlich ziemlich einfach zielgerichtet zu entlasten.
    – Mehrwertsteuer streichen oder senken für eine Liste an Grundnahrungsmitteln
    – Stromsteuer senken

    Kommt bei allen an, vor allem proportional besser bei niedrigen und mittleren Einkommen. Wärmepumpen, BEV etc. werden noch attraktiver.

    Im Gegenzug langfristig eine Refinanzierung aufbauen bspw. über Tabak Alkohol Zuckersteuer, Übergewinne Schöpfung oder gar einer ausgewogenen kompletten Mehrwertsteuer Reform mit bspw. einer Luxussteuer von 30% auf ausgewählte Güter wie Luxusuhren, Privatjets, Boote, Autos mit BLP über 100k, um damit dann die anderen Sätze senken und vereinheitlichen zu können.