>Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat angesichts der Hitzewelle in Deutschland ein Sofortprogramm für mehr Klimaanlagen in öffentlichen Einrichtungen gefordert. „Deutschland braucht ein Abkühl-Sofortprogramm, um Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen zu klimatisieren“, sagte Dröge.
[…]
Die Grünen schlagen demnach ein neues Förderprogramm für „Klima-Solar-Anlagen“ vor. Die Förderung von Klimaanlagen solle an die gleichzeitige Installation von Solarzellen auf dem Dach geknüpft werden.
Quallenlage on
Klimaanlagen machen es nur wärmer, kalte Wadenwickel haben früher schon geholfen!
/s
fatexs on
Finde ich ne Top idee.
Man könnte ja auch die Bürokratie zum Thema Klimaschein reduzieren.
Evtl ersetzen mit ner Online Schulung z.B.
Weil ne 11KG Propangas Flasche kann ich mir ja auch bei Obi mitnehmen .
throwaway_3d7fc4d5 on
Was sind wir froh, dass die Schweizer Expertin noch nicht in Deutschland war.
Mainzerize on
Außeneinheit ohne Genehmigung vom Vermieter wäre auch was. Zu viele Mieter dürfen ihre Portasplit zurückgeben, weil die Vermieter etwas gegen die Vorrichtung haben.
Zestyclose-Major-260 on
Die Pflicht zum Aufbau von Solarmodulen macht es nur wieder bürokratischer.
Wir reden hier von Einrichtungen, die asap mit Klimaanlagen ausgestattet gehören. Hier sterben Menschen. Unnötigerweise.
Auch sämtliche Neubauten von Schulen, Kliniken usw. gehören auf den Prüfstand. Dazu gehören auch in der Praxis mehr schlecht als recht funktionierende Konzepte von “ökologisch kühlen”
Die Menschheit hat über alle politischen und kulturellen Grenzen schon eine Lösung gefunden: Die Klimaanlage.
Bitte, wir Deutschen müssen das Rad nicht neu erfinden.
Confident-Bike7782 on
Manipulativer geht’s kaum bei der Bild. Wenn man sich das Heizgesetz oder Habeck Gesetz anschaut, wie es die Bild-Zeitung gerne betitelt, dann würden Sie wissen, dass eine Luftluft Wärmepumpe schon länger gefördert wurde. Und das ist nichts anderes wie eine Klimaanlage. Also noch besteht die Möglichkeit, die Förderung abzuholen, bevor das Gesetz von Katharina Reiche gilt.
Klimaanlagen als privilegierte Maßnahme klassifizieren, damit die ganzen boomer auf den Eigentümerversammlung nichts dagegen sagen können.
Selbst als Eigentümer einer Wohnung ist man gearscht, wenn die WEG gegen Klimaanlagen ist.
Webtruster on
Lösung der Union:
1. Jedem Bundesbürger ein kostenloses Kaftan zur Verfügung stellen
2. Kopftuchaffäre
3. Gemecker über die Optik des Stadtbildes
JaMi_1980 on
Ich fände ja erstmal “genrelle Verhaltensweisen” sinnvoll…..
Beispiele und das sind keine Einzelfälle:
-Jemand kommt 9 Uhr ins Büro, 23! Grad und macht erstmal das Fenster auf und lässt die >30 Grad warme Luft rein.
-Renter haben 8 Uhr >30 Grad in der Wohnung, bei Nachtemperaturen von 22 Grad. Es wird mehrmals VEHEMENT betont, dass man ausreichend und sogar länger gelüftet hat. In der Nacht war ALLES offnen. Sachverhalt: Früh 7:30 wurden die Fenster mal 15 Mintuen aufgemacht und in der Nacht waren die Fenster gekippt. Natürlich mit Gardinen und Innenjalousie davor… Natürlich heizt sich das Gebäude dann über die Tage immer mehr auf.
-Luft von Außen wird per Ventilator (steht im Fenster) in den Raum gepustet anstatt die Luft vom Gang zu nehmen, der übrigens noch halb in einen Berg eingelassen ist
-Seminarraum einer Schule, 4. Etage, KOMPLETT aus Glas und KEINE brauchbaren Jalousien. Der Kram der da ist wird nicht genutzt, die Schüler kommen 12:00 Uhr in den Raum und sterben. Das war übrigens bei einen Tag der offenen Tür meiner ehemaligen Schule so, da hat sich in 10 JAHREN nichts geändert. Wir sprechen hier NICHT von baulichen Maßnahmen, sondern das irgendein Mongo einfach mal die Rollländen runtermacht und nach dem Wochenende mal früh das Fenster auf.
Dabei ist völlig egal, ob der Strom für den Betrieb einer neuen Klimatisierung klimaneutral von einer PV-Anlage auf dem Dach kommt oder nicht. Die Regelung kam erst 2020 ins Gesetz. Der gute Wille ist erkennbar, aber eventuell hat man es da etwas mit der Bürokratie übertrieben?
“(1) Vor der Neuinstallation raumlufttechnischer Anlagen oder von Bauelementen zur mechanischen Kühlung [gemeint sind Klimaanlagen] von bestehenden Gebäuden oder Aufenthaltsräumen in bestehenden Gebäuden **muss eine Prüfung von baulichen Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz** erfolgen. Die mechanische **Kühlung ist nur zulässig, wenn die bestimmungsgemäße Nutzung des Gebäudes oder der Räume nicht durch bautechnische oder andere geeignete Maßnahmen** auf wirtschaftlich vertretbare Weise **erreicht werden kann**.”
…
(4) Der Nachweis ist von einer fachkundigen Person zu erbringen […] Die zum Nachweis verpflichtete Person nach Satz 1 hat den Nachweis ab dem Ausstellungsdatum für zehn Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.”
-SineNomine- on
Unzureichend
1. Klima für Orte wie Pflegeheime und Kliniken ist akut und sollte nicht an Bedingungen wie PV geknüpft werden
2. Wir bauen gerade in der Klinik Neubau ohne Klima. Das würden wir auch tun, wenn Dank nem neuen bürokratieförderungsgesetz das nun 30% billiger wäre.
Für Versorgungseinrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime muss das verpflichtend werden, sonst wird das nicht gebaut, weil Wettbewerbsnachteil. Für patientenüberleben oder Bewohnerzufriedenheit gibt’s kein Geld.
Und es sollte nicht an förderprogramme und Solarmodule oder andere bürokratische Voraussetzungen gekoppelt werden. Aber die deutschen lieben es bürokratisch.
Selzstar on
Kommt von den Grüüüüüünen, daher obligatorisch „Nein“.
saltyotten on
Klimaanlage mit Einbau so um 3000€. Balkonkraftwerk mit Anschluss so 500€. Sagen wir 5000€. 17 Cent billigerer Diesel für zwei Monate oder 320.000 Räume in Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen relativ Energiebilanzneutral klimatisieren und dabei noch Wertschöpfung in Deutschland haben. Schwere Entscheidung. Unsere Kita hat diese Woche die Stunden reduziert – das hat alles Folgen.
Onyx_Sentinel on
Smarter move. Wundert mich allerdings dass erst jetzt darüber geredet wird. Das zu nem thema zu machen ist überfällig
grrrfld on
Irgendwer sollte mal Frau Reiche die Info zustecken, dass moderne Klimageräte mit R290 (Propan, aus Erdgas!) laufen. Dann wird das noch rückwirkend in Q1 umgesetzt!
Haar_an_der_Bar on
Ich sag mal. Late to the party fürs erste.
Was aber gut wäre: ähnliche Gesetzeslage wie bei BkWs.
Jakobus3000 on
Die Hetzis behaupten trotzdem weiter DIE GRÜÜÜNÄN hätten Klimaanlagen verboten.
UnablePool on
Reminder, dass bei uns in Hamburg die Grünen weiterhin den Einbau von Klimaanlagen verbieten, wenn man sich nicht für viel Geld vorher ein individuelles Gutachten von einer “Energieberater*in” anfertigen lässt, das einem bestätigt, dass es keinerlei Möglichkeiten des “passiven Wärmeschutzes” gibt.
olizet42 on
Monoblock plus Solar auf dem Balkon hier.
Ineffizient? Natürlich.
Hilft es? Jo.
Narrow-Tension55 on
Ist eine gute Idee, wird so nicht umgesetzt.
GaLiGrü
Kathi
stenz_himself on
die Ergebnisse einer 2(!) Jahre langen Studie (Projektlaufzeit 01.05.2023 – 30.04.2025) HOT-BW (Hitzeaktionsplan Öffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg ) :
Die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze betreffen alle Lebensbereiche.
* Hitzeschutz erfordert Zusammenarbeit auf allen Ebenen; Netzwerke ermöglichen eine umfassende Umsetzung von Hitzeschutz.
* Risikowahrnehmung rückt zunehmend in den öffentlichen Diskurs.
* Derzeit gibt es keine rechtliche Verpflichtung zu Hitzeschutz-Maßnahmen, es gibt aber rechtliche Grundlagen, die Hitzeschutz ermöglichen.
* Strukturen & Zuständigkeiten für koordinierten Hitzeschutz sind notwendig, aber auch Handlungsspielraum & Ressourcen.
zum Glück wurde eine Stakeholder-Analyse durchgeführt!
Doomwaffel on
Ich habe gerade mal meinen Abgeordneten (SPD) dazu angeschrieben.
Loki-L on
An vielen stellen wird argumentiert, das die Klimaanlagen unser Stromnetz überlassen würden. Den Vorschlag, das mit Solarkraft zu machen wird abgetan, weil es ja heiß bleibt auch nach Sonnenuntergang.
Ich denke allerdings, daß in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen ja hauptsächlich nur Leute tagsüber sind wo die Sonne scheint.
Man könnte also dort sehr einfach Klimaanlagen und solar aufs Dach machen ohne das Netz zu sehr zu beeinträchtigen.
Es wird nicht dieses Jahr gehen, weil bereits alles ausverkauft ist und auch nicht nächstes Jahr, weil es Zeit braucht mit Ausschreibungen usw, aber man könnte ja mal anfangen.
Kühler werden die Sommer nicht mehr.
CampusVlogger on
Ist denn das Sofortprogramm für Corona-Luftfilter schon umgesetzt?
sejoki_ on
Da sollten doch dann alle “wir müssen lernen, *mit* dem Klimawandel zu leben” Parteien voll dafür sein, oder? ODER?
HironTheDisscusser on
Grüne explizit für den Einbau von Klimaanlagen hatte ich nicht auf meiner Bingo-Karte
grrrfld on
Obwohl ich mit den Zielsetzungen übereinstimme und die Dringlichkeit ebenfalls sehe, glaube ich nicht, dass ein Förderprogramm der richtige Weg dorthin ist. Das würde nur wieder eine deutsche Sonderwirtschaftszone etablieren, in der ein Balkonkraftwerk in Kombination mit einer einfachen Singlesplit-Anlage urplötzlich 30.000 € kostet. Es wäre außerdem anzunehmen, dass massenweise falsch dimensionierte Anlagen verbaut werden, die ausschließlich nach den Fördergrenzen ausgelegt werden.
Ich glaube auch, dass man sich die komplexe Verknüpfung von PV und Klima sparen kann und sollte, weil das mutmaßlich mit einem höheren Planungs-, Genehmigungs- und Koordinationsaufwand einher geht. Auch ohne diese Verknüpfung dürfte es ja für jedermann offensichtlich sein, dass Klimatisierung mit PV auf dem Dach weitaus günstiger ist, als ohne. Wer aus welchen Gründen auch immer aktuell kein PV verbauen kann, wird den Energiebedarf im Sommer mit hoher wahrscheinlichkeit sowieso aus der direkten Nachbarschaft decken können. Wozu also eine *zusätzliche* Incentivierung?
Generell wäre eine solche Förderung mutmaßlich wieder an irgendwelche 1000-seitigen Konzepte von halbseidenen Energieberatern geknüpft, die am Ende nur das Offensichtliche aufzeigen: Ohne aktive Klimatisierung geht die Hitze auch mit der tollsten Dämmung und Verschattung bei 40°C Außentemperatur nicht mehr weg.
Was aber dringend geboten wäre:
* Alle Rechtsnormen, die noch die Illusion widerspiegeln, es ginge auch mit rein passiven Hitzeschutzmaßnahmen, müssen überarbeitet und an die Realität angepasst werden. Vergleiche auch diesen Thread hier: [https://www.reddit.com/r/de/comments/1uhs1bf/comment/oua4iyk/](https://www.reddit.com/r/de/comments/1uhs1bf/comment/oua4iyk/)
* Für Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Pflegeheime (!), Krankenhäuser (!!) sollten Temperaturbänder verpflichtend vorgeschrieben sowie pauschal festgestellt werden, dass diese ohne aktive Klimatisierung schlicht nicht eingehalten werden können. Sonst muss jeder wieder selbst anfangen, das Offensichtliche in einem 100-seitigen Konzept nachzuweisen.
* Die Finanzierung für diese Maßnahmen muss natürlich trotzdem zwingend sichergestellt werden, lol.
Vor allem wäre es aber erforderlich, den Deutschen endlich mal den Kopf zu waschen und ihnen zu erklären, dass Klimatisierung nicht unbedingt Las-Vegas-artige Verhältnisse zur Folge hat, und dass wir die Physik leider nicht mit 100-Seitigen Hitzeschutzkonzepten austricksen können. Ich weiß nicht, was bei uns falsch läuft, dass wir immer noch glauben, wir wären schlauer als alle südlichen Länder, die seit 30 Jahren wissen, wie man mit diesem Problem umgeht.
Aight1337 on
Sollte lieber Neuwahlen fordern … und Aufklärung zu Spahns geheimen Treffen mit Demokratiefeinden…
Aber Grüne sind augenscheinlich Team Merz…
Wollen vermutlich nicht zu den Linken und Grünen Spinnern mit nicht mehr allen Tassen im Schrank gezählt werden und lieber gemütlich 4 Jahre Diäten kassieren und so… tja.
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Zitat:
>Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat angesichts der Hitzewelle in Deutschland ein Sofortprogramm für mehr Klimaanlagen in öffentlichen Einrichtungen gefordert. „Deutschland braucht ein Abkühl-Sofortprogramm, um Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen zu klimatisieren“, sagte Dröge.
[…]
Die Grünen schlagen demnach ein neues Förderprogramm für „Klima-Solar-Anlagen“ vor. Die Förderung von Klimaanlagen solle an die gleichzeitige Installation von Solarzellen auf dem Dach geknüpft werden.
Klimaanlagen machen es nur wärmer, kalte Wadenwickel haben früher schon geholfen!
/s
Finde ich ne Top idee.
Man könnte ja auch die Bürokratie zum Thema Klimaschein reduzieren.
Evtl ersetzen mit ner Online Schulung z.B.
Weil ne 11KG Propangas Flasche kann ich mir ja auch bei Obi mitnehmen .
Was sind wir froh, dass die Schweizer Expertin noch nicht in Deutschland war.
Außeneinheit ohne Genehmigung vom Vermieter wäre auch was. Zu viele Mieter dürfen ihre Portasplit zurückgeben, weil die Vermieter etwas gegen die Vorrichtung haben.
Die Pflicht zum Aufbau von Solarmodulen macht es nur wieder bürokratischer.
Wir reden hier von Einrichtungen, die asap mit Klimaanlagen ausgestattet gehören. Hier sterben Menschen. Unnötigerweise.
Auch sämtliche Neubauten von Schulen, Kliniken usw. gehören auf den Prüfstand. Dazu gehören auch in der Praxis mehr schlecht als recht funktionierende Konzepte von “ökologisch kühlen”
Die Menschheit hat über alle politischen und kulturellen Grenzen schon eine Lösung gefunden: Die Klimaanlage.
Bitte, wir Deutschen müssen das Rad nicht neu erfinden.
Manipulativer geht’s kaum bei der Bild. Wenn man sich das Heizgesetz oder Habeck Gesetz anschaut, wie es die Bild-Zeitung gerne betitelt, dann würden Sie wissen, dass eine Luftluft Wärmepumpe schon länger gefördert wurde. Und das ist nichts anderes wie eine Klimaanlage. Also noch besteht die Möglichkeit, die Förderung abzuholen, bevor das Gesetz von Katharina Reiche gilt.
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Heizungsförderung-für-Privatpersonen-Wohngebäude-(458)/
Klimaanlagen als privilegierte Maßnahme klassifizieren, damit die ganzen boomer auf den Eigentümerversammlung nichts dagegen sagen können.
Selbst als Eigentümer einer Wohnung ist man gearscht, wenn die WEG gegen Klimaanlagen ist.
Lösung der Union:
1. Jedem Bundesbürger ein kostenloses Kaftan zur Verfügung stellen
2. Kopftuchaffäre
3. Gemecker über die Optik des Stadtbildes
Ich fände ja erstmal “genrelle Verhaltensweisen” sinnvoll…..
Beispiele und das sind keine Einzelfälle:
-Jemand kommt 9 Uhr ins Büro, 23! Grad und macht erstmal das Fenster auf und lässt die >30 Grad warme Luft rein.
-Renter haben 8 Uhr >30 Grad in der Wohnung, bei Nachtemperaturen von 22 Grad. Es wird mehrmals VEHEMENT betont, dass man ausreichend und sogar länger gelüftet hat. In der Nacht war ALLES offnen. Sachverhalt: Früh 7:30 wurden die Fenster mal 15 Mintuen aufgemacht und in der Nacht waren die Fenster gekippt. Natürlich mit Gardinen und Innenjalousie davor… Natürlich heizt sich das Gebäude dann über die Tage immer mehr auf.
-Luft von Außen wird per Ventilator (steht im Fenster) in den Raum gepustet anstatt die Luft vom Gang zu nehmen, der übrigens noch halb in einen Berg eingelassen ist
-Seminarraum einer Schule, 4. Etage, KOMPLETT aus Glas und KEINE brauchbaren Jalousien. Der Kram der da ist wird nicht genutzt, die Schüler kommen 12:00 Uhr in den Raum und sterben. Das war übrigens bei einen Tag der offenen Tür meiner ehemaligen Schule so, da hat sich in 10 JAHREN nichts geändert. Wir sprechen hier NICHT von baulichen Maßnahmen, sondern das irgendein Mongo einfach mal die Rollländen runtermacht und nach dem Wochenende mal früh das Fenster auf.
Ein Sofortprogramm für Klimaanlagen ist super. Aber die Klimaanlage in der brütend heißen Kita kann z.B. in Hamburg leider erst kommen, wenn ausgiebig von einer fachkundigen Person nach DIN 4108-2:2013-02 (kein Witz, vgl. [https://www.hamburg.de/resource/blob/994214/6d466d951476fdc080cb09aa04f0f477/d-formblatt-13-hmbklischg-data.pdf](https://www.hamburg.de/resource/blob/994214/6d466d951476fdc080cb09aa04f0f477/d-formblatt-13-hmbklischg-data.pdf)) geprüft wurde, ob es bei 40 Grad Außentemperatur nicht auch “Fensterläden, Außenjalousien, Markisen” o.ä. tun würden (vgl. die Infoseite zum Hamburger Klimaschutzgesetz, [https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/klima/waermeschutz-im-sommer-169068](https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/klima/waermeschutz-im-sommer-169068)).
Dabei ist völlig egal, ob der Strom für den Betrieb einer neuen Klimatisierung klimaneutral von einer PV-Anlage auf dem Dach kommt oder nicht. Die Regelung kam erst 2020 ins Gesetz. Der gute Wille ist erkennbar, aber eventuell hat man es da etwas mit der Bürokratie übertrieben?
Gesetzestext in § 13 Hamburger Klimaschutzgesetz ([https://www.landesrecht-hamburg.de/bsha/document/jlr-KlimaSchGHA2020V7P13](https://www.landesrecht-hamburg.de/bsha/document/jlr-KlimaSchGHA2020V7P13)):
“(1) Vor der Neuinstallation raumlufttechnischer Anlagen oder von Bauelementen zur mechanischen Kühlung [gemeint sind Klimaanlagen] von bestehenden Gebäuden oder Aufenthaltsräumen in bestehenden Gebäuden **muss eine Prüfung von baulichen Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz** erfolgen. Die mechanische **Kühlung ist nur zulässig, wenn die bestimmungsgemäße Nutzung des Gebäudes oder der Räume nicht durch bautechnische oder andere geeignete Maßnahmen** auf wirtschaftlich vertretbare Weise **erreicht werden kann**.”
…
(4) Der Nachweis ist von einer fachkundigen Person zu erbringen […] Die zum Nachweis verpflichtete Person nach Satz 1 hat den Nachweis ab dem Ausstellungsdatum für zehn Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.”
Unzureichend
1. Klima für Orte wie Pflegeheime und Kliniken ist akut und sollte nicht an Bedingungen wie PV geknüpft werden
2. Wir bauen gerade in der Klinik Neubau ohne Klima. Das würden wir auch tun, wenn Dank nem neuen bürokratieförderungsgesetz das nun 30% billiger wäre.
Für Versorgungseinrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime muss das verpflichtend werden, sonst wird das nicht gebaut, weil Wettbewerbsnachteil. Für patientenüberleben oder Bewohnerzufriedenheit gibt’s kein Geld.
Und es sollte nicht an förderprogramme und Solarmodule oder andere bürokratische Voraussetzungen gekoppelt werden. Aber die deutschen lieben es bürokratisch.
Kommt von den Grüüüüüünen, daher obligatorisch „Nein“.
Klimaanlage mit Einbau so um 3000€. Balkonkraftwerk mit Anschluss so 500€. Sagen wir 5000€. 17 Cent billigerer Diesel für zwei Monate oder 320.000 Räume in Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen relativ Energiebilanzneutral klimatisieren und dabei noch Wertschöpfung in Deutschland haben. Schwere Entscheidung. Unsere Kita hat diese Woche die Stunden reduziert – das hat alles Folgen.
Smarter move. Wundert mich allerdings dass erst jetzt darüber geredet wird. Das zu nem thema zu machen ist überfällig
Irgendwer sollte mal Frau Reiche die Info zustecken, dass moderne Klimageräte mit R290 (Propan, aus Erdgas!) laufen. Dann wird das noch rückwirkend in Q1 umgesetzt!
Ich sag mal. Late to the party fürs erste.
Was aber gut wäre: ähnliche Gesetzeslage wie bei BkWs.
Die Hetzis behaupten trotzdem weiter DIE GRÜÜÜNÄN hätten Klimaanlagen verboten.
Reminder, dass bei uns in Hamburg die Grünen weiterhin den Einbau von Klimaanlagen verbieten, wenn man sich nicht für viel Geld vorher ein individuelles Gutachten von einer “Energieberater*in” anfertigen lässt, das einem bestätigt, dass es keinerlei Möglichkeiten des “passiven Wärmeschutzes” gibt.
Monoblock plus Solar auf dem Balkon hier.
Ineffizient? Natürlich.
Hilft es? Jo.
Ist eine gute Idee, wird so nicht umgesetzt.
GaLiGrü
Kathi
die Ergebnisse einer 2(!) Jahre langen Studie (Projektlaufzeit 01.05.2023 – 30.04.2025) HOT-BW (Hitzeaktionsplan Öffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg ) :
Die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze betreffen alle Lebensbereiche.
* Hitzeschutz erfordert Zusammenarbeit auf allen Ebenen; Netzwerke ermöglichen eine umfassende Umsetzung von Hitzeschutz.
* Risikowahrnehmung rückt zunehmend in den öffentlichen Diskurs.
* Derzeit gibt es keine rechtliche Verpflichtung zu Hitzeschutz-Maßnahmen, es gibt aber rechtliche Grundlagen, die Hitzeschutz ermöglichen.
* Strukturen & Zuständigkeiten für koordinierten Hitzeschutz sind notwendig, aber auch Handlungsspielraum & Ressourcen.
[https://www.armut-und-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Kongress/Kongress_2025/Dokumentation_2025/118676_1.PDF](https://www.armut-und-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Kongress/Kongress_2025/Dokumentation_2025/118676_1.PDF)
Ah und es gibt eine Kältekarte: [https://experience.arcgis.com/experience/42ebd828a1154a98902b53375b79182a](https://experience.arcgis.com/experience/42ebd828a1154a98902b53375b79182a)
Spoiler: es sind keine kühlen Orte eingezeichnet.
zum Glück wurde eine Stakeholder-Analyse durchgeführt!
Ich habe gerade mal meinen Abgeordneten (SPD) dazu angeschrieben.
An vielen stellen wird argumentiert, das die Klimaanlagen unser Stromnetz überlassen würden. Den Vorschlag, das mit Solarkraft zu machen wird abgetan, weil es ja heiß bleibt auch nach Sonnenuntergang.
Ich denke allerdings, daß in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen ja hauptsächlich nur Leute tagsüber sind wo die Sonne scheint.
Man könnte also dort sehr einfach Klimaanlagen und solar aufs Dach machen ohne das Netz zu sehr zu beeinträchtigen.
Es wird nicht dieses Jahr gehen, weil bereits alles ausverkauft ist und auch nicht nächstes Jahr, weil es Zeit braucht mit Ausschreibungen usw, aber man könnte ja mal anfangen.
Kühler werden die Sommer nicht mehr.
Ist denn das Sofortprogramm für Corona-Luftfilter schon umgesetzt?
Da sollten doch dann alle “wir müssen lernen, *mit* dem Klimawandel zu leben” Parteien voll dafür sein, oder? ODER?
Grüne explizit für den Einbau von Klimaanlagen hatte ich nicht auf meiner Bingo-Karte
Obwohl ich mit den Zielsetzungen übereinstimme und die Dringlichkeit ebenfalls sehe, glaube ich nicht, dass ein Förderprogramm der richtige Weg dorthin ist. Das würde nur wieder eine deutsche Sonderwirtschaftszone etablieren, in der ein Balkonkraftwerk in Kombination mit einer einfachen Singlesplit-Anlage urplötzlich 30.000 € kostet. Es wäre außerdem anzunehmen, dass massenweise falsch dimensionierte Anlagen verbaut werden, die ausschließlich nach den Fördergrenzen ausgelegt werden.
Ich glaube auch, dass man sich die komplexe Verknüpfung von PV und Klima sparen kann und sollte, weil das mutmaßlich mit einem höheren Planungs-, Genehmigungs- und Koordinationsaufwand einher geht. Auch ohne diese Verknüpfung dürfte es ja für jedermann offensichtlich sein, dass Klimatisierung mit PV auf dem Dach weitaus günstiger ist, als ohne. Wer aus welchen Gründen auch immer aktuell kein PV verbauen kann, wird den Energiebedarf im Sommer mit hoher wahrscheinlichkeit sowieso aus der direkten Nachbarschaft decken können. Wozu also eine *zusätzliche* Incentivierung?
Generell wäre eine solche Förderung mutmaßlich wieder an irgendwelche 1000-seitigen Konzepte von halbseidenen Energieberatern geknüpft, die am Ende nur das Offensichtliche aufzeigen: Ohne aktive Klimatisierung geht die Hitze auch mit der tollsten Dämmung und Verschattung bei 40°C Außentemperatur nicht mehr weg.
Was aber dringend geboten wäre:
* Alle Rechtsnormen, die noch die Illusion widerspiegeln, es ginge auch mit rein passiven Hitzeschutzmaßnahmen, müssen überarbeitet und an die Realität angepasst werden. Vergleiche auch diesen Thread hier: [https://www.reddit.com/r/de/comments/1uhs1bf/comment/oua4iyk/](https://www.reddit.com/r/de/comments/1uhs1bf/comment/oua4iyk/)
* Für Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Pflegeheime (!), Krankenhäuser (!!) sollten Temperaturbänder verpflichtend vorgeschrieben sowie pauschal festgestellt werden, dass diese ohne aktive Klimatisierung schlicht nicht eingehalten werden können. Sonst muss jeder wieder selbst anfangen, das Offensichtliche in einem 100-seitigen Konzept nachzuweisen.
* Die Finanzierung für diese Maßnahmen muss natürlich trotzdem zwingend sichergestellt werden, lol.
Vor allem wäre es aber erforderlich, den Deutschen endlich mal den Kopf zu waschen und ihnen zu erklären, dass Klimatisierung nicht unbedingt Las-Vegas-artige Verhältnisse zur Folge hat, und dass wir die Physik leider nicht mit 100-Seitigen Hitzeschutzkonzepten austricksen können. Ich weiß nicht, was bei uns falsch läuft, dass wir immer noch glauben, wir wären schlauer als alle südlichen Länder, die seit 30 Jahren wissen, wie man mit diesem Problem umgeht.
Sollte lieber Neuwahlen fordern … und Aufklärung zu Spahns geheimen Treffen mit Demokratiefeinden…
Aber Grüne sind augenscheinlich Team Merz…
Wollen vermutlich nicht zu den Linken und Grünen Spinnern mit nicht mehr allen Tassen im Schrank gezählt werden und lieber gemütlich 4 Jahre Diäten kassieren und so… tja.