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39 Comments

  1. HowAmIToKnow on

    >Es seien zusätzlich “kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung” nötig, sagte der Kanzler. “Und zwar in weit größerem Umfang, als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben.”

    Wann deutsche 401k?

  2. RepulsiveRaisin7 on

    Gute Sache, Privatunternehmen sind viel effizienter. Man stelle sich mal vor, die Deutsch Bahn wäre heute noch ein Staatsbetrieb. Vermutlich wäre das Schienennetz komplett heruntergewirtschaftet und es gäbe ständig Verspätungen.

  3. Puzzleheaded_Row5864 on

    Aber den jeetzigen Rentner die nicht soviel eingezahlt haben wie die arbeitende Beevölkerung, denen kann man noch den Hintern versilbern? Über 1000 € über 40 Jahre einzahlen damit man am Ende bei Wasser und Brot sitzen darf?

  4. panicradio316 on

    Wenn AN, angestellt in Unternehmen mit teils Milliarden**gewinnen**, die wiederum Personen und/oder Familien gehören, die Dank der Arbeiten der AN zu Vermögenswerten gelangt sind, die niemand in 1000 Jahren ausgeben könnte …

    … und wenn die Anzahl der Millionäre und Milliardäre [nicht nur] in diesem Land regelmäßig zunimmt – und das seit einem guten Jahrhundert – dann wäre es **meiner Meinung nach** dringend an der Zeit, die gesamte Umverteilung zu reformieren …

    … wenn im Jahr 2026 entweder der Bundeskanzler oder irgendeine neue Rentenkommission wieder einmal feststellt, dass **trotz** [der meisten Arbeitsstunden pro Jahr jemals](https://www.zeit.de/arbeit/2024-04/deutsches-institut-fuer-wirtschaftsforschung-arbeitszeit-deutschland-analyse-frauen), **trotz** einer Abgabenlast von mittlerweile zw. 46% und 50% es *immer noch nicht reicht*, eine würdevolle Rente zu gewährleisten.

    *Vielleicht* ist ja der Rücken der AN nicht mehr der belastbarste.

    Und Vermögensbesteuerung, Erbschaftssteuern, Steuerflucht, Steuerhinterziehung und Steuerverschwendung mal Bereiche, in denen sich pro Jahr mindestens 100 – 200 Milliarden Euro zusätzlich finden ließen.

  5. eldestofthecrow on

    Weiß jemand, wie viel Prozent der Arbeitnehmer es sich nicht leisten können werden eine Zusatzabsicherung aus dem Gehalt zu gewährleisten?

  6. Bei fast 1200€, die ich im Monat für die RV erwirtschafte, kann ich ja auch nicht erwarten, irgendetwas ausgezahlt zu bekommen.

    Find die Aussage besonders nach der Reduktion der Schonvermögen top. 

    Klar, ich sorge privat vor – es war ja absolut klar, dass ich nix von der staatlichen Rente zu erwarten habe (außer natürlich fett für die Boomer zu zahlen). Aber ist ja nicht so, als würde da nicht auch aktiv dran gesägt.

    Wird Zeit, zu akzeptieren, dass man bis zum Tod arbeitet. Die logische Konsequenz kann natürlich nur sein, seine Arbeitszeit zu reduzieren, soweit es nur geht.

  7. Dann macht gefälligst die 2. Säule mal funktional. Die Hälfter der Arbeitnehmer hat keine Betriebsrente. Gerade wenn man nicht weiß, ob man bei dem AG länger bleibt, können die AG-Zuschüsse verfallen. Sind heute immerhin nur noch 3 Jahre erforderlich, aber es bleibt massiv unflexibel. Selbiges gilt für die Übernahme einer guten Betriebsrente zu einem anderen AG.

    Man kann die erste Säule auch gerne so gestalten wie in den Niederlanden oder Dänemark. Wenn man die Betriebsrenten auf ein ähnlich funktionales Niveau bringt und man dann genauso solide Betriebsrenten wie in den skandinavischen Ländern hat, dann go for it.

    Wird nur alles nicht passieren. Man wird lediglich bei der Rente versuchen Einsparungen vorzunehmen und beim Rest wird man einfach sagen “Pech gehabt”. Ironisch nur, dass man das angeht NACHDEM man die Kosten u.a. im Zuge der Mütterrente erhöht hat. Ein völlig inkonsistentes Bild. 

    Wo hat die Union je kritisch das Thema Betriebsrenten aufgegriffen und entsprechende Verbesserungen gefordert? Alleine, dass man vom AG hinsichtlich der Produktauswahl so abhängig ist, ist absurd. 

    BTW: Die Rente war doch nie derart konzipiert, dass sie den Lebensstandard komplett absichern sollte? Gerade im Kontext des Drei-Säulen-Modells ist das doch auch in der Neuzeit nie der Anspruch gewesen.

  8. hodmezovasarhely1 on

    So 42% Lohnsteuer, 21%Mwst. ,18.6%Rentenversicherung. Die Transformation ist bemerkenswert: Aus 1€ Einkommen werden nach allen Abgaben rund 0,45€ tatsächliche Kaufkraft. Effizienz nennt man das wohl. Leistung wird in vielen Bereichen konsequent eingefordert – mit bemerkenswerten Ausnahmen im politischen Raum.

  9. Basissicherung möchte ich nicht, bitte alle meine Beiträge zurücküberweisen und ich mache dann besser mein eigenes Ding. Danke.

  10. Ist das noch rechtmäßig? Man sollte die Höhe der Beiträge mal vom BVerfG prüfen lassen.

  11. LandTricky7641 on

    Bei uns passiert das gleiche wie in den usa… alter Schwede…
    Man kann nur sagen, selber schuld…einfach traurig, wie man das einzige worauf wir in unserem Land Stolz sein können, den Sozialstaat, kippen kann.
    Mit dem Klimawandel fange ich gar nicht erst an.

    Ich wette Merz schaut Trump-Pornos

  12. Feuerquallenschubser on

    Cool, also bekommen wir massive Lebensarbeitszeiterhöhungen, sollen wöchentlich so viel arbeiten wie die fleißigen Chinesen (12/6) und dann gibt es dafür quasi nichts?

    Die neuen Mietverträge kosten einen einen Arm, an den Kauf einer Immobilie ist für viele nicht zu denken, weil Eigenkapital fehlt, und dann gibt es am Ende was genau um im Alter zu leben?

  13. das gilt aber dann nur für uns später, aber zahlen dürfen wir noch für die aktuelle Rentner, dass die sich noch ein paar fette Jahre machen dürfen

  14. Unpopuläre Meinung: wenn das so jetzt sofort auch für aktuelle Rentner umgesetzt werden würde, wäre das die sinnvollste politische Maßnahme seit der Wiedervereinigung. Ein schmerzhafter, aber notwendiger und vor allem lange überflüssiger Schritt.

    Aber stattdessen gibt es für die Boomer Fette RentenERHÖHUNGEN, während Menschen unter 45 hoffen müssen, dass sie überhaupt eine Basissicherung bekommen.

  15. Wenn die Rente nur noch Basissicherung wird, sollte die fürstliche Pension für Politiker selbstverständlich gänzlich gestrichen werden. 

    Wenn das im Bundestag mit einer qualifizierten Mehrheit durchgeht, können wir gerne nochmal über die Rente für heutige Rentner sprechen. 

  16. Die Rente muss reformiert werden. Aber das ist doch kein tragfähiges Konzept. Das ist noch nicht mal der Plan eines Konzepts.

    Wie kann man in der aktuellen politischen Lage so unfassbar dämlich sein, sowas herauszuposaunen? Unfassbare Inkompetenz, die da wirkt. Das führt natürlich dazu, dass am Ende Menschen die extremen Ränder und insbesondere die AfD wählen (was noch dummer ist, das ist aber ein anderes Kapitel).

    Es wäre jetzt die Chance für die SPD, sich ein wirkliches sozialdemokratisches Programm zu geben, mit jungem Personal und handfesten Zukunftsplänen. Aber ach je, das wird nie passieren. Wenn die Grünen nicht in diese Bresche springen, wird es richtig bitter.

  17. Ich verzichte gerne auf meine zukünftige Rente, damit “Oma Hertha” weiterhin in ihrem abbezahlten 250qm großen Einfamilienhaus, jährlich eine stattliche Rentenerhöhung bekommt.

    Die Jungfamilie, welche 1500€ Miete bezahlt, soll eben in eine private Altersvorsorge einzahlen ……. muss man eben 60h+ die Woche arbeiten gehen!

    Mit “work-life balance” wird sich der Wohlstand nicht aufrechterhalten lassen.

    Beste Grüße, euer Friedrich M …… eigentlich ist das alles unfassbar ……

  18. GuyInternational on

    Ich fände eine Rente als Basissicherung zwar prinzipiell keine schlechte Idee. Aber er wird halt bei keinem einzigen Rentner auch nur einen Cent kürzen – für die werden wir weiterhin zahlen. Und dann sollen wir neben gestiegenen Rentenbeiträgen maximal privat vorsorgen. Das ist doch wahnwitzig.

    Zumal in der künftigen Rentnergeneration viele kein Eigenheim und keine günstige Mietwohnung mehr haben werden…

  19. Ich werfe mal das 3-Säulen-System, das wir hier haben in den Raum. Bin ich persönlich sehr happy damit.

    1. Säule: Eine Basissicherung
    2. Säule: 2-6% des monatlichen Bruttogehalts in einen Fond – mit 4% bezuschusst durch den Staat. (Pflicht)
    3. Säule: Freiwillige Einzahlung in einen Fond. 15% des Brutto-Jahresgehalts (max 6000€) Steuerfrei

    Natürlich schwierig einzuführen wenn jeder schon x Beiträge ins Deutsche System eingezahlt hat. Außer man bezahlt die Grundsicherung einfach anteilig zu dem was die Leute bereits eingezahlt haben.

  20. LudwigLoewenlunte on

    Der Pimmel versteht endlich, warum es absolut egal für die Rente ist, ob man Teil-Zeit arbeitet oder nicht.

    Mir wurde mit Altersarmut vor der Teil-Zeit gedroht – gut dass ich es weg gelacht habe. Leb ich lieber jetzt mit Geld und Zeit.

    Fotzenfritz

  21. TheSaltySeagull87 on

    BOOM…da ist das i Tüpfelchen seiner Regierungszeit.

    Das nächste ist dann das Meisterstück: große Koalition mit der AFD.

  22. mostly_helpful on

    Dann macht es halt einfach, privat vorzusorgen… 401k wann? Und nein, ich will kein komisches Instrument von meiner Bank, bei dem die noch fette Gewinne abgreifen dürfen als einzige Option…

  23. Wenn ich Vollkasko Beträge bezahle, erwarte ich auch eine Vollkasko Leistung. 

  24. IHKPruefling on

    Also zusammengefasst: die Regierung nimmt uns mehr von unserem Lohn weg (Erhöhung der Krankenversicherung, Ehegatten Splitting), erwartet gleichzeitig dass wir aber auch noch privat was beiseite legen? Wo soll das ganze Geld herkommen?

  25. takemetotheothersid3 on

    Was ist mit den Pensionen? Ich habe das Gefühl, dass das Einsparpotenzial nur bei den Angestellten gesucht wird.

  26. Seinen Wählern jetzt noch mal richtig was in den Arsch blasen und dann einen schönes Fuck You zu allen die danach kommen.

  27. SimilarAlfalfa332 on

    Die jungen Leute werden jetzt nochmal geschröpft und müssen aber selbst schön privat zusätzlich vorsorgen.

    Ist das diese Solidarität?

  28. Schafft die gesetzliche Rente einfach ab. Wer nicht genug Geld zum Leben hat und nicht arbeitet, bekommt Bürgergeld bzw. Grundsicherung. Gleiche Regeln für alle.