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    49 Comments

    1. Gern geschehen!

      “Etwas weniger” bei deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten ist natürlich genau das, auf was man sich freut…

    2. Independent-Slide-79 on

      Hahahah 😭 junge junge junge. Alles opfern und eben ein bisschen weniger aka garnix bekommen, ausser kaputten Planet, kaputte Infrastruktur und diese scheiss Lobbyhuren überall

    3. VegetableDemand7126 on

       Der Wirtschaftsweise Achim Truger warnt davor, das Renteneintrittsalter weiter anzuheben. Um das Rentenniveau zu sichern, fordert der Regierungsberater alternative Maßnahmen zur Finanzierung – und bereitet die jüngere Generation auf Einschnitte vor.

      Angesichts der laufenden Debatten über eine Rentenreform hat der Wirtschaftsweise Achim Truger Forderungen nach einer Anhebung des Renteneintrittsalters scharf zurückgewiesen. „Die Rente mit 70 ist für mich kein Thema, über das man ernsthaft diskutieren muss“, sagte Truger im Gespräch mit unserer Redaktion. Bevor man darüber spreche, müsse man erst eine Lösung für diejenigen finden, die schon heute aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum normalen Rentenalter durchhalten. 

      Die Stabilisierung des Rentenniveaus halte er für gut angelegtes Geld, betonte der Ökonom weiter. Dies mache aber eine Umverteilung zwischen den Generationen nötig. „Wenn man den bisherigen Lebensstandard der älteren Menschen auch in Zukunft ungefähr halten möchte, dann ist es einfach so, dass die Alten insgesamt mehr vom Kuchen kriegen und die Jüngeren eben etwas weniger“, sagte Truger.

      Um die Kassen der Rentenversicherungen aufzufüllen, forderte der Regierungsberater, an anderen Stellschrauben zu drehen. So brauche es eine gezieltere Zuwanderung in den Arbeitsmarkt sowie eine Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit. Zudem schlug Truger vor, bislang nicht abgesicherte Selbstständige in die Rentenkasse aufzunehmen. 

    4. _lonelysoap_ on

      Da hat wohl einer seine Rente lieber als seinen Kopf auf dem Hals. (Reine Feststellung, klingt exakt wie: dann sollen sie dich Kuchen essen)

    5. demotsusucku on

      > „Wenn man den bisherigen Lebensstandard der älteren Menschen auch in Zukunft ungefähr halten möchte, dann ist es einfach so, dass die Alten insgesamt mehr vom Kuchen kriegen und die Jüngeren eben etwas weniger“,

      Das ist quasi das Motto der deutschen Politik.

    6. Ich bin mittlerweile an einem Punkt wo ich glaube, dass man mit Reformen nichts mehr erreichen kann und es eine wie auch immer geartete Revolution braucht um das Leben der 99% überhaupt noch ertragbar gestalten zu können.

    7. D-g-tal-s_purpurea on

      > Wenn man den bisherigen Lebensstandard der älteren Menschen auch in Zukunft ungefähr halten möchte, dann ist es einfach so, dass die Alten insgesamt mehr vom Kuchen kriegen und die Jüngeren eben etwas weniger“, sagte Truger.

      Eigentlich sagt er doch zwischen den Zeilen, dass er jüngere Menschen für wertloser hält als ältere. Das ist doch pervers. Ich wünsch dem was.

    8. Das ist natürlich insbesondere für den Gewerkschaftsnahen Truger eine saudumme Aussage. Im Grunde der gleiche Fehler wie bei der SPD, sich Berufsrentnern anzubiedern, statt den Menschen, die tatsächlich noch arbeiten. 

      Es ist ja nichts falsch daran, das Rentenniveau grundsätzlich zu halten, aber das Geld dafür muss eben auch bei den Rentnern abgeschöpft werden, die besonders hohe Renten kriegen, insbesondere, die die schon mit 63 in Rente gegangen sind. 

    9. TheAmazingBreadfruit on

      Unser tägliches: “Die Jungen müssen Opfer bringen, damit die heutigen Rentner es nicht müssen.” gib uns heute.

    10. SimplyNacht on

      Ja, wie könnte man den wohlstand vieler sichern, ohne dass eine mehrheit darunter leiden muss. Ja.. wie nur…

      Man könnte ja eine Vermögenssteuer erheben… Aber nee, das würde ja nichts bringen und die ganzen reichen Leute würden dann ja wegziehen und ihr kapital aus DE raus nehmen… Tja.

    11. Gepaart mit der aktuellen Debatte um die Erhöhung der Beiträge für die Pflegeversicherung für Kinderlose ist das einfach eine Frechheit.
      Unsere Generation kann sich ein Eigenheim nicht mehr leisten, Kinder sind Luxus, und die Enwticklungen in der Welt sind ja wohl eher “nachkommenfeindlich” um es milde auszudrücken.
      Die Pflegeversicherung gibt es erst seit 30 Jahren. Kaum einer, der heute Leistungen aus ihr bezieht, hat auch eingezahlt. Das ist alles ein Witz.
      Es sollte sich bei der Jugend definitiv mehr Widerstand regen.

    12. TemptingSquirrel on

      Ich finde seine Lösung geradezu drollig: “wir brauchen mehr Zuwanderung”. Das stimmt sogar, denn eine überalterte Gesellschaft hat einfach höhere Ausgaben für Rente, Pflege- und Krankenversicherung als eine vergleichbare, jüngere Gesellschaft.

      Warum finde ich das also drollig?
      Weil das einfach eine unendlich naive Aussage ist. Junge Menschen kommen nicht weil sie Lust haben unsere Renten zu finanzieren. Sie kommen, weil sie für sich selbst ein besseres Leben möchten und dazu gehören tatsächlich Punkte wie Einkommen, Abgabenlast (was nutzt mir ein hohes Einkommen, wenn ich davon vieles abgeben muss) und eben auch attraktive Jobs.

      Eine hohe Abgabenlast ist also schon mal ein Problem und da wir gerade auch im Bereich der attraktiven Jobs an Boden verlieren, bezweifle ich, dass wir einfach mit einem Fingerschnippen unglaublich viele, gut ausgebildete, gut einzahlende Menschen für Deutschland begeistern können.

      tl;dr: mit schlecht bezahlten Hilfstätigkeiten und hohen Abgaben wird man kaum gut ausgebildete Einwanderer für unser Land gewinnen, damit diese dann die Kohlen aus dem Rentenfeuer holen.

    13. Ich gehöre irgendwo zwischen jung und alt. Ich werde die Boomer mit durchfüttern und gehe direkt danach in „Rente“, also habe nicht mehr so richtig Zeit um vorzusorgen und kein Geld dafür.

      Ich finde es erschreckend unsympathisch und empathielos wie manche Politiker einfach sagen, die Jungen kriegen halt bissl weniger, was soll’s.

    14. Was wollen die Rentner eigentlich machen, wenn die arbeitenden Menschen entscheiden, dass sie zu gierig geworden sind? Die sind auf das Einkommen der jüngeren angewiesen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sagen muss, dass wir uns eine hohe Rente für Boomer nicht leisten können. Man kann kein Geld verschenken, was nicht da ist.

      Da zählt auch das Argument nicht, dass die Boomer doch so viel eingezahlt haben. Dieses Geld wurde schon ausgegeben.

    15. Shot-Total-2575 on

      Oder die jetzigen Rentner, wenn man die Konditionen alle paar Jahre verschlechtert muss man mit einer Vertragskündigung rechnen.

    16. Ist doch schön, die Generationen die nicht genug Kinder bekommen haben um das Rentensystem (irgendwie) am Laufen zu halten, und Politiker gewählt haben die Steuererleichterungen bzw Schlupflöcher für die Überreichen ermöglicht haben, bzw es immer noch tun, werden vom Generationenvertrag gedeckt. Die jüngeren Generationen, denen alles auf die Füße fällt dürfen schön zahlen, und ihren Teil des Generationenvertrages einhalten, aber werden selber mit einiger Wahrscheinlichkeit nichts im Gegenzug erhalten (wobei ich ein System gutheißen würde, dass nicht darauf beruht, dass nachfolgende Generation meinen Lebensabend finanzieren müssen).

    17. Adorable_Ice_2963 on

      Die “Umlagesystem” Karte wird immer nur dann gezogen wenn es um das einzahlen für die künftige Rente geht, aber nie wenn es darum geht das auszuzahlen was eingezahlt wird, ohne Subventionen zu beziehen oder die Beiträge zu erhöhen.

    18. Menschen wie Truger sprechen leicht, denn sie sind mit der Gnade der frühen Geburt gesegnet. Jeder von uns wünscht, dass alte Menschen gut und würdig leben können, aber ein Staat der konsequent die Interessen der Alten vor die Interessen der vitalen und reproduzierenden Teile der Gesellschaft stellt wird untergehen. So einfach ist das. Er tauscht auch metaphorisch die Zukunft gegen das Vergangene ein.

      Edit: Truger gilt natürlich als SPD-nah. Wie sollte es auch anders sein.

    19. SchwarzesBlatt on

      Das ist Ablenkung. Man versucht, alt gegen jung auszuspielen. Bio gegen migrant. Frau gegen Mann. Alles dieselbe Leier. Sobald aber nach echter gerechter Umverteilung von WOHLSTAND gefragt wird, sieht man, wie der Schleier fällt. Altersarmut ist ein essentielles Risiko und Realität. Das darf nicht aus den Augen verloren gehen. Genauso wenig wie Kinderarmut, Chancengleichheit, Faschismus, Konjunktur etc. Und alle diese Sachen haben eine gemeinsames Problem, was nie richtig angegangen wird. Was wiederum es umso mehr unterstreicht.

    20. Educational-Trip4787 on

      So ein Einfallspinsel!!

      Das ist doch das Thema:
      Die Jungen sollen eine Mehrleistung für ein leeres Versprechen erbringen. Von der Rente wird in 40 Jahren nich viel übrig sein…

      Also wollen wir eine Gerontokratie – genau mein Hunor.

    21. Pale_Background2884 on

      Ja, oder wir gehen alle ins Ausland und ihr Drecksboomer lebt in Altersarmut, weil niemand mehr einzahlt, der mehr als Mindestlohn verdient. Das wäre jetzt meine Alternative.

    22. sebastianstehle on

      Solange die mir noch mal erklären, warum wir das nicht wie die Niederlande auf 70 bis 90% Rentenniveau schaffen habe ich einfach kein Bock mehr auf das System und werde mich bei jeder Gelegenheit daraus verabschieden.

    23. elenorfighter on

      Ich bin dafür dass man mit renteneintritt nicht mehr wählen darf.
      Wenn es an Mindestalter gibt wo junge Leute noch nicht wählen können sollte es auch maximal Alter geben.

    24. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
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    25. HotConfusion1003 on

      >Die Stabilisierung des Rentenniveaus halte er für gut angelegtes Geld, betonte der Ökonom weiter. Dies mache aber eine Umverteilung zwischen den Generationen nötig. „Wenn man den bisherigen Lebensstandard der älteren Menschen auch in Zukunft ungefähr halten möchte, dann ist es einfach so, dass die Alten insgesamt mehr vom Kuchen kriegen und die Jüngeren eben etwas weniger“, sagte Truger.

      Boomer wunderbar zusammengefasst. Früher waren Generationen noch stolz drauf, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu hinterlassen. Boomer sind stolz drauf ihren Kindern die Zukunft zu ruinieren um ihren Lebensstandard zu halten.

    26. Normal-Bit-8422 on

      Kein Problem dann kürtzt aber bitte mal die 130 MRD auf 0 die der Staat aktuell aufwendet um die Rentner zu finanzieren.

    27. “Wirtschaftsweiser kurz vor der Rente betont wie wichtig die Stabilisierung des Rentenniveaus bei gleichzeitiger Beibehaltung des Renteneintrittsalters ist.”

    28. Zahlen dafür etwas mehr, dürfen sich etwas um die marode Infrastruktur kümmern, dürfen sich etwas ums Klima kümmern, dürfen bisschen mehr fürs Wohnen bezahlen, ….

      Wichtig ist, dass es den großen Unternehmen und Großvermögenden gut geht, der Rest ist egal. Die Boomer in Rente muss man halt noch etwas pampern, um sich deren Stimmen zum Machterhalt zu sichern.

    29. Valuable-Friend4943 on

      alles klar die bezahlen mehr und bekommen weniger. Oder noch besser wenn die Boomer alle ihre Rente bekommen haben machen wir den Laden einfach dich

      Ohne die Witzfigur da weiter zu kennen weiß ich jetzt schon das der wohl eine gewisse Nähe zur Rentnerpartei CxU haben wird.

      Die werden uns auf dem Rücken der Senilen in den Abgrund führen.

      Die gesamte Rente ist eigentlich von Boomern und für Boomer. Alle anderen durften da nicht mitreden aber müssen den Bums bezahlen. Auswandern oder den Generationenvertrag kündigen. Das geht einfach nicht mehr

    30. Faralley2001 on

      Wieso war ein Rentensystem bestehend aus 50% Umlage + 50% Kapitaldeckung so schwierig. Dann liegst du immer halb richtig. Die Mackenrothisten haben ihren Willen bis zum Ende durchgesetzt in Deutschland. Jetzt kommt die Rechnung.

    31. Bei solchen Aussagen denke ich wirklich darüber nach mir das Geld zurück umzuverteilen. So am Geldautomaten warten und dann Reverse-Umverteilen.
      Wenn der Stärkere hat recht, in der Politik gilt, müssen wir es vielleicht auch mal direkt auf das Leben beziehen. Einfach den eigenen willen durchziehen ohne Rücksicht auf verluste. Schwächen gezielt ausnutzten. Nur um mal fair zu bleiben.

    32. OfficerMacSwag on

      Eigentlich müsste die junge Generation geschlossen aufhören zu arbeiten und von Sozialleistungen leben. Keine Ahnung wie man sonst noch gegen diese Frechheiten protestieren kann.

    33. Immer wieder erstaunlich, dass die sogenannten Wirtschaftsweisen gar nicht mal so weise sind…

    34. Was haben die Wirtschaftsweisen eigentlich jemals für dieses Land geleistet? Ein Haufen Theoretiker die einen viel zu hochtrabenden Namen haben und mit ihren Empfehlungen und Kommentaren mehr als genug Schaden angerichtet haben.

    35. PrettyMetalDude on

      >„Die Rente mit 70 ist für mich kein Thema, über das man ernsthaft diskutieren muss“, sagte Truger im Gespräch mit unserer Redaktion. Bevor man darüber spreche, müsse man erst eine Lösung für diejenigen finden, die schon heute aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum normalen Rentenalter durchhalten.

      Das stimmt aber es gibt auch viele, die mit 70 durchaus noch in der Lage wären zumindest Teilzeit zu arbeiten. Oft sind das sogar die, die dreifach profitieren. Hohe Rente weil gut bezahlter Job. Lange Rentenbezugszeit weil körperlich weniger verschlissen und viel Vermögen weil gut bezahlter Job. Das sind die richtig teuren Rentner. Wenn ein Dachdecker oder Bäcker noch 10-15 Jahre seine überschaubare Rente bezieht ist das eine deutlich geringere Belastung.

      Ich finde es immer unehrlich wenn die Pfründe der wohlhabenden Rentner die wenig Körperlich gearbeitet haben mit dem Handwerker und der Flaschen sammelnden Oma mit kaum Rente verteidigt werden.

      >„Wenn man den bisherigen Lebensstandard der älteren Menschen auch in Zukunft ungefähr halten möchte, dann ist es einfach so, dass die Alten insgesamt mehr vom Kuchen kriegen und die Jüngeren eben etwas weniger“, sagte Truger.

      Ja nö. Ich sehe nicht wie das fair sein soll. Hohe Sozialbeiträge für die Rentner zahlen. Steuern Zahlen die immer weniger in Sachen gesteckt werden von denen ich was habe weil die Rentenkasse über die Beiträge hinaus Geld aus dem Haushalt braucht. Dann noch hohe Mieten zahlen, die überproportional auch an ältere geht. Nur damit sich die Wohlsituierten Rentner Urlaub, Auto und Freistehendes Haus leisten können und nicht an ihre Reserven müssen?

      >Um die Kassen der Rentenversicherungen aufzufüllen, forderte der Regierungsberater, an anderen Stellschrauben zu drehen. So brauche es eine gezieltere Zuwanderung in den Arbeitsmarkt sowie eine Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit. Zudem schlug Truger vor, bislang nicht abgesicherte Selbstständige in die Rentenkasse aufzunehmen.

      Gezielte Zuwanderung? Wie stellt sich der Kerl das vor? Was kann Deutschland denn anbieten? Hohe abgaben bei viel Bürokratie, dem latenten Vorwurf der stadtbildzersetzenden Umtriebe, das Bestehen darauf eine Sprache zu benutzen, die schwer zu lernen ist und außerhalb der DACH Region keiner spricht, Wohnraummangel in den attraktiven Städten und ein schlechter aber nicht billiger werdende Gesundheitsvorsorge? Selbst die noch vergleichsweise guten Arbeitszeitregelungen sollen aufgeweicht werden. Wer soll den da kommen wollen? Höchstens die, das akutem Krieg und absoluter Not vorziehen. Gut ausgebildeten Menschen die sofort der Wirtschaft helfen würden gehen woanders hin.

      Mehr noch, die gut ausgebildeten jungen Deutschen haben extreme Anreize auszuwandern.

      Steigende Frauenerwerbstätigkeit bedeutet eigentlich steigende Müttererwerbstätigkeit. Da muss das Verhältnis zu Erwerbsaussichten und Kosten für die Kinderbetreuung erheblich besser werden. Wenn es überhaupt genug Betretungkapazitäten gibt. Kostet halt Geld. Geld was aber die Rentenkassen schon auffressen.

      Wir können den Lebensstandard der Rentner, gerade der Bezieher hoher Renten, einfach nicht mehr leisten.