
Sugar tax consequences: according to nutritionists, sweeteners are a better alternative – News – Deutsches Ärzteblatt
https://www.aerzteblatt.de/news/zuckersteuer-folgen-sussstoffe-laut-ernahrungsmediziner-bessere-alternative-9c34621e-d5d5-4465-8b7f-6433ce833420
Posted by Ta_Type

24 Comments
Wäre ehrlich überrascht, wenn da dann nicht die zero Getränke einfach mit im Preis steigen, weil es halt einfach ist wenn alle Limos gleich kosten
>Hintergrund der Diskussion sind auch aktuelle Warnungen in sozialen Medien, wonach mit Süßstoff gesüßte Getränke vielleicht sogar ungesünder sein könnten als zuckerhaltige Getränke
Wird wirklich schon wieder die “Aspartam verursacht Krebs”-Sau durchs Dorf getrieben? Diese ganzen “DAS erzählt dein Arzt dir nicht”-Influencer sind echt die Krätze.
Wir brauchen mehr Steuern!
Ich begrüße diese Steuer wirklich und hoffe dass der viel zu hohe Zuckergehalt in vielen Lebensmitteln ( vor allem Lebensmittel, welche nicht mal Zucker benötigen) dadurch sinkt. Ich befürchte nur dass dann einfach haufenweise Süßungsmittel beigemischt werden. Mögen nach aktuellem Forschungsstand zwar besser als Zucker sein aber noch besser wäre es, komplett oder zumindest größtenteils auf beides zu verzichten, wo es nicht unbedingt nötig ist.
mit der Steuer dann GLP(z.b. Ozempic) und Krankenkassen und gesunde Schulkantinen finanzieren 🙂
Ich bin so froh, dass ich fast nur Wasser trinke. Deswegen ist mir das ganze relativ egal.
Aber ja, Zucker ist Gift
Es kommt halt beim Geschmack ganz auf das Getränk an, bei einem Monster Ultra, schmeck ich den Süßstoff absolut nicht raus, bei ner Paulaner Spezi Zero bekomm ich aber das kalte kotzen.
Warum sind eigentlich so viele Leute heiß auf Zucker Steuer ?
Ich will nicht noch mehr für mein Eis zahlen.
Man kann auch einfach Regulation ohne Steuern veranstalten. Mit Richtlinien und Gesetzen .
Ach das war schon immer naturalistischer Fehlschluss?
Wer hätte es gedacht!
Wisst ihr was auch furchtbar unnatürlich ist?
Mit Diabetes 1 zu überleben. Da stirbt man normalerweise mittelfristig dran.
Aber künstliches Insulin ist unnatürlich und es gibt kein „Free Lunch“ also muss das schlecht sein. Macht also bestimmt Turbo-Krebs.
Genauso GLP1-Agonisten: die müssen ja quasi schlecht sein, denn wenn etwas Unnatürliches gegen Adipositas funktioniert, muss es einen Haken haben. Deswegen lieber fett sein und an den Folgen sterben. Das ist dann wenigstens natürlich.
Oder gentechnisch veränderte Lebensmittel und Impfungen. Alles eklig unnatürlich. Lieber Kinder in Indien erblinden, oder Alte weltweit an Corono verrecken lassen. Denn da wächst einem bestimmt ein dritter Arm von und wir haben ja überhaupt keine Langzeit-Studien!!11
Da es bei einigen “gut gemeinten” Themen ja schon einen massiven Backlash gibt, sollten sich Politiker m. E. mal fragen, ob es nicht auch bald einen Backlash geben könnte, wenn es so weitergeht, dass Bürger pauschal als geradezu “betreuungsbedürftige Gehandicappte” gesehen werden und alle Gesetze auf die lebensunfähigsten und unintelligentesten angepasst werden. Jedem Grundschulabgänger sollte eigentlich klar sein, dass Zucker in größeren Mengen ungesund ist und die Zero Getränke stehen inzwischen auch massenhaft in den Regalen – mit Aufschrift, dass die Zucker- und Kalorienfrei sind. Warum braucht es jetzt noch eine Zuckersteuer damit auch der letzte merkt “Aaaaaah Zucker teuer, dann nehm ich ohne”. Warum nicht als nächstes Schärfesteuer, damit die Leute nicht zu scharf essen? Wann Salzsteuer? (Lauterbach wäre womöglich tatsächlich gleich dabei) Wann staatliche Schlafenszeit für Jugendliche – manche Eltern sind vielleicht überfordert mit dem Thema?
Aber sie schmecken halt nicht
Ich würde ja mehr Zuckerfreies Zeug kaufen, aber ich gehöre zu den Leuten die Aspartam schmecken können…
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Alternative: Wir essen und trinken was wir wollen ohne Papa Staat
Süßstoffe schmecken halt leider gar nicht :/
Süßstoffe schmecken einfach kacke
Mich nervt dass es dazu führt dass die zuckerhaltigen Getränke verschwinden. Musste in Frankreich jetzt fast 7kg Zucker wegwerfen einfach weil ich das Paket Zucker jedes Mal zusätzlich kaufen musste aber nur einen Bruchteil benötige und den Rest des Pakets dann direkt vor dem Supermarkt entsorgten durfte.
ABeR dIe mAcHeN kRuStEnTiErE gEiL!!!!111!1elf
(KrEbSeRrEgEnD)
Gabs da nicht letztens eine Studie die aufzeigt, dass sich Süßstoffe bis in die zweite Nachgeneration (negativ) auswirken können bzw. den Stoffwechsel beeinflussen? Finde die gerade nur nicht -.-‘
Ich hoffe die Getränke schmecken dann nicht alle so Scheisse wie in UK. Fand das dort ganz fürchterlich “übersüßt” alles.
Als jemand mit einer Sorbitunverträglichkeit habe ich die Befürchtung dass meine ohnehin schon beschränkte Auswahl weiter eingeschränkt wird.
Ich vertrage zwar auch keine Fructose (Zucker), aber da gibt es wenigstens Tabletten.
Das ist für absolut Niemanden eine Überraschung, der sich etwas mit der Materie auskennt. Wenn Süßstoffe auch nur ansatzweise so schädlich wie zu viel Zucker wären, dann wären sie verboten.
Geil soll der pöbel doch auf die schokolade verzichten wenn mal wieder alles teurer wird
/s
Und hier haben wir schon da Problem bei dem Ganzen:
_Beim Blick auf Studien mit hoher Evidenz sehe man positive Effekte des Austauschs von Zucker durch Süßstoffe, sagte Martin Smollich vom Institut für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Ende vergangener Woche in einem Fachgespräch der Grünen-Bundestagsfraktion. Hauptvorteil sei die im Vergleich zum Zucker stark reduzierte Energiezufuhr, betonte Smollich._
Das ist statistisch ein großer Vorteil, allerdings individuell nur für die ein Vorteil, die zu Übergewicht und übermäßiger Energiezufuhr neigen. Bei mir z.B., aber auch sehr vielen anderen, ist das Gegenteil der Fall. Reduzierte Kalorienzufuhr ist nur dann ein Vorteil, wenn man vorher zuviele Kalorien zuführt…
Es ist jetzt nicht so, dass es gesund wäre oder notwendig die Kalorien über Zucker zuzuführen, es macht es für viele aber durchaus schwieriger auf die notwendigen Kalorien zu kommen, gerade wenn jemand umstellt.
Der einzige klar belegte Vorteil für alle, liegt bei der Zahngesundheit – und da hilft ordentliche Zahnhygiene etc. deutlich mehr, und saure Drinks bleiben auch weiter ein Problem, gerade auch in Verbindung mit anderen kurzen Kohlehydraten.
Genauso wie z.B. beim Salz, naja, da ist es noch deutlicher, weil es für viele gar keinen Vorteil, sondern sogar Nachteile hat, muss man sich hier die Frage stellen, ob man die “Volksgesundheit” über den Einzelnen stellt. Die WHO macht das sehr oft, ich sehe das recht kritisch. Bei Salz haben wir eine sehr große Gruppe, bei der ein über das WHO Niveau erhöhter Salzkonsum gar nichts macht, wie haben Leute mit Bluthochdruck oder die dazu neigen und die salzsensitiv sind, und die auf den Salzkonsum achten sollten, und wir haben auch eine nicht zu vernachlässigende Gruppe, die wenn sie nur nach WHO Empfehlung konsumiert Probleme bekommt, die einem das Leben deutlich versauen können, aber nicht so gefährlich wie Bluthochdruck sind. Soll man deshalb für alle eine Regel rausgeben und denn Salzkonsum für alle einschränken? Aus Sicht der WHO ja, weil es overall ein Benefit ist, wenn man den Salzkonsum für alle in einer Gesellschaft einschränkt, leben die Menschen im Schnitt länger. Aus meiner Sicht sollte man die Leute da besser aufklären – wenn ich gerade im Sommer, wenn ich viel schwitze und trinke, bei der WHO Empfehlung bleibe, bin ich total im Arsch und bekomme in Ruhephasen einen problematisch niedrigen Blutdruck.
Zurück zum Thema, das zieht sich durch den Artikel:
_Nach bisherigem Wissensstand seien künstliche Süßstoffe „auch nicht ganz unbedenklich, aber deutlich weniger schädlich als zuckergesüßte Produkte“, so Laxy._
Das ist wieder eine rein statistisch Aussage, die darauf beruht, dass wir viele Individuen haben, die zu Überkomsum neigen. Im Schnitt ist der Süßstoff deutlich weniger schädlich, im Einzelfall ist das mitnichten so klar belegt.
_In höherwertigen prospektiven Beobachtungsstudien sei eindeutig gezeigt worden, dass bei Menschen, die Süßstoffe in Softdrinks konsumieren, die Energiezufuhr sinke, und ebenso weitere Werte wie Körpergewicht und Body-Mass-Index (BMI). Aus den höchstwertigen Interventionsstudien habe man seit 15, 20 Jahren sehr gute Daten, die zeigten, dass sich durch den Austausch von Zucker die Energiezufuhr, das Körpergewicht und die kardiometabolischen Risikofaktoren reduzierten, so Smollich._
Das Körpergewicht bei allen, ja. Und das ist halt nicht für alle gut. Und die Risikofaktoren eben nicht für alle, weil das für einen Teil gar nicht mit Risiken daherkommt.
Mir fehlt bei der ganzen Debatte des differenzierte Bild. Die Abwägung bei Fragen der Ernährung ist meistens stark individuell.
Und es gibt auch noch ein Problem – die Wahrnehmung von Süßstoffen und Zucker übersetzt sich bei Individuen nicht gleich, ich schmecke einzelne Süßstoffe viel süßer als der Durchschnitt im Vergleich zu Zucker (die docken etwas anders an, und da hängt es von der Genetik ab, wie süß man die schmeckt) – mir sind die meisten Zuckergetränke schon zu süß, die mit Süßstoff kann ich oft gar nicht trinken, weil die für mich dann noch mal doppelt so süß schmecken… Auch das betrifft einige Prozent der Bevölkerung. Genauso, wie dass einige einen Nebengeschmack, z.B. Bitter, bei einzelnen Süßstoffen wahrnehmen.