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11 Comments

  1. >Ein ärztliches Attest soll bestätigen, dass ihr ehrenamtliches Engagement den Genesungsprozess nicht behindert.

    Wtf? Ok den Arzt sollte man vielleicht auch mal überprüfen..Für die Politik zu krank aber zur Bürgermeisterin reichts noch. Hä?

  2. Der Fall ist wirklich zum Haare raufen. 

    Krankgeschrieben, weil sie im Streit mit dem AG über ihre weiterverwendung psychisch erkrankt ist kann man ja gut verstehen. 

    In so einer Situation dann für ein wichtiges Amt kandidieren und den Wahlkampf als „Genesungsmaßnahme“ und anschließend als „Elternzeit“ (ich glaube das eine Attest geht bis April, ab Mai ist sie dann in Elternzeit) verkaufen zu wollen ist schwer vermittelbar. 

    Sobald das vom politischen Gegner öffentlich breitgetreten wird und offensichtlich der Partei schadet, dann sich gegen ihre Partei zu stellen ist wirklich vollkommen unverständlich.

  3. U-Boot? Niemand kann mir erzählen, dass hier kein Fall von bösen Willen vorliegt. Niemand kann sich gegen seine eigene Partei stellen und sagen, man tue es für seine Werte oder sonst was. Auch für Ämter nicht, denn ohne die Partei kriegst du die Ämter nicht.

    Das einzige was man damit erreicht ist Schaden an der eigenen Partei.

  4. SeniorePlatypus on

    Auch mal wieder ein spannendes Beispiel, wie stark Politik am Ende doch noch etwas persönliches ist. Wie viel Einfluss die Gefühle von Einzelpersonen haben.

    Und in diesem Fall, was Ego und Träume mit einem machen können.

    Wird vermutlich nur eine relativ kurze Geschichte sein. Ich glaube kaum, dass man dem aktiven Druck der eigenen Partei während dem Wahlkampf standhalten kann. Wahlkampf ist ein Teamsport. Das wird ihr sehr schnell auffallen. Wenn deine eigenen Leute gegen dich Kämpfen ist es schon gestern vorbei gewesen.

    Und dürfte auch keinen Einfluss auf die Wahl haben. Eine Randnotiz, dass das alles auch Privatpersonen sind.

  5. Seventh_Planet on

    Für den einen Job zu krank sein ok. Und ein politisches Amt zuallererst als einen Posten zu betrachten, den man sich nicht entgehen lassen will und dafür dann auch wieder gesund ist und für den Wahlkampf bereit steht, ist dann auch verständlich.

    Aber wenn man gewählt werden will, warum tritt man denn dann für die SPD an?!

  6. Und genau solche Aktionen bringen halt den Blauen Stimmen über Stimmen … es ist zum Kotzen!