Hmm wenn man nicht negativ auffällt, würde ich behaupten, ist es wirklich egal ob man Ausländer ist.
Sobald man aber irgendwelche negativen Eigenschaften hat oder natürlich Fehlverhalten an den Tag legt, kann man sich sicher sein, dass man auf das Ausländer sein reduziert wird.
lazy-god on
Erstaunlich reflektiert diese Jugend von heute!
kay0otik on
Wenn ich ehrlich bin geht mir das auch unter deutschen so. Wenn ich diese Bierzelt Videos sehe wo Leute überall hinkotzen und hin pissen, auch Abseits vom Oktoberfest in München das ganze Jahr über denke ich mir auch wie wiederlich die Bayern sind. Ich glaube Vorurteile sind auch Innergesellschaftflich viel kleinteiliger als man denkt.
Cute-Voice-4710 on
War ja schon immer so, dass man als Ausländer sich immer ein bißchen besser verhalten sollte, wurde mir früher so für den Urlaub auch beigebracht.
Empfinde ich so auch in der Schweiz als deutscher.
KermitTheFrogo01 on
>**Wie viel Zeit verbringt ihr denn pro Tag mit Social Media?**
>Milen: Nicht so viel, weil ich oft trainiere. Manchmal abends so drei bis vier Stunden.
Uff
mwdnr on
Oh, oh, oh. Und das in Deutschland, wo faxen immer noch Kernkommunikation ist.
Ser_Mob on
Schade, dass das Interview auf den einen Satz runtergebrochen wird, während die beiden Jungs sehr viel mehr und sehr viel Interessanteres erzählt haben. Von Lehrern die erzählen wie schlecht alles sein wird in 20-30 Jahren – das finde ich z.B. ein Unding, erklärt mir aber auch, warum so viele Jugendliche und junge Erwachsene eine extrem negative Einstellung haben, während ich noch immer mit Hoffnung und Optimismus durch die Welt gehe. Nicht weil ich die Probleme nicht sehe oder ignoriere, aber weil ich eben auch ein gewisses Vertrauen in die Welt habe. Das mir in meiner Jugend vermittelt wurde.
Genauso ist das ganze Thema Social Media sehr interessant. Die beiden Jungs wissen sehr genau, dass das Zeug schlecht ist, können sich aber nicht davon lösen und sind trotzdem gegen ein Verbot für unter 16jährige. Das ist eine faszinierende Dynamik, die ich, trotzdem ich nicht mit Social Media aufgewachsen bin, gut nachvollziehen kann. Obwohl es wirklich nichts tatsächlich Greifbares zum eigenen Leben beiträgt ist es extrem schwer sich zu lösen.
Oder die Beschwerden über Schulbildung die “zwingend” ist, aber nichts zum Leben beiträgt. Ich kann das so gut nachvollziehen, weil ich genau aus diesen Gründen von der höheren Schule abgegangen und in eine Lehre gewechselt bin. Die Vorstellung theoretischen Lernens ohne jeden Bezug zu meinen aktuellen Interessen oder Bedarfen hat mich massiv abgeschreckt. Aber heutzutage ohne Abitur? Das ist eben unvorstellbar. Da krankt es am System – nicht, daran, dass man fürs Abi Balladen zu interpretieren lernt, sondern, dass es für jedweden weiteren Lebensweg im Grund zwingend erforderlich ist.
Aber das alles geht unter, weil man sich daran aufhängt, dass “Ausländer” schneller verdächtigt werden. Was unzweifelhaft Scheiße ist – nur zu erfolgreichen Integration und zum glücklichen Aufwachsen gehört eben deutlich mehr. Wer in Deutschland in 2026 noch immer glaubt, dass es reicht Alltagsrassismus anzuprangern, der hat die Herausforderungen in diesem Land mMn nicht verstanden.
8 Comments
[deleted]
Hmm wenn man nicht negativ auffällt, würde ich behaupten, ist es wirklich egal ob man Ausländer ist.
Sobald man aber irgendwelche negativen Eigenschaften hat oder natürlich Fehlverhalten an den Tag legt, kann man sich sicher sein, dass man auf das Ausländer sein reduziert wird.
Erstaunlich reflektiert diese Jugend von heute!
Wenn ich ehrlich bin geht mir das auch unter deutschen so. Wenn ich diese Bierzelt Videos sehe wo Leute überall hinkotzen und hin pissen, auch Abseits vom Oktoberfest in München das ganze Jahr über denke ich mir auch wie wiederlich die Bayern sind. Ich glaube Vorurteile sind auch Innergesellschaftflich viel kleinteiliger als man denkt.
War ja schon immer so, dass man als Ausländer sich immer ein bißchen besser verhalten sollte, wurde mir früher so für den Urlaub auch beigebracht.
Empfinde ich so auch in der Schweiz als deutscher.
>**Wie viel Zeit verbringt ihr denn pro Tag mit Social Media?**
>Milen: Nicht so viel, weil ich oft trainiere. Manchmal abends so drei bis vier Stunden.
Uff
Oh, oh, oh. Und das in Deutschland, wo faxen immer noch Kernkommunikation ist.
Schade, dass das Interview auf den einen Satz runtergebrochen wird, während die beiden Jungs sehr viel mehr und sehr viel Interessanteres erzählt haben. Von Lehrern die erzählen wie schlecht alles sein wird in 20-30 Jahren – das finde ich z.B. ein Unding, erklärt mir aber auch, warum so viele Jugendliche und junge Erwachsene eine extrem negative Einstellung haben, während ich noch immer mit Hoffnung und Optimismus durch die Welt gehe. Nicht weil ich die Probleme nicht sehe oder ignoriere, aber weil ich eben auch ein gewisses Vertrauen in die Welt habe. Das mir in meiner Jugend vermittelt wurde.
Genauso ist das ganze Thema Social Media sehr interessant. Die beiden Jungs wissen sehr genau, dass das Zeug schlecht ist, können sich aber nicht davon lösen und sind trotzdem gegen ein Verbot für unter 16jährige. Das ist eine faszinierende Dynamik, die ich, trotzdem ich nicht mit Social Media aufgewachsen bin, gut nachvollziehen kann. Obwohl es wirklich nichts tatsächlich Greifbares zum eigenen Leben beiträgt ist es extrem schwer sich zu lösen.
Oder die Beschwerden über Schulbildung die “zwingend” ist, aber nichts zum Leben beiträgt. Ich kann das so gut nachvollziehen, weil ich genau aus diesen Gründen von der höheren Schule abgegangen und in eine Lehre gewechselt bin. Die Vorstellung theoretischen Lernens ohne jeden Bezug zu meinen aktuellen Interessen oder Bedarfen hat mich massiv abgeschreckt. Aber heutzutage ohne Abitur? Das ist eben unvorstellbar. Da krankt es am System – nicht, daran, dass man fürs Abi Balladen zu interpretieren lernt, sondern, dass es für jedweden weiteren Lebensweg im Grund zwingend erforderlich ist.
Aber das alles geht unter, weil man sich daran aufhängt, dass “Ausländer” schneller verdächtigt werden. Was unzweifelhaft Scheiße ist – nur zu erfolgreichen Integration und zum glücklichen Aufwachsen gehört eben deutlich mehr. Wer in Deutschland in 2026 noch immer glaubt, dass es reicht Alltagsrassismus anzuprangern, der hat die Herausforderungen in diesem Land mMn nicht verstanden.